Bei einer virtuellen Pressekonferenz am Donnerstag (1. Februar) sagte der Norweger, er wisse nicht, ob er jemals wieder sein Topniveau erreichen könne. „Die Situation rund um meine Verletzung ist unklar. Ich bin zuversichtlich, dass es wieder ganz gut wird, aber die Frage ist, wie lange das dauern wird“, erklärt der 31-Jährige.
Selbst ein Karriereende sei möglich. „Es ist zu früh, um zu sagen, ob ich wieder wie vorher auf Skier stehen und wieder Rennen gewinnen kann“, sagte sich Kilde. Die beiden OPs sind gut verlaufen, eine weitere ist derzeit nicht geplant. Und auch die Prognosen der Ärzte sind gut, allerdings sind die Nerven des Norwegers involviert. „Ich sitze hier und bin mir nicht sicher, ob alles in einem halben, einem oder zwei Jahren verheilen wird“, sagt Kilde.
Aktuell gehe es nicht darum, „zurück auf Ski zu kommen, sondern zurück in ein normales Leben“. Er fokussiere sich nun darauf, „wieder auf die Beine zu kommen und anständig zu gehen. Danach nehme ich es Tag für Tag“. Unterstützung bekommt er dabei von seiner Freundin Mikaela Shiffrin.
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Kilde arbeitet mit Freundin Mikaela Shiffrin an Comeback
Die US-Amerikanerin war selbst erst kürzlich schwer gestürzt und arbeitet wie Kilde an ihrem Comeback. Zusammen verbringt das Paar seine Reha in Innsbruck. „Es ist schön, sie hier bei mir zu haben, auch wenn wir zum jetzigen Zeitpunkt der Saison nicht in dieser Situation sein wollen“, sagt Kilde.