Voll motiviert auch ohne große Titelchance

„Im falschen Verein“: Klare Botschaft von Kobel an BVB-Kollegen

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Der BVB will sich im Endspurt des Jahres die optimale Position für 2025 sichern. Eine große Titelchance für das Team wohl unwahrscheinlich.

Dortmund – Borussia Dortmund ist bereits in der 2. Hauptrunde im DFB-Pokal gescheitert, in der Bundesliga scheinen zehn Punkte Rückstand auf den FC Bayern nach bisherigen Eindrücken schon ziemlich uneinholbar. Ob der BVB in der Champions League die Heldentaten der Vorsaison wiederholen und dann auch noch einen draufsetzen kann, ist wohl fraglich.

Die FIFA Klub-WM liegt weit in der Ferne und wird für alle Teilnehmer ein unbekanntes Abenteuer. Für den Moment bleibt also wohl nur das Dortmunder Minimalziel einer jeden Saison: Die K.o.-Phase der Champions League erreichen und sich wieder für die Königsklasse qualifizieren. Um die Motivation der Stars bei Schwarzgelb muss man sich dennoch keine Sorgen machen, ist jedenfalls Torhüter Gregor Kobel überzeugt.

Gregor Kobel ist mit Borussia Dortmund noch titellos

„Wir sind Borussia Dortmund. Wir möchten am Ende so viele Spiele und so viele Punkte holen, wie es nur geht. Ich meine nicht nur mich. Ich glaube, dass es jedem einzelnen hier so geht. Sonst bist du im falschen Verein“, machte der Schweizer gegenüber dem TV-Sender Sky eine klare Ansage an das Team.

Gregor Kobel ist beim BVB die unumstrittene Nummer 1.

Die intrinsische Motivation beim BVB steht gemäß Kobel nicht infrage. „Wir wollen das Maximum, wir wollen besser werden, wir wollen an uns arbeiten. Und das geht nicht nur mir so!“, so Kobel. Der Nationalspieler steht seit 2021 im Kasten von Dortmund, ein Titel sprang seither nicht heraus. Die Mannschaft scheiterte 2023 denkbar knapp am Meistertitel, im Sommer war sie Real Madrid im Finale der Champions League knapp unterlegen.

BVB-Star wähnt das Team unter Nuri Şahin „auf einem guten Weg“

Anschließend folgte der Trainerwechsel von Edin Terzić zu Nuri Şahin, mit dem der Klub eine neue Ära prägen möchte. Die ersten Monate des Ex-Profis auf der Bank verliefen sportlich durchaus turbulent. „Es ist klar, dass, wenn du einen neuen Trainer hast und man ein neues Spielsystem spielen will, es mit der Zeit natürlich auch besser wird. Ich glaube, das ist auch normal und wir sind jetzt auf einem guten Weg“, schätzte Kobel ein.

Dieser gute Weg bezieht sich bisher in der Bundesliga allerdings ausschließlich auf Heimspiele. Auswärts sprang bei schon vier Niederlagen erst ein Punkt heraus. Die Partie bei Borussia Mönchengladbach am Samstagabend wird so zur großen Standortbestimmung für Dortmund. „Es gibt immer noch einiges, was wir besser machen können, vielleicht auch besser machen müssen. Am Samstag ist die nächste Option, um das zu zeigen“, sagte Kobel.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Moritz Mueller

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