VonAdrian Kühnelschließen
Bei Borussia Dortmund ist Gregor Kobel die unangefochtene Nummer eins. Nun kommt es offenbar bei der Schweiz zu einer Rochade.
Dortmund – Im September 2021 feierte Gregor Kobel sein Länderspiel-Debüt. Insgesamt stand der 26-Jährige allerdings erst fünfmal im Tor der Schweizer Nationalmannschaft. Dies liegt daran, dass Yann Sommer als unangefochtene Nummer eins die Nase vorn hatte. Nun kommt es aber offenbar zu einer Rochade, von der Kobel profitiert.
Kobel offenbar neue Nummer eins der Schweiz
Laut dem Schweizer TV-Sender blue Sport soll künftig Kobel Stammtorhüter der Schweiz sein. Das Team um Nationaltrainer Murat Yakin plant hinsichtlich der Weltmeisterschaft 2026 wohl mit dem Keeper von Borussia Dortmund als neue Nummer eins. Schon im September, wenn die Schweiz in der Nations League auf Dänemark und Spanien trifft, soll Yakin den Wechsel zwischen den Pfosten vollziehen wollen.
Was das für die Zukunft von Sommer bedeutet, ist noch unklar. Der 35-Jährige, der in der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern unter Vertrag stand, bestritt bislang 94 Länderspiele für die Schweiz. Ob er die Rolle als Nummer zwei akzeptieren würde, ist offen. Möglich ist auch, dass der Routinier seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet. An Inter Mailand ist Sommer derweil vertraglich noch bis 2026 gebunden.
Kobel beim BVB gesetzt - und eines Tages beim FC Bayern?
Kobel scheinen fortan deutlich mehr Einsätze in der Nationalmannschaft zu winken als bislang. Der gebürtige Zürcher spielt seit 2022 für den BVB und ist dort seither die unangefochtene Nummer eins. Es gibt sogar Gerüchte, wonach Kobel eines Tages Manuel Neuer beim FC Bayern ablösen könnte.
Doch die Fans von Borussia Dortmund müssen sich derzeit keine Sorgen machen. „Mit dem Thema habe ich mich nicht beschäftigt. Ich versuche, mich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und nicht an Spekulationen teilzunehmen. Für mich ist klar, dass ich beim BVB bin und hier Vollgas geben werde“, bekräftigte Kobel, dessen Vertrag in Dortmund noch bis 2028 läuft, im Interview mit den Ruhr Nachrichten.
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