Vier Spiele in Folge ohne Dreier

Trotz Negativ-Serie: Tuchel gibt seinen Sieglos-Bayern mehrere Tage frei

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Mit 1:3 verlor der FC Bayern sein Auswärtsspiel in Mainz und damit auch die Tabellenführung in der Bundesliga. Dennoch bekamen die Spieler drei Tage frei.

München – So hatte sich Thomas Tuchel seinen Einstand beim FC Bayern wohl nicht vorgestellt. Von seinen ersten sieben Partien gewann er lediglich zwei, schied mit den Münchnern im DFB-Pokal sowie in der Champions League aus und verlor am Samstag sogar die Tabellenführung. Nun ist er sowohl als Motivator als auch als Mediator in der Krise gefragt und überraschte direkt nach der jüngsten Pleite in Mainz mit einer Ankündigung. Tuchel gab seinen Spielern trotz der Niederlage gleich drei Tage frei.

Thomas Tuchel
Geboren:29. August 1973 in Krumbach
Stationen als Spieler: Stuttgarter Kickers, SSV Ulm
Stationen als Trainer:1. FSV Mainz 05, Borussia Dortmund, Paris Saint-Germain, FC Chelsea, FC Bayern München

Thomas Tuchel ratlos nach Pleite in Mainz: „Die Probleme sind offensichtlich“

Die 1:3-Niederlage in Mainz markierte einen neuen Tiefpunkt des FC Bayern in dieser Saison. Nachdem der Rekordmeister zur Halbzeit geführt hatte, gab er das Spiel ohne Not aus der Hand. Im zweiten Durchgang fanden die Münchner keine Antwort auf die drei schnellen Treffer der Gastgeber, weshalb Tuchel nach dem Spiel die Effektivität seines Teams am Beispiel des glücklosen Thomas Müller kritisierte.

„Wir tun uns wahnsinnig schwer, Spiele zu gewinnen und die Probleme sind offensichtlich“, klagte der 49-Jährige über die aktuelle Lage bei den Bayern. Während seines Interviews am Sky-Mikrofon wurde der Cheftrainer auch auf die angekündigte Pause angesprochen, die er seinen Spielern verordnen wollte. Trotz des höchst unbefriedigenden Resultats blieb er bei seiner Entscheidung.

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Manuel Neuer, Tor: zweiter Vorname: Peter
Manuel Neuer, Tor: zweiter Vorname: Peter © Passion2Press / Imago
Jonas Urbig, Tor: zweiter Vorname: Kurt
Jonas Urbig, Tor: zweiter Vorname: Kurt © DeFodi Images / Imago
Eric Dier, Abwehr: weitere Vornamen: Jeremy Edgar
Eric Dier, Abwehr: weitere Vornamen: Jeremy Edgar © Ulmer/Teamfoto / Imago
Dayot Upamecano, Abwehr: zweiter Vorname: Oswald
Dayot Upamecano, Abwehr: zweiter Vorname: Oswald © Ulmer/Teamfoto / Imago
Alphonso Davies, Abwehr: zweiter Vorname: Boyle
Alphonso Davies, Abwehr: zweiter Vorname: Boyle © Passion2Press / Imago
Leon Goretzka, Mittelfeld: zweiter Vorname: Christoph
Leon Goretzka, Mittelfeld: zweiter Vorname: Christoph © Ulmer/Teamfoto / Imago
Raphael Guerreiro, Mittelfeld: weitere Vornamen: Adelino José
Raphael Guerreiro, Mittelfeld: weitere Vornamen: Adelino José © Sven Simon / Imago
Joshua Kimmich, Mittelfeld: zweiter Vorname: Walter
Joshua Kimmich, Mittelfeld: zweiter Vorname: Walter © kolbert-press / Imago
Joao Palhinha, Mittelfeld: weitere Vornamen: Maria Lobo
Joao Palhinha, Mittelfeld: weitere Vornamen: Maria Lobo © RHR-Foto / Imago
Kingsley Coman, Mittelfeld: zweiter Vorname: Junior
Kingsley Coman, Mittelfeld: zweiter Vorname: Junior © Lackovic / Imago
Serge Gnabry, Mittelfeld: zweiter Vorname: David
Serge Gnabry, Mittelfeld, zweiter Vorname: David © Sportfoto Rudel / Imago
Leroy Sané, Mittelfeld: zweiter Vorname: Aziz
Leroy Sané, Mittelfeld: zweiter Vorname: Aziz © kolbert-press / Imago
Harry Kane, Sturm: zweiter Vorname: Edward
Harry Kane, Sturm: zweiter Vorname: Edward © Sven Simon / Imago

Tuchel gibt seinen Profis drei Tage frei: „Finde nicht, dass wir frisch aussehen“

Auf konkrete Nachfrage, ob die dreitägige Ruhepause nötig sei, antwortete Tuchel prompt: „Ja, dringend für alle. Weil Energie fehlt. Und die holen wir uns jetzt nicht, wenn wir alle einbestellen und weitermachen“, so die Erklärung des Krumbachers, der sich mit Blick auf die Niederlage weitestgehend ratlos zeigte.

„Wir ziehen seit dreieinhalb Wochen ohne einen freien Tag das Programm durch. Ich finde nicht, dass wir frisch aussehen. Deshalb brauchen wir ein bisschen Abstand“, ergänzte er, ehe er das Interview beendete.

Thomas Tuchel ordnete die Leistung von Thomas Müller in Mainz überraschend kritisch ein.

FC Bayern als nächstes gegen kriselnde Hertha – BVB mit Vorteil im Titelkampf

Ob die kurze Unterbrechung das ist, was die Bayern benötigen, wird sich erst am kommenden Wochenende, genauer gesagt am Sonntagnachmittag, zeigen. Dann ist der abstiegsgefährdete Tabellenletzte Hertha BSC, der sich auch mit dem neuen alten Coach Pál Dardai im freien Fall befindet, zu Gast in der Allianz Arena.

Einen weiteren Ausrutscher dürften sich die Münchner in den letzten fünf Saisonspielen nicht mehr erlauben, da Borussia Dortmund die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung anführt. Dem Serienmeister droht eine „Katastrophen“-Saison ohne Titel, wie sie Oliver Kahn bezeichnete. (ajr)

Rubriklistenbild: © Eibner/Sven Simon/imago

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