Ohnmacht, Panik-Attacke und Rollstuhl: Verunglückter Kilde teilt Horror-Botschaft aus Reha
VonJohannes Skiba
schließen
Skifahrer Aleksander Aarmodt Kilde hat auf Instagram Fotos von seiner offenen Wunde gepostet. Dazu gibt der Norweger Einblicke in seine Reha.
Innsbruck – Vor rund zwei Wochen hat sich Ski-Ass Aleksander Aamodt Kilde bei einem Sturz in der Schweiz schwer verletzt. Nun meldete sich der Norweger aus seiner Reha in Innsbruck und gibt Einblicke zu seinen Verletzungen sowie den Tagen nach dem Unfall.
Bilder von Kildes Unterschenkel schockieren
Auf Instagram veröffentlichte der Skifahrer Bilder seiner Verletzung. Bei dem Sturz hatte sich 31-Jährige mit seinem eigenen Ski seine Wade aufgeschnitten. So postete der Wintersportler unter anderem ein Foto seiner offenen Wunde sowie ein Video, auf dem ein Arzt dem Norweger den Eingriff mit Bildern der Operation schildert. Das Bild und das Video sind so drastisch, dass die Social-Media-Plattform diese Posts bereits als „sensible Inhalte“ gekennzeichnet hat, um Userinnen und User zu schützen.
Schon sein Unfall beim Rennen in Wengen war nichts für schwache Nerven, da das Ski-Ass bereits auf der Strecke viel Blut verlor. Anschließend musste Kilde in ein Berner Krankenhaus geflogen werden, wo er operiert wurde.
Ärzte gehen von vollständiger Genesung von Kilde aus
Bleibende Schäden soll Aleksander Aamodt Kilde nicht erleiden, da offenbar keine Nervenenden bei dem Unfall durchtrennt wurden. Aktuell kann er jedoch seine Zehen noch nicht bewegen. Dazu schreibt der Ski-Star: „Das ist eine schwierige Situation für mich, um es mal vorsichtig auszudrücken.“
Diese Sport-Stars haben im Jahr 2023 ihre Karriere beendet
Dazu wurde Kilde in den Tagen nach seinem Sturz wegen der starken Schmerzmittel einmal ohnmächtig. Nach seiner Schulter-Operation erlitt der Norweger außerdem eine Panik-Attacke. Mindestens sieben Wochen lang muss Kilde noch im Rollstuhl sitzen. Zuletzt gab es im Weltcup eine Reihe von Unfällen. So stürzte unter anderem auch Kildes Freundin Mikaela Shiffrin und musste mit einem Hubschrauber abtransportiert werden. Am Wochenende traf es dann Valerie Grenier. (dpa/jsk)
Mehr News aus der Welt des Sports finden Sie in unserer brandneuen Merkur.de-App, jetzt im verbesserten Design, mit mehr Personalisierungs-Funktionen. Direkt zum Download für Apple und Android, mehr Informationen gibt es hier. Sie nutzen begeistert WhatsApp? Auch dort hält Sie Merkur.de ab sofort über einen neuen Whatsapp-Kanal auf dem Laufenden.