Von Korbinian Kothny
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Nach dem tragischen Flugzeugabsturz in Washington D.C. sind die USA in tiefer Trauer. Unter den Verstorbenen waren auch die Eiskunstlauf-Schwestern Alydia und Everly.
Ashburn – Noch immer können Sie es hier in Ashburn (Virginia) nicht so ganz verstehen: Alydia (11) und Everly (14) Livingston sind nicht mehr da. Für immer. Die beiden Eiskunstlauf-Schwestern sind beim tragischen Flugzeugunglück am Mittwochabend (29. Januar) in Washington D.C . ums Leben gekommen.
Eiskunstlaufgemeinde trauert um bei Flugzeugunglück verstorbene Schwestern Die ganze Familie wurde dabei ausgelöscht. Auch die Eltern der Schwestern Donna und Peter waren an Bord des American-Eagles-Fluges Nr. 5342 und überlebten wie alle anderen Passagiere das Unglück nicht.
„Das war die netteste Familie, die man sich vorstellen kann“, sagt der 16-jährige Bobby MacNaio und Trainingskollege nun gegenüber der Bild -Zeitung. Die Familie Livingston war Teil der eingeschworenen Eiskunstlauf-Gemeinde in Ashburn. Alydia und Everly hatten in den letzten Tagen noch an den US-Eiskunstlauf-Meisterschaften in Wichita teilgenommen und waren beim Unglück auf dem Heimweg. Ashburn liegt in der Nähe der us-amerikanischen Hauptstadt.
Die Eiskunstlauf-Schwestern Alydia und Everly starben beim Flugzeugunglück in Washington D.C.
© Instagram @ ice_skating_sisters
Große Anteilnahme um Eiskunstlauf-Schwestern Auf Instagram nannten sich die beiden Schwestern „ice_skating_sisters“ und hatten bereits eine Fangemeinde von über 20.000 Followern. Erst in der letzten Woche wurde auf dem Account noch ein Bild von den Beiden bei den US-Meisterschaften hochgeladen.
Mittlerweile tummeln sich tausende von Kommentaren unter dem Posting, die die Tragödie noch immer nicht fassen können. Das kann auch die beste Freundin von Alydia nicht. Cyrianne sagt gegenüber der Bild -Zeitung: „Wir haben so viel Zeit auch abseits des Eislaufplatzes verbracht, gegenseitige Übernachtungen, gemeinsame Halloween-Partys, ich verstand mich auch so gut mit ihrer Schwester“.
Bilder zeigen Moment des Flugzeug-Unglücks in Washington – Weltmeister-Duo stirbt Aufnahmen zeigen die Momente vor der Kollision des Helikopters mit dem Passagierflugzeug in Washington: Der Hubschrauber fliegt geradewegs in Richtung des Flugzeuges, bis er mit diesem zusammenkracht. © Eli Zusman/X/Screenshot Mitarbeiter des Amerikanischen Roten Kreuzes treffen am Ronald Reagan Washington National Airport ein, um bei der Rettung nach dem Flugezugabsturz zu helfen. © Julio Cortez/dpa Videos auf X zeigen, wie der Hubschrauber in das Flugzeug kracht und dieses in Flammen aufgeht. © Eli Zusman/X/Screenshot Ein Boot arbeitet nach dem Crash auf dem Potomac River. Der Fluss gleiche aktuell einem „großen schwarzen Fleck“, erklärt Feuerwehrchef John Donnelly. © Alex Brandon/dpa Zahlreiche Boote sind am frühen Morgen an den Such- und Rettungsmaßnahmen auf dem Potomac River im Einsatz. Zahlreiche Boote sind am frühen Morgen an den Such- und Rettungsmaßnahmen auf dem Potomac River im Einsatz. © Mark Schiefelbein/picture alliance/dpa Wenige Stunden später dann die dramatische Nachricht von Feuerwehrchef John Donnelly: Die Rettungsaktion ging zu einer reinen Bergungsaktion über – das heißt, dass keine Überlebenden erwartet werden. Wenige Stunden später dann die dramatische Nachricht von Feuerwehrchef John Donnelly: Die Rettungsaktion ging zu einer reinen Bergungsaktion über – das heißt, dass keine Überlebenden erwartet werden. © Mark Schiefelbein/picture alliance/dpa/AP Der Ronald Reagan Washington National Airport wurde nach dem Absturz der Passagiermaschine gesperrt. „Alle Starts und Landungen wurden am DCA gestoppt“, teilte der Flughafen auf der Plattform X mit. Der Ronald Reagan Washington National Airport wurde nach dem Absturz der Passagiermaschine gesperrt. „Alle Starts und Landungen wurden am DCA gestoppt“, teilte der Flughafen auf der Plattform X mit. © Bonnie Cash/imago Auch ein Hubschrauber ist nach dem schweren Crash in Washington im Einsatz. Mit einem Scheinwerfer sucht er den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport ab. Auch ein Hubschrauber ist nach dem schweren Crash in Washington im Einsatz. Mit einem Scheinwerfer sucht er den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport ab. © Alex Brandon/dpa Rettungskräfte arbeiten auf dem Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport. Es wird von zahlreichen Toten ausgegangen. Rettungskräfte arbeiten auf dem Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport. Es wird von zahlreichen Toten ausgegangen. © Julio Cortez/dpa Ein Mitglied des National Transportation Safety Board (NTSB) bewacht eine Tür des Ronald Reagan Washington National Airport, nachdem dieser wegen des Unglücks gesperrt werden musste. Ein Mitglied des National Transportation Safety Board (NTSB) bewacht eine Tür des Ronald Reagan Washington National Airport, nachdem dieser wegen des Unglücks gesperrt werden musste. © Julio Cortez/dpa Medienberichten zufolge haben Einsatzkräfte bereits mehrere Leichen aus dem Fluss geborgen. Medienberichten zufolge haben Einsatzkräfte bereits mehrere Leichen aus dem Fluss geborgen. © Alex Brandon/dpa Evgenia Shishkova und Vadim Naumow sind beim Flugzeugunglück in Washington gestorben. Evgenia Shishkova und Vadim Naumow sind beim Flugzeugunglück in Washington vermutlich unter den Opfern. © Imago/Montage Flugzeugabsturz über US-Hauptstadt Washington Nach dem Flugzeugunglück in Washington haben die Rettungskräfte keine Hoffnung mehr, noch Überlebende zu finden. © Hu Yousong/XinHua/dpa USA, Arlington: Ein Hubschrauber der US-Park Police überfliegt den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport. USA, Arlington: Ein Hubschrauber der US-Park Police überfliegt den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport. © Carolyn Kaster/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Nach dem tödlichen Flugzeugunglück in der US-Hauptstadt Washington soll der Flughafen noch heute wieder öffnen. „Es ist sicher“, sagte Jack Potter von der Flughafenbehörde der Metropolregion Washington. Die Bergungsarbeiten, die auf dem Gelände durchgeführt würden, fänden im Wasser statt. Daher werde der Flugverkehr am Vormittag um 11.00 Uhr (Ortszeit) wieder aufgenommen. Nach dem tödlichen Flugzeugunglück in der US-Hauptstadt Washington soll der Flughafen noch heute wieder öffnen. „Es ist sicher“, sagte Jack Potter von der Flughafenbehörde der Metropolregion Washington. Die Bergungsarbeiten, die auf dem Gelände durchgeführt würden, fänden im Wasser statt. Daher werde der Flugverkehr am Vormittag um 11.00 Uhr (Ortszeit) wieder aufgenommen. © ANDREW CABALLERO-REYNOLDS / AFP Flugzeugabsturz über US-Hauptstadt Washington Nach Angaben von US-Verkehrsminister Sean Duffy gab es vor dem Flugzeugabsturz in Washington keine Abweichung von Standardprozedere im Flugverkehr rund um den Airport. © Mark Schiefelbein/AP/dpa American-Airlines CEO Robert Isom bei einer Pressekonferenz in Washington: In einer Videoerklärung sprach er den Angehörigen den Opfer bereits zuvor sein „tiefstes Mitgefühl“ aus. American-Airlines CEO Robert Isom bei einer Pressekonferenz in Washington: In einer Videoerklärung sprach er den Angehörigen den Opfer bereits zuvor sein „tiefstes Mitgefühl“ aus. © Mark Schiefelbein/picture alliance/dpa/AP Ein tragisches Bild, das wohl in die Luftfahrtgeschichte der USA eingehen wird: Das Wrack des abgestürzten Flugzeugs vor dem Kapitol in Washington. Ein tragisches Bild, das wohl in die Luftfahrtgeschichte der USA eingehen wird: Das Wrack des abgestürzten Flugzeugs vor dem Kapitol in Washington. © Carolyn Kaster/picture alliance/dpa/AP Passierte in diesem Tower des Reagan National Airport die fatale Panne? Passierte in diesem Tower des Reagan National Airport die fatale Panne? Neue US-Berichte legen einen Fehler bei den Fluglotsen nahe. © Oliver Contreras / AFP Auf diesem von der US-Küstenwache zur Verfügung gestellten Bild sind Wrackteile im Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport zu sehen. Auf diesem von der US-Küstenwache zur Verfügung gestellten Bild sind Wrackteile im Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport zu sehen. © Petty Officer 2nd Class Taylor B/U.S. Coast Guard/AP/dpa Nach dem Flugzeugabsturz in Washington laufen die Bergungsarbeiten weiter. Noch immer sind nicht alle Leichen geborgen. Nach dem Flugzeugabsturz in Washington laufen die Bergungsarbeiten auch am 1. Februar weiter. Noch immer sind nicht alle Leichen geborgen. © Alex Brandon//dpa Flugzeugabsturz über US-Hauptstadt Washington Die US-Luftfahrtbehörde nimmt die Hubschrauberrouten in Washington ins Visier. Ermittler haben nun Unstimmigkeiten bei den Angaben zur Flughöhe der beteiligten Maschinen entdeckt. Die Unfallermittlungsbehörde NTSB erklärte, dass laut Flugschreiberdaten die Passagiermaschine beim Zusammenprall eine Höhe von 325 Fuß, also etwa 99 Metern, erreicht habe, mit einer möglichen Abweichung von 25 Fuß, also 7,6 Metern. Daten aus dem Kontrollturm zeigten hingegen, dass der Militärhubschrauber sich auf einer Höhe von 200 Fuß, etwa 61 Metern, befunden habe. Wie es zu dieser Diskrepanz bei den Flughöhenangaben gekommen sei, sei bisher unklar. © Petty Officer 1st Class Brandon/U.S. Coast Guard/AP/dpa Jo Ellis ist nicht tot und war nicht am Steuer des Helikopters, der über dem Potomac River mit einem Flugzeug kollidierte. Jo Ellis ist nicht tot und war nicht am Steuer des Helikopters, der über dem Potomac River mit einem Flugzeug kollidierte. Die Trans-Pilotin wurde fälschlicherweise für den Absturz in Washington verantwortlich gemacht. Nun äußert sich die angeblich tote Soldatin in einem Video. © Screenshot/ZUMA Press Wire/Imago DC AA Flight 5342 Army Helicopter Crash: 67 Dead washington dc absturz Ein Flugzeug startet, dahinter zu sehen die Absturzstelle eines American-Airlines-Flugzeugs und eines Black-Hawk-Hubschraubers der US-Armee, die am 30. Januar 2025 in Washington zusammenstießen. © IMAGO/Carol Guzy / ZUMA Press Wire 67 Todesopfer bei Flugzeug-Tragödie in den USA Schon am Mittwochabend machte die Kunde vom schrecklichen Flugzeugabsturz schnell die Kunde in Ashburn. „Ich hörte über den Absturz, dass es ein Flug aus Wichita war und mein Herz stockte“, berichtet der 16-jährige Bobby. Am nächsten Morgen war die traurige Gewissheit da: Die Familie Livingston war auch an Bord.
Die Tragödie traf vor allem die Eiskunstlaufgemeinde hart . Von den insgesamt 67 Todesopfern waren 14 Sportler, auch viele Kinder wie Alydia und Everly … (kk )
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