Felix Neureuther weint beim Gedanken an Mama Rosi – und will sie für seine Kinder lebendig halten
VonIsabella Strehmann
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Der Todestag von Rosi Mittermaier jährt sich bald zum dritten Mal. Sohn Felix Neureuther versucht, seinen Kindern die Erinnerungen an die Oma zu bewahren.
Garmisch – Es geht in großen Schritten auf Weihnachten zu – für viele Familien die schönste Zeit des Jahres. Auch die Kinder von Felix Neureuther dürften schon in heller Vorfreude auf den Heiligen Abend sein. Ein Platz aber wird leer bleiben an der Festtafel: Der von Rosi Mittermaier. Im Januar 2023 verstarb die Ski-Ikone nach schwerer Krankheit. Bis heute kämpft Sohn Felix Neureuther mit dem schweren Verlust. Auch, weil er selbst vierfacher Vater ist.
Zur Familie Neureuther gehören die Töchter Mathilda und Lotta sowie die Söhne Leo und Mats. Das Nesthäkchen, Mats, wurde erst in diesem Jahr geboren, die Schwangerschaft von Miriam Neureuther hielt die Familie geheim. Schon mehrfach verriet der ARD-Ski-Experte, wie sehr er seine Mama vermisst. Auch Mathilda, die Älteste (wurde 2017 geboren), leidet darunter, dass ihre Oma nicht mehr da ist.
Felix Neureuther spricht über Verlust von Mama Rosi und die Erinnerungen seiner Kinder
Für das Sky-Format „Meine Geschichte“ sprach er mit Moderator Riccardo Basile über seine verstorbene Mama. Dem 41-Jährigen kommen direkt die Tränen, als das Gespräch auf Rosi Mittermaier kommt. Sie fehle ihm als Mensch unheimlich, so Neureuther. Noch schlimmer aber ist für ihn, dass seine vier Kinder ihre Oma nicht mehr bei sich haben.
„Dass unsere Kinder die Oma nicht mehr erleben dürfen, das ist auch etwas, was natürlich sehr, sehr weh tut.“ Als Basile wissen möchte, ob der Nachwuchs ab und zu nach der Oma fragt, kann Neureuther die Tränen kaum zurückhalten. Seinen Kindern erklärt er regelmäßig, warum Oma Rosi nicht mehr da ist.
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„Die Oma ist natürlich im Himmel. Auch wenn sie traurig sind und nach der Oma weinen, dann versucht man, ihnen die Dinge zu erklären und auch zu sagen, dass sie trotzdem für uns da ist, in unseren Gedanken“, erklärt Neureuther, wie er seinen Kindern den Tod der Oma näherbringt. Was für ihn besonders schwer ist: Dass sich Mathilda, Leo, Lotta und Mats später wohl gar nicht mehr an die geliebte Oma erinnern können.
Obwohl es sehr schmerzhaft ist, versucht Neureuther deshalb, so viele Erinnerungen wie möglich zu schaffen. Fotos, Geschichten, gemeinsame Erlebnisse, all das will das Ehepaar Felix und Miriam mit seinen Kindern teilen und Oma Rosi nicht ausschließen. Auch an Weihnachten wird die ehemalige Olympiasiegerin nicht vergessen – weder von ihren Kindern, noch von ihren Enkeln. Und natürlich auch nicht von ihrer großen Liebe, Ehemann Christian. (is)