DTM-Stress

David Schumacher sorgt bei Konkurrenz für mächtig Ärger

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Das dritte Rennwochenende in der DTM brachte einen Aufreger rund um David Schumacher mit sich. Der 21-Jährige sorgte für einen Unfall.

Nürnberg – Am Wochenende stand in der DTM das Rennen auf dem Norisring in Nürnberg an. Beim dritten Rennwochenende der Saison sorgte David Schumacher, Neffe von Formel-1-Legende Michael Schuhmacher, für Unmut bei seinen Fahrerkollegen. Dabei gab es nicht nur einen Aufreger.

David Schumacher
Geboren:23. Oktober 2001 (Alter 21 Jahre), Salzburg, Österreich
Team:Winward
Rennen:17

Kollision zwischen Schumacher und Niederhauser

Beim zweiten Rennen des Wochenendes gab es eine Kollision zwischen Schumacher und Patric Niederhauser. Schumacher war dem Schweizer in der Grundig-Kehre ins Heck gefahren, woraufhin er sich drehte. Nur wenige Runden später musste er das Auto abstellen, was für Ärger sorgte.

Im Boxenfunk wurde der Schweizer deutlich: „Was für ein verdammter Idiot, ernsthaft. Dieser verdammte Schumacher, verdammt noch mal.“ Auch für Schumacher war das Rennen nach dieser Aktion beendet. Danach suchte er das Gespräch mit Niederhauser.

David Schumacher sorgte am Norisring für Ärger.

Schumacher einsichtig

Niederhauser wurde nach dem Gespräch mit Schumacher gefragt, ob es eine Aussprache gegeben habe. „Ja kurz, aber es war nicht so gut“, sagte der sichtlich angefressene Fahrer. Nach dem Rennen zeigte Schumacher Einsicht und nahm den Fehler auf seine Kappe.

„Es war auf jeden Fall mein Fehler. Er konnte nichts dafür“, erklärte der 21-Jährige gegenüber ran und führte den Vorfall weiter aus: „Wir haben im Mercedes so wie alle anderen Autos das ABS-System. Ich habe ganz normal gebremst. Irgendwann ist das ABS vorne so hart reingegangen. Ich denke, dass ich irgendwo eine Bodenwelle erwischt habe. Das Auto ist dann auf der Vorderachse wie auf Glatteis.“

Alle deutschen Grand-Prix-Sieger der Formel 1

Jochen Mass konnte einen Grand Prix für sich entscheiden, dies war der Grand Prix in Bracelona 1975. Er fuhr für das Team McLaren.
Jochen Mass konnte einen Grand Prix für sich entscheiden, dies war der Grand Prix in Bracelona 1975. Er fuhr für das Team McLaren. © IMAGO
Wolfgang von Trips konnte zwei Grand Prix Siege für sich verbuchen. Beide Siege fuhr er für Ferrari ein, bevor er 1961 tödlich verunglückte.
Wolfgang von Trips konnte zwei Grand Prix Siege für sich verbuchen. Beide Siege fuhr er für Ferrari ein, bevor er 1961 tödlich verunglückte. © IMAGO
Heinz-Harald Frentzen konnte drei Grand Prix Siege für sich verbuchen. Er gewann einmal für das Team Williams und zweimal für das Team Jordan.
Heinz-Harald Frentzen konnte drei Grand Prix Siege für sich verbuchen. Er gewann einmal für das Team Williams und zweimal für das Team Jordan. © IMAGO
Ralf Schumacher konnte sechs Grand Prix Siege für sich verbuchen. Alle Siege fuhr er zwischen 2001 und 2003 für das Team Williams ein.
Ralf Schumacher konnte sechs Grand Prix Siege für sich verbuchen. Alle Siege fuhr er zwischen 2001 und 2003 für das Team Williams ein. © IMAGO
Nico Rosberg konnte 23 Grand Prix Siege für sich verbuchen. Alle Siege fuhr er für das Team Mercedes ein.
Nico Rosberg konnte 23 Grand Prix Siege für sich verbuchen. Alle Siege fuhr er für das Team Mercedes ein. © IMAGO
Sebastian Vettel konnte seit 2008 53 Grand Prix Siege für sich verbuchen. Die Siege fuhr er für die Teams Red Bull (38), Ferrari (14) und Toro Rosso (1) ein.
Sebastian Vettel konnte seit 2008 53 Grand Prix Siege für sich verbuchen. Die Siege fuhr er für die Teams Red Bull (38), Ferrari (14) und Toro Rosso (1) ein. © IMAGO
Michael Schumacher konnte 91 Grand Prix Siege für sich verbuchen. Der 7-fache Weltmeister fuhr die Siege für die Teams Ferrari (72) und Benetton (19) ein.
Michael Schumacher konnte 91 Grand Prix Siege für sich verbuchen. Der 7-fache Weltmeister fuhr die Siege für die Teams Ferrari (72) und Benetton (19) ein. © IMAGO

Mehrere Unaufmerksamkeiten von Schumacher

Für den Zusammenprall mit Niederhauser gab es eine Strafe von fünf Plätzen in der Startaufstellung beim nächsten Rennen. Allerdings blieb der Schweizer nicht der einzige, den Schumacher auf die Palme brachte. Nach dem Crash hätte er beinahe einen Unfall mit Thomas Preining gehabt, als er zurück auf die Strecke gekehrt war.

„Es war so, wie wenn dir jemand im normalen Straßenverkehr den Vorrang nimmt – aus einem toten Winkel. Der ist wie ein Blinder zurück auf die Strecke gefahren“, beschrieb er das Verhalten von Schumacher. Am Samstag hatte der Sohn von Ralf Schumacher einen Unfall mit Luca Engstler, der deshalb ausgeschieden war. Es scheint ein gebrauchtes Wochenende für David Schumacher gewesen zu sein. (jari)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Pakusch

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