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Borussia Dortmund gewinnt in einer umkämpften Partie gegen die TSG Hoffenheim. Der späte Siegtreffer sorgt für Diskussionen. Der Live-Ticker zum Nachlesen.
- TSG Hoffenheim – Borussia Dortmund, 2:3 (0:1)
- Borussia Dortmund und die TSG Hoffenheim liefern sich in der Schlussphase der Partie einen wilden Schlagabtausch. Der BVB setzt am Ende den Schlusspunkt zum 3:2. Die Entstehung des Treffers sorgt im Nachgang für lange Diskussionen
Update vom 26.04.2025, 14:45 Uhr: Mittlerweile sind die Aufstellungen der Mannschaften da! BVB-Trainer Niko Kovac muss in seiner Startaufstellung gleich mehrfach reagieren. Beier und Groß fallen verletzungsbedingt aus. Sie werden von Can und Brandt ersetzt. Ebenso beginnen Ryerson und Gittens für Yan Couto und Adeyemi (beide Bank).
Die Startaufstellung des BVB in Hoffenheim: Kobel - Süle, Anton, Bensebaini - Ryerson, Can, F. Nmecha, Svensson, Brandt, Gittens - Guirassy
Erstmeldung vom 26.04.2025: Sinsheim/Dortmund – Nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen schielt der BVB unter Trainer Niko Kovac wieder auf die internationalen Plätze. Vor der richtungsweisenden Partie gegen die TSG Hoffenheim (alle Infos zur TV-Übertragung) liegt Borussia Dortmund als Siebter nur zwei Punkte hinter Mainz (Conference League), drei hinter Freiburg (Europa League) und vier hinter Leipzig (Champions League).
„Jeder Einzelne kann die Tabelle lesen, jeder weiß, worum es geht und muss den Fokus nach oben schrauben“, fordert Kovac von seinen Spielern. Drei Siege in den letzten Bundesliga-Partien gegen direkte Konkurrenten aus Mainz, Freiburg und Mönchengladbach haben die Marschrichtung vorgegeben. „Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen, die Art und Weise stimmt mich positiv und freut mich. Wir sehen eine Tendenz, die stetig nach oben zeigt“, so der Trainer weiter.
Verletzungssorgen begleiten den Endspurt
Allerdings muss Kovac beim wichtigen Spiel gegen Hoffenheim womöglich auf zwei seiner Leistungsträger verzichten. Sowohl Pascal Groß (Innenbandprobleme) als auch Maximilian Beier (Sprunggelenk) drohen auszufallen. „Bei Pascal glaube ich nicht, dass er es schafft. Und Maxi konnte heute wieder nicht trainieren. Er kann gehen, aber das Laufen ist noch schmerzhaft“, erklärte Kovac auf der PK vor der Partie.
Trotz dieser Rückschläge gibt sich Kovac kämpferisch: „Ich gebe nicht auf, wir werden aber kein Risiko eingehen.“ In der heißen Saisonphase sei es wichtig, auch über kleinere Schmerzen hinwegzusehen. „Wenn wir darauf warten, dass alle ohne Schmerzen aufstehen, bekommen wir keine elf Spieler zusammen.“
Mehrere Optionen im Mittelfeld
Durch die angeschlagenen Spieler ergeben sich neue Möglichkeiten im Mittelfeld. Emre Can, der zuletzt als Joker zurückkehrte, könnte zusammen mit Felix Nmecha die Zentrale bilden. Alternativ stehen Salih Özcan oder Carney Chukwuemeka bereit, auch eine Rückkehr von Julian Brandt auf die Sechserposition ist denkbar. Kovac lobte die Breite des Kaders: „Wenn alle Gas geben, gibt es Druck, das erhöht die Qualitäten.“
Die Aufgabe gegen Hoffenheim wird dennoch nicht leicht. „Sie spielen einen sehr aggressiven Fußball aus einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette“, warnte Kovac. Seine Marschroute ist klar: „Wir müssen positiv nach vorne agieren, um den Gegner in Dysbalancen zu bringen.“ (BenHot)
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