Starke Statistiken

Kompanys Bayern im Vergleich mit den besten Teams der Vereinsgeschichte

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Fußball-Europa schwärmt im Herbst 2025 von den Rekord-Bayern unter Vincent Kompany. Hier ein Vergleich der aktuellen Truppe mit den besten Mannschaften der Klubgeschichte.

München – Der FC Bayern hat bislang alle 16 Pflichtspiele der Spielzeit gewonnen, dabei die gesamten Bundesliga-Spitzenvereine, Klubweltmeister FC Chelsea und nun sogar auswärts den amtierenden CL-Sieger Paris Saint-Germain besiegt. Die Pariser wurden in der ersten Halbzeit in ihrem eigenen Stadion dominiert und konnten nach der Pause selbst in Überzahl das Spiel gegen aufopferungsvoll kämpfende Münchner nicht mehr drehen. Der 1996er Europameister Matthias Sammer schwärmte folglich nach der Partie von der Mannschaft von Vincent Kompany: „Das war eine neue Dimension von Fußball.“

Die Bayern jubelten selbst nach dem Spiel beim CL-Sieger.

Bekanntermaßen hatte der deutsche Rekordmeister in seiner 125-jährigen Geschichte schon viele überragende Mannschaften. Auch wenn im November noch keine Titel vergeben werden: Wie sieht der Vergleich der Kompany-Rekord-Bayern mit den wohl drei größten bzw. erfolgreichsten Bayern-Mannschaften aller Zeiten zu diesem Zeitpunkt aus?

Holpriger Saison-Start der Lattek-Bayern 1973/74

Dazu zählen die beiden Triple-Teams unter Jupp Heynckes (2012/13) und Hansi Flick (2019/20), aber auch die Mannschaft der Saison 1973/74 mit Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier und Co., die den ersten Titel-Hattrick der deutschen Fußballgeschichte erzielte und als erster deutscher Verein den Europapokal der Landesmeister gewann. Zur Krönung der Spielzeit standen sechs FCB-Spieler im gewonnenen WM-Finale gegen die Niederlande (2:1), einmalig in der Welt-Fußballgeschichte.

Anfang November 1973 deutete rein gar nichts auf das grandiose Saisonfinale hin. Udo Latteks Truppe stolperte durch die ersten beiden Europapokalrunden, die an Dramatik fast nicht zu überbieten waren. Beinahe wäre schon der schwedische Meister Atvidaberg FF in der Auftaktrunde zum Stolperstein geworden.

Kane nicht mal in der Top 10? Die besten Torjäger der Champions-League-Historie

Gerd Müller – der Bomber der Nation. 570 Tore schoss der 2021 verstorbene Müller während seiner Profi-Laufbahn, davon 34 im Europapokal der Landesmeister. Dafür benötigte er nur 35 Spiele.
Gerd Müller – der Bomber der Nation. 570 Tore schoss der 2021 verstorbene Müller während seiner Profi-Laufbahn, davon 34 im Europapokal der Landesmeister. Dafür benötigte er nur 35 Spiele. © imago sportfotodienst
Edinson Cavani ist einer der erfolgreichsten Torjäger Uruguays. Er erzielte 35 Treffer in seiner CL-Laufbahn für Vereine wie die SSC Neapel, PSG und Manchester United.
Edinson Cavani ist einer der erfolgreichsten Torjäger Uruguays. Er erzielte 35 Treffer in seiner CL-Laufbahn für Vereine wie die SSC Neapel, PSG und Manchester United. © imago sportfotodienst
36 Tore im damaligen Europapokal der Landesmeister erzielte die ungarische Legende Ferenc Puskás. Bei Real Madrid ging der Ungar sehr erfolgreich auf Torejagd, gewann mit den Madrilenen dreimal den Europa-Pott.
36 Tore im damaligen Europapokal der Landesmeister erzielte die ungarische Legende Ferenc Puskás. Bei Real Madrid ging der Ungar sehr erfolgreich auf Torejagd, gewann mit den Madrilenen dreimal den Europa-Pott.  © IMAGO
Sergio „Kun“ Agüero lief in der Champions League für Manchester City, Atletico Madrid und ein einziges Mal für Barcelona auf, erzielte dabei in 79 Spielen 41 Tore.
Sergio „Kun“ Agüero lief in der Champions League für Manchester City, Atletico Madrid und ein einziges Mal für Barcelona auf, erzielte dabei in 79 Spielen 41 Tore.  © imago sportfotodienst
Alessandro Del Piero – eine italienische Torjägerlegende bei Juventus Turin. Er schoss in der Königsklasse insgesamt 42 Tore für die alte Dame.
Alessandro Del Piero – eine italienische Torjägerlegende bei Juventus Turin. Er schoss in der Königsklasse insgesamt 42 Tore für die alte Dame. © imago sportfotodienst
Der französische Offensivspieler Antoine Griezmann glänzt vor allem mit guter Technik und Tor-Gefährlichkeit und erzielte bis dato 43 CL-Treffer. Aktiv war er schon für den FC Barcelona, Real Sociedad und spielt derzeit bei Atlético Madrid.
Der französische Offensivspieler Antoine Griezmann glänzt vor allem mit guter Technik und Tor-Gefährlichkeit und erzielte bis dato 43 CL-Treffer. Aktiv war er schon für den FC Barcelona, Real Sociedad und spielt derzeit bei Atlético Madrid. © Acero
Neymar Jr., das ehemalige brasilianische Top-Talent, kam vor seinem Wechsel in die Saudi Pro League 2023 auf 43 Königsklasse-Treffer im Dress von Barcelona & PSG. Er konnte den Hype um seine Person sportlich nie voll und ganz erfüllen.
Neymar Jr., das ehemalige brasilianische Top-Talent, kam vor seinem Wechsel in die Saudi Pro League 2023 auf 43 Königsklasse-Treffer im Dress von Barcelona & PSG. Er konnte den Hype um seine Person sportlich nie voll und ganz erfüllen. © Anthony BIBARD
44 CL-Treffer erzielte der ivorische Stürmer Didier Drogba, vor allem im Dress des FC Chelsea. 2012 wurde er zum Bayern-Schreck, als er im „Finale Dahoam“ in München kurz vor Schluss zum Ausgleich köpfte und anschließend den letzten Treffer im Elfmeterschießen beisteuerte.
44 CL-Treffer erzielte der ivorische Stürmer Didier Drogba, vor allem im Dress des FC Chelsea. 2012 wurde er zum Bayern-Schreck, als er im „Finale Dahoam“ in München kurz vor Schluss zum Ausgleich köpfte und anschließend den letzten Treffer im Elfmeterschießen beisteuerte. © imago sportfotodienst
Bayern-München-Stürmer Harry Kane ist auf dem besten Weg, seine bisherigen 45 CL-Tore noch deutlich in die Höhe zu treiben. Stand jetzt ist der extrem torgefährliche Engländer allerdings „nur“ auf Rang 17 der All-Time-Scorer.
Bayern-München-Stürmer Harry Kane ist auf dem besten Weg, seine bisherigen 45 CL-Tore noch deutlich in die Höhe zu treiben. Stand jetzt ist der extrem torgefährliche Engländer allerdings „nur“ auf Rang 17 der All-Time-Scorer.  © IMAGO/Ulmer
Der Italienischer Knipser schoss 46 CL-Tore in seiner Laufbahn, für die AC Milan und Juventus Turin. Er glänzte oft mit seiner überragenden Effektivität vor dem Tor.
Der italienische Knipser schoss 46 CL-Tore in seiner Laufbahn für die AC Milan und Juventus Turin. Er glänzte oft mit seiner überragenden Effektivität vor dem Tor. © IMAGO / Buzzi
Eusébio ging in seiner gesamten Landespokalmeister-Laufbahn nur für Benfica Lissabon auf Torejagd und erzielte 46 Tore. Unter anderem auch deswegen gilt der „Schwarze Panther“ auch noch nach seinem Tod (2014) als portugiesische Legende.
Eusébio ging in seiner gesamten Landespokalmeister-Laufbahn nur für Benfica Lissabon auf Torejagd und erzielte 46 Tore. Unter anderem auch deswegen gilt der „Schwarze Panther“ auch noch nach seinem Tod (2014) als portugiesische Legende. © IMAGO/BILDBYRÅN
Andriy Shevchenko war mit seinen 48 Toren unter anderem für Dynamo Kyiv, AC Milan & Chelsea erfolgreich. Der Stil des Ukrainers war technisch stark und torgefährlich.
Andriy Shevchenko war mit seinen 48 Toren unter anderem für Dynamo Kyiv, AC Milan & Chelsea erfolgreich. Der Stil des Ukrainers war technisch stark und torgefährlich. ©  IMAGO / Ulmer
Ebenfalls 48 Tore (bisher) schoss der ägyptische Superstar vom FC Liverpool: Mohamed Salah. Der Flügelspieler ist bekannt für Tempo, Technik und große Tore in der Champions League.
Ebenfalls 48 Tore (bisher) schoss der ägyptische Superstar vom FC Liverpool: Mohamed Salah. Der Flügelspieler ist bekannt für Tempo, Technik und große Tore in der Champions League. © David Blunsden
Zlatan Ibrahimović schoss 48 Tore in der Königsklasse. Der torgefährliche Schwede war unter anderem bei Ajax Amsterdam, Juventus Turin, Inter Mailand, FC Barcelona, PSG, Manchester United und der AC Milan aktiv.
Zlatan Ibrahimović schoss 48 Tore in der Königsklasse. Der torgefährliche Schwede war unter anderem bei Ajax Amsterdam, Juventus Turin, Inter Mailand, FC Barcelona, PSG, Manchester United und der AC Milan aktiv. © imago sportfotodienst
Die Ikone von Real Madrid schlechthin – Alfredo Di Stefano. Er war 49 Mal als Torschütze erfolgreich. Damals noch im „Europapokal der Landesmeister“.
Die Ikone von Real Madrid schlechthin – Alfredo Di Stefano. Er war 49 Mal als Torschütze erfolgreich. Damals noch im „Europapokal der Landesmeister“. © imago stock&people
50 CL-Treffer gehen auf das Konto von Thierry Henry. Die französische Legende spielte beim FC Arsenal, später für den FC Barcelona. Er kombinierte Tempo, Technik und Abschluss-Power.
50 CL-Treffer gehen auf das Konto von Thierry Henry. Die französische Legende spielte beim FC Arsenal, später für den FC Barcelona. Er kombinierte Tempo, Technik und Abschluss-Power. © imago sportfotodienst
Erling Braut Haaland hat eine irre Statistik: 54 Tore in 52 Champions-League-Spielen (Stand: November 2025). Trotz seines jungen Alters spielte er schon für drei Vereine in der Königsklasse – für RB Salzburg, Borussia Dortmund und Manchester City.
Erling Braut Haaland hat eine irre Statistik: 54 Tore in 52 Champions-League-Spielen (Stand: November 2025). Trotz seines jungen Alters spielte er schon für drei Vereine in der Königsklasse – für RB Salzburg, Borussia Dortmund und Manchester City. © IMAGO/Conor Molloy
56 Tore schoss der holländische Top-Stürmer Ruud van Nistelrooy für die PSV Eindhoven, Manchester United und Real Madrid. Später spielte „Van the Man“ auch in der Bundesliga – für den Hamburger SV.
56 Tore schoss der holländische Top-Stürmer Ruud van Nistelrooy für die PSV Eindhoven, Manchester United und Real Madrid. Später spielte „Van the Man“ auch in der Bundesliga – für den Hamburger SV. ©  IMAGO / Claus Bergmann
Mit 57 Toren in der Königsklasse ist Thomas Müller der erfolgreichste deutsche Torschütze des Wettbewerbs. Der vielseitige Offensivakteur spielte, vor seinem Wechsel in die MLS, ausschließlich für Bayern München und ist bekannt für seine cleveren Raum-Bewegungen.
Mit 57 Toren in der Königsklasse ist Thomas Müller der erfolgreichste deutsche Torschütze des Wettbewerbs. Der vielseitige Offensivakteur spielte, vor seinem Wechsel in die MLS, ausschließlich für Bayern München und ist bekannt für seine cleveren Raum-Bewegungen. © IMAGO/Heuler Andrey
Kylian Mbappé, das Jahrhundertalent aus Frankreich. Der 26-Jährige erzielte bis dato 60 Treffer in der Champions League. Er hat noch viele Jahre Karriere vor sich und könnte die CL-Spitze noch herauszufordern.
Kylian Mbappé, das Jahrhunderttalent aus Frankreich. Der 26-Jährige erzielte bis dato 60 Treffer in der Champions League für die AS Monaco, PSG und Real Madrid. Er hat noch viele Jahre seiner Karriere vor sich und könnte die CL-Spitze noch herauszufordern. © IMAGO/Ruben Albarran
Raúl gilt als einer der größten Angreifer, die je für Real Madrid gespielt haben. Der Spanier erzielte 71 CL-Tore für die Los Blancos. Er absolvierte 142 Spiele im Wettbewerb, neben Real Madrid auch für Schalke 04. Dort wurde er vor allem „Señor“ genannt.
Raúl gilt als einer der größten Angreifer, die je für Real Madrid gespielt haben. Der Spanier erzielte 71 CL-Tore für die Los Blancos. Er absolvierte 142 Spiele im Wettbewerb, neben Real Madrid auch für Schalke 04. Dort wurde er vor allem „Señor“ genannt.  © imago sportfotodienst
Mit 90 Toren zählt Karim Benzema zu den wenigen, die überhaupt 90er-Marke in der Königsklasse erreichten. Fünfmal durfte er den Henkelpott in den Himmel heben, jedes Mal mit Real Madrid. Außerdem lief er in der Champions League noch für Olympique Lyon auf.
Mit 90 Toren zählt Karim Benzema zu den wenigen, die überhaupt die 90er-Marke in der Königsklasse erreichten. Fünfmal durfte er den Henkelpott in den Himmel heben, jedes Mal mit Real Madrid. Außerdem lief er in der Champions League noch für Olympique Lyon auf. © IMAGO/Lefevre Sylvain/ABACA
Polens erfolgreichstem Torjäger gelangen insgesamt 105 Tore in der Königsklasse. Dort lief er für Borussia Dortmund, Bayern München und den FC Barcelona auf und feierte mit den Bayern 2020 seinen einzigen CL-Titel.
Polens erfolgreichstem Torjäger gelangen insgesamt 105 Tore in der Königsklasse. Dort lief er für Borussia Dortmund, Bayern München und den FC Barcelona auf und feierte mit den Bayern 2020 seinen einzigen CL-Titel.  © imago sportfotodienst
Auf Platz 2 steht der Zweite im Bunde der GOAT-Debatte. Lionel Messi erzielte 129 Tore in insgesamt 163 CL-Spielen für den FC Barcelona und später Paris Saint-Germain. Er gewann viermal den Henkelpott.
Auf Platz 2 der Torjägerliste steht Lionel Messi. Der Argentinier erzielte 129 Tore in insgesamt 163 CL-Spielen für den FC Barcelona und später für Paris Saint-Germain. Er gewann viermal den Henkelpott und ist einer der erfolgreichsten CL-Spieler aller Zeiten. © ALTERPHOTOS via www.imago-images.de
CR7 steht mit 140 Tor­en unangefochten auf Platz 1. Er prägte die Champions League über Jahre hinweg, schoss Tore für Manchester United, Real Madrid und Juventus Turin. Seine langlebige Konstanz und seine Finalerfolge (fünfmal Champions League Sieger) machten ihn zur lebenden Legende.
CR7 steht mit 140 Tor­en unangefochten auf Platz 1. Er prägte die Champions League über Jahre hinweg, schoss Tore für Manchester United, Real Madrid und Juventus Turin. Seine langlebige Konstanz und seine Finalerfolge (fünfmal Champions League Sieger) machen ihn zur lebenden Legende.  © imago sportfotodienst

Nach einem wenig überzeugenden 3:1-Heimsieg im Olympiastadion lagen die Münchner im Rückspiel bereits mit 0:3 zurück, ein Tor von Uli Hoeneß rettete sie in die Verlängerung. Schließlich qualifizierte man sich über das Elfmeterschießen für das Achtelfinale, wo man sich im deutsch-deutschen Duell gegen Dynamo Dresden weiterzitterte (4:3; 3:3).

In der Bundesliga stand man nach 14 Spieltagen mit 18:10 Punkten und 38:28 Toren auf Rang 3 hinter Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach. Am 12. Spieltag gingen Franz & Co. trotz 3:0- und 4:1-Führung auf dem Betzenberg mit 4:7 gegen Kaiserslautern unter. Der Pokal startete damals später in der Saison, so dass die gesamte Zwischenbilanz nach 18 Saisonspielen lautete: Neun Siege, fünf Unentschieden, vier Niederlagen – Gesamttorverhältnis 49:38 bei einem mäßigen Punkteschnitt von 1,78.

Sehr starker Saisonstart der Heynckes-Triple-Bayern im Jahr 2012

Die durch die Triple-Vize-Saison 2011/12, darunter das dramatische Finale dahoam, gepeinigten Bayern starteten hochmotiviert in die folgende Spielzeit. Double-Sieger Dortmund wurde im Supercup klarer, als das Resultat von 2:1 aussagte, besiegt, die ersten acht Bundesligaspiele gewonnen. Ende Oktober gab es dann mit dem 1:2 im BL-Heimspiel gegen Leverkusen und dem blamablen 1:3 beim krassen CL-Außenseiter Bate Baryssau (Weißrussland) eine kleine Delle.

Auch aufgrund der zwei 4:0-Siege im DFB-Pokal (in Regensburg und gegen K´lautern) war man dennoch Anfang November in allen Wettbewerben auf Kurs: Tabellenführer in der Bundesliga und in der CL-Vorrunden-Gruppe. Die Gesamtbilanz bei 17 Pflichtspielen: 15 Siege / 2 Niederlagen (2,67 Durchschnittspunkte) – 50:10 Tore. Die Rückrunde war jedoch noch wesentlich besser.

BL-Fehlstart 2019/20: Flick löst Kovac ab

In die (spätere Corona-)Spielzeit 2019/20 starteten die Bayern als Doublesieger, verloren aber beim Supercup in Dortmund (0:2) gleich das erste Saison-Pflichtspiel. Während in der Champions League von Beginn an alles perfekt lief – u.a. wurde der Vorjahres-Finalist Tottenham in London mit 7:2 deklassiert – zeichnete die Supercup-Pleite schon den holprigen BL-Start voraus. Nach der 1:5-Klatsche in Frankfurt übernahm Assistent Hansi Flick den Cheftrainerposten von Niko Kovac auf dem vierten Tabellenplatz: 18 Punkte und 25:16 Tore nach zehn Spielen waren längst nicht das gewohnte Bayern-Level.

Die Bilanz der Bayern in der Triple-Saison 2019/20 nach 17 Pflichtspielen: 11 Siege / 3 Unentschieden / 3 Niederlagen (Punkteschnitt 2,12) – 45-24 Tore. Unter Flick kam nur noch eine einzige weitere (BL-)Niederlage (im November) in der gesamten Saison dazu. Herausragend: Die letzten 13 BL-Spiele wurden alle gewonnen und in der Champions League wurde ein einmaliger Europapokalrekord aufgestellt: Alle elf Partien wurden gewonnen, darunter später noch ein 3:0 beim FC Chelsea und das legendäre 8:2 über den FC Barcelona im CL-Viertelfinale in Lissabon.

Im November werden keine Titel vergeben, aber…

Es geht viele Gründe, warum die aktuelle Bayern-Saison wesentlich weniger erfolgreich enden könnte, als sie nun beginnt. Dennoch zeigen die bisherigen 16 meist absolut beeindruckenden Pflichtspielsiege deutlich auf, wozu dieses Team unter Kompany fähig ist. In Bestform und mit einer guten Aufstellung kann es jede Mannschaft der Welt bezwingen.

Außerdem ist es sicherlich nicht von Nachteil, wenn man sich für die schwierigen Saisonwochen einen schönen Vorsprung in der heimischen Liga schafft und außerdem früh in der CL-Spielzeit die Weichen dafür setzt, die anstrengende Zwischenrunde zu vermeiden und anschließend einen guten Turnierbaum zu bekommen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ibrahim Ezzat

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