Sechs Neulinge im Kader

Jamal Musiala verletzt: Bundestrainer Flick bedauert DFB-Ausfall – „Für alle schade“

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Bundestrainer Hansi Flick sprach am Montag gemeinsam mit Rudi Völler und Antonio di Salvo über die aktuellen Themen beim DFB. Die Pressekonferenz zum Nachlesen.

+++ Die Pressekonferenz mit Flick, Völler und di Salvo ist beendet. +++

+++ Wie kriegt man den Siegeswillen in die Mannschaft? Und sind die Nominierungen von Emre Can und Marius Wolf mit ihrer Körperlichkeit wegweisend? „Beide Spieler sind, was die Defensive betrifft, eine Stütze für Dortmund. Gerade Marius auf der Außenbahn hat es sich verdient, weil er die letzten Wochen eine gute Entwicklung gemacht hat. Ich kenne Emre schon sehr lange, er hat die Entwicklung auch gemacht. Beide Spieler haben Mentalität, die will ich anderen Spielern aber nicht absprechen“, meint Flick. +++

DFB-PK: Sportdirektor Rudi Völler sieht Frankreich als EM-Favorit

+++ „Die Weltmeisterschaft hat uns nicht gerade Rückenwind gegeben, wir werden demütig sein und uns professionell auf das nächste Turnier vorbereiten“, so Flick mit Blick auf die EM 2024. „Die Franzosen haben den besten und größten Kader, wir müssen als Einheit und mit viel Teamspirit kommen. Wenn du das hinbekommst, ist es entscheidend“, meint Rudi Völler. „Wir sind davon überzeugt, dass wir Qualitäten haben und auch am Rest wird gearbeitet.“ +++

+++ Rudi Völler kommentiert die gestrige Bayern-Niederlage gegen seine Leverkusener. „Freuen tut es mich nicht, ich glaube, erfahrene Spieler wie Kimmich und Goretzka können mit so einer Niederlage umgehen. Bei Leverkusen läuft seit dem Sieg gegen Monaco alles hingegen vom Feinsten, das konnte man auch gestern sehen. Es sind Spieler, die Jahr für Jahr gut mit diesen Dingen umgehen können, da sehe ich kein Problem.“ +++

Hansi Flick spricht über BVB-Spieler - „Bei Mats sehen wir, dass er weniger spielt“

+++ Marco Reus und Mats Hummels vom BVB sind nicht mit dabei. „Grundsätzlich ändert sich an meiner Aussage, dass für jeden Spieler, wenn er Leistungen bringt, die Tür offen ist, nichts. Mit Marco Reus habe ich mich erst ausgetauscht und wir sehen, in welcher Form er ist. Mir tut auch leid, dass Julian Brandt wegen seiner Verletzung nicht dabei ist, er hätte uns einen Mehrwert gegeben. Bei Mats sehen wir, dass er weniger spielt und dass es Schlotterbeck und Süle gut machen“, sagt Flick, der die Defensive als eine der ausschlaggebenden Faktoren für die Dortmunder Stabilität ausmacht. +++

+++ „Wir telefonieren mindestens ein oder zweimal die Woche, tauschen uns aus. Ich glaube, keiner verkörpert den deutschen Fußball so wie Rudi. Er ist auch voll dabei, richtig heiß darauf und wir sind happy, dass er mit dabei ist“, meint Flick über die Kommunikation mit dem Sportdirektor. +++

DFB-PK: U21-Coach Antonio di Salvo freut sich auf fünf Schützlinge bei Hansi Flick

+++ Di Salvo spricht nun über die fünf Neulinge aus der U21. „Mergim Berisha haben wir schon dazu geholt, als er noch in Salzburg gespielt hat. Er kann sich in der Bundesliga durchsetzen, deshalb denke ich, dass er eine gute Alternative für Hansi ist. Kevin Schade auch, er ist ein schneller Spieler, der als Stürmer oder auf den Flügeln spielen kann. Er hat bei fünf Einsätzen vier Tore erzielt, er ist also einer, der das Tor treffen kann und wird“, erklärt U21-Coach.

„Felix Nmecha ist technisch sehr gut. Er ist groß, schnell, kopfballstark. Er ist ein guter Verbindungsspieler im Mittelfeld und kann auch der Defensive gute Stabilität geben. Er hat sich auch für den DFB entschieden, nachdem es in England wenig Möglichkeiten gegeben hatte. Wir sind froh, dass er bei uns ist.“

„Auch Josha Vagnoman ist dabei, er hat bei der letzten U21-EM schon mitgemacht, er interpretiert seine Rolle sehr mutig und offensiv. Er ist links und rechts einsetzbar. Malick Thiaw hatte einen schweren Start in Mailand nach seinem Wechsel. Man sieht jetzt, was er für ein Potenzial besitzt, seit ca. 5 Wochen ist er jetzt Stammspieler. Er ist groß, gewinnt seine Zweikämpfe und ist sehr kopfballstark. Ich bin sicher, dass Flick die fünf Spieler guttun werden.“ +++

Hansi Flick erklärt seine Kadernominierung - „Brauchen Optionen für jede Position“

+++ Trainiert das DFB-Team nun öfter öffentlich? Am Montag gibt es eine Einheit vor Publikum. „Ganz zu Beginn haben wir schon besprochen, dass wir das machen werden. Ich bin auch froh, dass die Karten auch schnell weg waren. Ich glaube schon, dass wir das in einer langen Trainingswoche immer hinbekommen“, so Rudi Völler. +++

+++ „Unsere Absicht ist, dass wir unseren Kader in der Breite aufstellen und wir werden beobachten, was diese Spieler bei der U21-EM leisten. Uns ist bewusst, dass wir eine Stabilität brauchen und Spieler brauchen, die vorangehen sollen. Aber wir brauchen auch Möglichkeiten und Optionen für jede Position, man sieht ja mit Jamal, wie schnell es geht. Wir sehen Potenzial in den Spielern, nun geht es darum, dass sie es auf den Platz bringen“, meint Hansi Flick über seine März-Nominierungen. +++

Paul Wanner künftig für den DFB? „Er möchte den Weg mit dem DFB weitergehen“

+++ Wie geht es mit Paul Wanner weiter? tz-Reporter Manuel Bonke fragt Antonio di Salvo nach dem deutsch-österreichischen Talent. „Mit Paul haben wir uns vor ca. 10 Tagen getroffen, mit seinem Vater und seinem Berater. Wir haben ihm den Weg aufgezeigt, den er beim DFB gehen kann. Er wird aufgrund seines großen Talents auch bei den Österreichern gehandelt, hat zuletzt aber nicht viel gespielt. Er ist noch jung und möchte den Weg mit dem DFB weitergehen, ohne eine finale Entscheidung zu treffen. Er kennt die Pläne, das sollte reichen.“ +++

+++ „Es ist für alle schade, dass Jamal nicht dabei ist. Wir alle haben gehofft, dass Jamal fit ist, weil er einzigartige Qualitäten hat. Wir hoffen, dass er möglichst nach den Länderspielen wieder spielen kann, gerade für die letzten Spiele der Saison“, meint Flick zum verletzungsbedingten Ausfall von Jamal Musiala. +++

DFB-PK: Leroy Sané nicht nominiert – „Man muss im Leben Entscheidungen treffen“

+++ Nun geht es um die Nicht-Nominuerungen, etwa die von Leroy Sané mit der gleichzeitigen Nominierung von Serge Gnabry. „Man muss im Leben Entscheidungen treffen, wir haben uns für Serge Gnabry entschieden. Im März ist das große Finale in den Ligen und Wettbewerben, aber für uns ist auch wichtig, dass sie nicht nur trainieren, sondern auch spielen. Nicht alle hätten gespielt, manche nur trainiert“, erklärt der 58-Jährige seine Entscheidung. +++

+++ Antonio di Salvo äußert sich nun zu der Nominierung. „Ich bin froh, wenn es Spieler aus der U21 in die A-Nationalmannschaft schaffen“, meint der Nationalcoach der U21. +++

+++ Nach einer kurzen Ansprache von Rudi Völler wird Hansi Flick nach seiner Verbindung zum U21-Team gefragt. „Wir wollen den Kader in der Breite aufstellen, wir haben den Weg gewählt, zu schauen, wer das Potenzial hat, nächstes Jahr bei der Europameisterschaft im nächsten Jahr dabei zu sein.“ All dies geschehe in Absprache mit U21-Trainer Antonio di Salvo. „Bei der U21-Euro in diesem Jahr sollte Toni die beste Mannschaft finden, aber Jamal Musiala oder Florian Wirtz werden dafür nicht Infrage kommen, alle anderen haben die Möglichkeit.“ +++

DFB-PK: Pressesprecherin gibt Verletzung von Jamal Musiala bekannt

+++ Die erste Nachricht gibt es vor der PK, DFB-Pressesprecherin Franziska Wülle gibt bekannt, dass FC-Bayern-Star Jamal Musiala aufgrund eines Faserrisses im linken Oberschenkel abreisen muss. +++

Update, 11.00 Uhr: Die Pressekonferenz aus der Frankfurter DFB-Zentrale beginnt.

Update, 10.55 Uhr: Noch fünf Minuten bis zum Start der DFB-PK, bei der es besonders um den Kader von Bundestrainer Flick gehen wird. Am Samstag steht das erste Länderspiel nach der WM gegen Peru auf dem Plan, am Dienstag folgt das zweite gegen Belgien.

DFB-PK mit Bundestrainer Hansi Flick und Rudi Völler heute im Live-Ticker

Update vom 20. März, 10.40 Uhr: In zwanzig Minuten treten Bundestrainer Hansi Flick, DFB-Sportdirektor Rudi Völler und U21-Trainer Antonio di Salvo vor die Mikrofone, dabei werden die Protagonisten die Fragen der Pressevertreter beantworten.

Erstmeldung vom 20. März:
Frankfurt am Main – Rund vier Monate nach dem blamablen Ausscheiden der deutschen Nationalelf bei der WM in Katar beginnt ein neues Kapitel. Bundestrainer Hansi Flick machte dies am Freitag mit seiner Nominierung klar, in der gleich sechs neue Namen auftauchten. Gleichzeitig verzichtet er auch zwölf Akteure, die noch bei der Weltmeisterschaft zum Personal gehörten, etwa Ilkay Gündogan, Antonio Rüdiger und Niklas Süle oder die beiden Bayern-Stars Thomas Müller und Leroy Sané.

Bei der Pressekonferenz am Montagvormittag (11 Uhr) wird Flick voraussichtlich seine Entscheidungen erklären und Fragen zu seinem Kader für die beiden Länderspiele gegen Peru (25. März/Mainz) und Belgien (28. März/Köln) beantworten.

PK mit Hansi Flick heute im Live-Ticker: Vier Bayern-Stars im DFB-Aufgebot

Wenige Stunden nach der 1:2-Niederlage bei Bayer Leverkusen trafen die vier Bayern-Stars, die Flick nominierte, in Frankfurt ein. Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Jamal Musiala und Serge Gnabry bereiten sich seitdem mit der Nationalmannschaft auf die bevorstehenden ersten beiden Partien nach dem WM-Debakel vor.

Auch Keeper Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona war noch am Sonntag im Einsatz, Hansi Flick beginnt ohnehin erst am Dienstag mit der Vorbereitung auf die kommenden Gegner.

Von Unglücksraben und fast vergessenen Legenden: Die WM-Rekordspieler des DFB-Teams

23. Bernd Schneider, Karlheinz Förster, Toni Schumacher, alle in einem Finale, kein WM-Titel, 14 Einsätze
Den Beginn unserer Reihe machen drei glücklose Spieler. Trotz ihrer jeweils 14 WM-Spiele für die DFB-Elf und obwohl sie alle in einem Finale standen, konnten Bernd Schneider, Karlheinz Förster und Toni Schumacher keinen Weltmeisterschafts-Titel gewinnen. © IMAGO/ActionPictures; Frinke; Sportfoto Rudel
23. Thomas Häßler, Paul Breitner, WM 1990, 1974, geniale Mittelfeldspieler, 14 Einsätze
Anders die nächsten beiden Spieler, die ebenfalls 14-mal bei Weltmeisterschaften zum Einsatz kamen. Thomas Häßler holte 1990 den Titel, Paul Breitner reckte 1974 den Pokal in den Münchner Himmel. Doch beide vereint nicht nur der Titel, sondern auch ihre spielerischen Qualitäten. Beide gaben geniale Mittelfeldspieler ihrer Zeit ab. © IMAGO/Camera 4; Pressefoto Baumann
23. Jerome Boateng, Toni Kross, Sami Khedira, WM 2014, 14 Einsätze
Den Abschluss des achtfach geteilten 23. Platzes unseres Rankings bilden drei Weltmeister von 2014. Jerome Boateng, Toni Kroos und Sami Khedira liefen alle drei 14-mal bei Weltmeisterschaften auf und waren Teil der magischen Nacht von Rio. © IMAGO/Team 2; Avanti
20. Hans Schäfer, Weltmeister 1954, 15 Einsätze
Platz 20 vereint drei große Fußballer und Weltmeister ihrer Generation. Den Anfang macht Hans Schäfer, der mit 15 WM-Einsätzen der einzige Vertreter der legendären Mannschaft von 1954 in unserem Ranking ist. © IMAGO/CTK Photo
20. Rudi Völler, Weltmeister 1990, 15 Einsätze
Weiter geht es mit Rudi Völler, den es zwar mehr als einmal gibt, aber der einzige Rudi Völler ist, der insgesamt 15-mal bei Weltmeisterschaften auflief und 1990 den Titel in Italien holte. © IMAGO/Sportfoto Rudel
20. Lukas Podolski, WM 2014, 15 Einsätze
Den Abschluss des Dreiergespanns auf dem 20. Platz macht Lukas Podolski. Bekannt für seine linke Klebe war er zwar während der WM 2014 nicht mehr der große Leistungsträger, doch für die Stimmung im Team ein wichtiges Puzzleteil. © imago sportfotodienst
Mesut Özil während des WM-Finals von 2014.
Platz 18 teilen sich zwei Weltmeister. Den Anfang macht Mesut Özil, der 2014 in Brasilien den Titel holte. Der damalige Held von Rio ist seitdem in der Gunst der Fans deutlich nach unten gerutscht. Dazu führten unter anderem auch seine Verbindungen zu den „Grauen Wölfen“. Insgesamt lief er für das DFB-Team 16-mal bei Weltmeisterschaften auf. Genauso oft, wie ein Sieger von 1990. © imago sportfotodienst
Andreas Brehme jubelt über sein Tor im WM-Finale 1990.
Andreas Brehme hat genauso viele WM-Einsätze wie Özil, blieb den Fans aber deutlich besser in Erinnerung. Im Finale 1990 erzielte er das goldene Tor gegen Argentinien. Es war wohl das größte Spiel des Verteidigers, der 16-mal bei einer WM auf dem Platz stand. Im Februar 2024 verstarb er im Alter von 63 Jahren. © IMAGO/Norbert Schmidt
Karl-Heinz Schnellinger mit dem Ball am Fuß.
16. Platz: Von 1958 bis 1970 kam Karl-Heinz Schnellinger auf 17 WM-Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft. Insgesamt trug er 47-mal den Adler auf der Brust. © IMAGO/Sven Simon
Jürgen Klinsmann jubelt im Trikot der deutschen Nationalmannschaft.
16. Platz: Auch Jürgen Klinsmann brachte es auf 17 DFB-Einsätze bei Weltmeisterschaften. Er war wie Brehme Teil des WM-Teams von 1990. © IMAGO/Norbert Schmidt
WM Finale 1974 Weltmeister Torwart Sepp Maier BR Deutschland präsentiert den WM-Pokal
Platz 12: Auf dem geteilten zwölften Platz rangieren gleich vier Spieler. Einer davon ist Sepp Maier, Torwart und Weltmeister von 1974. Er kommt auf insgesamt 18 Einsätze bei drei WM-Turnieren. © sportfotodienst/imago
Pierre Littbarski im WM-Endspiel 1990 gegen Argentinien am Ball
Auch Pierre Littbarski kommt mit 18 WM-Partien auf eine beeindruckende Anzahl von Endrunden-Einsätzen und durfte 1990 in Italien über den WM-Titel jubeln. © Werek/imago
Stuart Pearce England gegen Thomas Berthold und Klaus Augenthaler beide BR Deutschland
Auch Thomas Berthold hat 18 WM-Spiele auf seinem Konto. Er war Teil der starken Verteidigung bei der WM 1990, stand in jedem Spiel auf dem Platz und durfte am Ende den Pokal in die Luft recken. © sportfotodienst/imago
Franz Beckenbauer feiert im Olympiastadion München den WM-Titel 1974.
Wie Berthold, Littbarski und Maier kam auch „Der Kaiser“ höchstpersönlich 18-mal bei Weltmeisterschaft zum Einsatz. Franz Beckenbauer gewann 1974 den WM-Titel als Spieler und 1990 als Trainer. © sportfotodienst/imago
Berti Vogts BR Deutschland re zieht ab Alan Mullery England dreht sich weg
Platz 6: Den sechsten Rang unserer Rangliste teilen sich gleich sechs Spieler. Einer von ihnen: Berti Vogts. 19 WM-Einsätze bei drei verschiedenen Endrunden, darunter beim Titelgewinn 1974. © sportfotodienst/imago
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Ein WM-Titel war Karl-Heinz Rummenigge trotz seiner 19 WM-Einsätze nicht vergönnt. Dafür durfte er sich über den EM-Titel 1980 freuen. © sportfotodienst/imago
Wolfgang Overath BR Deutschland
Im Gegensatz dazu gelang es Wolfgang Overath, ebenso mit 19 WM-Einsätzen, 1974 den WM-Titel im eigenen Land zu feiern. Der Titel verbindet ihn mit den weiteren drei DFB-Kickern, die auch auf dem sechsten Platz gelandet sind. Nur die schlugen schlappe 40 Jahre später zu. © sportfotodienst/imago
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Darunter „Eistonne“ Per Mertesacker, hier bei seinem legendären Einsatz gegen Algerien bei der WM 2014. Am Ende winkte der Titel. © sportfotodienst/imago
Manuel Neuer gibt im Trikot der deutschen Nationalmannschaft Anweisungen an sein Team.
Auch Manuel Neuer krönte seine insgesamt 19 WM-Einsätze bereits 2014. Mit seinen Paraden hielt er das Team nicht nur einmal im Turnier. Der WM-Titel darf aufgrund der beeindruckenden Leistungen während des Turniers als sein Meisterstück angesehen werden. © IMAGO/www.imagephotoagency.it
Thomas Müller mit dem WM-Pokal 2014.
Das darf auch für Thomas Müller gelten, der zwar bei der WM 2010 die Torjägerkanone abräumte, doch sich deutlich mehr über den WM-Titel 2014 gefreut haben dürfte. Insgesamt kam auch er auf 19 Einsätze bei Weltmeisterschaften. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Rio de Janeiro FIFA Fussball Männer Fussball Weltmeisterschaften 2014 FIFA world cup 2014 Final
Platz 4: Weiter geht es – wer hätte es gedacht – mit zwei Weltmeistern von 2014. Philipp Lahm teilt sich mit 20 WM-Einsätzen den vierten Platz mit einem langjährigen Wegbegleiter. © sportfotodienst/imago
SCHWEINSTEIGER Bastian Team Deutschland mit Kapitaen MESSI Lionel World Cup 2014 Brasil FIFA Fussbal
Lahm und Bastian Schweinsteiger sind das Sinnbild für eine goldene DFB-Generation. Da ist es passend, dass beide gleich viele WM-Einsätze vorweisen können. Nicht nur das beste Spiel seiner 20-WM-Partien, sondern wohl auch beste Spiel seines Lebens spielte er dann ausgerechnet im WM-Finale 2014. © Perenyi/imago
Uwe Seeler im WM-Endspiel 1966 gegen England
Platz 3: „Uns Uwe“ Uwe Seeler, der im Juli 2022 verstarb, ist mit 21 WM-Spielen auf Rang 3. Unglücklicherweise blieb es dem Ehrenspielführer verwehrt, auch nur einen einzigen Titel mit der DFB-Elf zu gewinnen. © Simon/imago
08 07 2014 xbtx Fussball WM 2014 Halbfinale Deutschland Brasilien v l Miroslav Klose Deutsch
Platz 2: Etwas erfolgreicher verlief die DFB-Karriere von Miroslav Klose. Erstmals machte er bei der WM 2002 im DFB-Trikot von sich reden. Insgesamt sollten es 24 Spiele im Trikot der deutschen Nationalmannschaft bei vier WM-Turnieren werden. Am Ende sprang nicht nur der Titel 2014 heraus, sondern auch ein Weltrekord: Insgesamt 16 WM-Tore markieren den Bestwert. © Huebner/imago
Weltmeister Lothar Matthäus BR Deutschland mit der Trophäe PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxPOLxUSA
Platz 1: Lothar Matthäus ist mit seinen 25 Einsätzen nicht nur der Spieler mit den meisten WM-Partien für Deutschland. Der Weltmeister von 1990 kam darüber hinaus als einziger DFB-Spieler bei fünf verschiedenen WM-Endrunden zum Einsatz und ist mit 150 Spielen auch insgesamt Rekordspieler der deutschen Nationalmannschaft. © sportfotodienst/imago

DFB-PK im Live-Ticker: Bundestrainer Hansi Flick nominierte gleich sechs Neulinge

Erstmals in den Nationalmannschaftskader berufen wurden vier Bundesliga-Kicker, so könnten VfB-Stuttgart-Defensivmann Josha Vagnoman, Mergim Berisha vom FC Augsburg, Felix Nmecha vom VfL Wolfsburg sowie BVB-Spieler Marius Wolf debütieren. Mit Kevin Schade vom Premier-League-Klub FC Brentford sowie dem nachnominierten Malick Thiaw von der AC Mailand sind zwei junge Legionäre zum ersten Mal dabei.

Sie alle werden bei der großen öffentlichen Regenerationseinheit am Montagnachmittag dabei sein. Im Stadion am Brentanobad in Frankfurt werden die Fans die Möglichkeit bekommen, die neuen und alten Gesichter aus nächster Nähe zu beobachten. (ajr)

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