Die Zukunft von Gabriel Vidovic ist offenbar entschieden. Der FC Bayern schickt das hochbegabte Talent in die Niederlande.
München - Interessenten aus dem In- und Ausland gab es genug. Jetzt hat der FC Bayern gemeinsam mit Gabriel Vidovic eine Entscheidung getroffen. Der 18-Jährige steht übereinstimmenden Medienberichten zufolge vor einem Wechsel in die Niederlande. Vitesse Arnheim, bekannt für die Förderung junger Spieler, soll das Rennen um den Offensiv-Allrounder machen.
Dreimal war der kroatische Junioren-Nationalspieler in dieser Spielzeit noch für die U23 in der Regionalliga am Ball. Außerdem wechselte ihn Julian Nagelsmann beim Kantersieg der Profis gegen den VfL Bochum ein. Dort konnte Vidovic bei seinem Bundesliga-Debüt gleich als Vorlagengeber für Serge Gnabry glänzen, der für den FC Bayern den Treffer zum 7:0-Endstand erzielte..
Auf den Spurgen von Roy Maakay: Gabirel Vidovic vor Wechsel vom FC Bayern zu Vitesse Arnheim
Anfragen gab es auch aus Deutschland. Wie der „kicker“ und die Bild berichten, wollten unter anderem Borussia Mönchengladbach und Hertha BSC Berlin den gebürtigen Augsburger verpflichten. Allerdings schielten beide Klubs auf eine Kaufoption - kein Thema für den Rekordmeister, der erst im Ende Februar mit Vidovic verlängert hatte. Sein Vertrag an der Isar läuft noch bis zum 30. Juni 2025.
Die Führungsetage an der Säbener Straße traut dem hochbegabten offensiven Mittelfeldspieler nach seiner Rückkehr offenbar den Durchbruch im Star-Ensemble zu. Dafür gibt es Gründe. In seiner ersten Saison im Herrenbereich avancierte er bei der U23 unter Trainer Martin Demichelis zu einem der besten Spieler der Regionalliga. Als Belohnung durfte er sich in der Vorbereitung zur aktuellen Spielzeit bei Julian Nagelsmann empfehlen.
Bei Arnheim tritt er in bekannte Fußstapfen. Ex-FCB-Torjäger Roy Maakay lief von 1993 bis 97 zu Beginn seiner Karriere für das Team aus der Eredivisie auf. Außerdem trifft er beim Tabellensechzehnten auf einen deutschen Trainer: Thomas Letsch, einst bei RB Salzburg tätig und somit bestens mit NLZ-Leiter Jochen Sauer bekannt, steht seit 2020 bei Vitesse an der Seitenlinie. (jb)