Bayern-Star lässt sich ab sofort von Zahavi vertreten
Sané-Verlängerung plötzlich wieder offen: Die Hintergründe zum Berater-Knall!
VonManuel Bonke
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Philipp Kessler
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Leroy Sané lässt sich ab sofort von Berater-Guru Pini Zahavi vertreten – obwohl die Vertragsverlängerung beim FC Bayern unmittelbar bevor stand. Die tz kennt die Hintergründe.
FC Bayern: Der Sané-Poker beginnt mit Zahavi von vorne
Immerhin hatten Eberl und Sportdirektor Freund den Kader für die neue Saison fix mit Sané geplant. Verständlich, mit elf Treffern und sechs Torvorlagen hat der Linksfuß die drittbesten Scorer-Werte, vor allem in der Rückrunde hat Sané richtig aufgedreht. In Leipzig traf er zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung. Starke Statistik hin oder her: Eberl und Freund wissen, dass der Poker mit Zahavi am Verhandlungstisch jetzt wieder von vorne beginnt.
Bleibt die Frage: Was beabsichtigt der Flügelspieler mit seinem Berater-Wechsel? Mehr Gehalt? Handgeld? Oder möchte er den deutschen Rekordmeister doch verlassen und ins Ausland wechseln? Fakt ist: Zahavi pflegt beste Beziehungen zu den Top-Clubs Chelsea, Tottenham, Paris Saint-Germain und FC Barcelona.
Sané besitzt eine Wohnung in London
Nach tz-Informationen sollen Chelsea und das zuletzt gehandelte Arsenal jedoch kein Interesse an Sané zeigen. Allerdings besitzt er nach wie vor eine Wohnung in London. Den Transfer von Robert Lewandowski zu den Katalanen brachte der Israeli ebenfalls über die Bühne, beim Wechsel von David Alaba zu Real Madrid hatte er auch seine Finger mit im Spiel.
Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus beäugt das Vorgehen rund um die angestrebte Vertragsverlängerung von Sané kritisch – und macht auch Eberl wegen seiner offensiven Aussagen in Leipzig Vorwürfe. „Er ist das zweite Mal in ein Fettnäpfchen getreten, weil er davon ausgegangen ist, dass ein Gespräch zwischen ihm und Sané klar für eine Vertragsverlängerung war. Mit Zahavi hat Bayern keine guten Erfahrungen gemacht, Alaba und Lewandowski sind dann im Endeffekt beide gegangen. Es wird wahrscheinlich länger dauern“, kritisierte Matthäus bei Sky90.