Nach den Fan-Protesten

Kehrtwendung bei Boateng-Hospitanz möglich?

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Die geplante Hospitanz von Jerome Boateng beim FC Bayern beschäftigt immer noch viele Fans des deutschen Rekordmeisters. Nun deutet sich eine unerwartete Wende an.

München – Nachdem bekannt wurde, dass Jerome Boateng beim FC Bayern eine Hospitanz absolvieren darf, gab es starken Widerstand aus der Fanszene und ein großes mediales Echo. So sprachen sich einerseits Teile der Münchner Südkurve mit Choreographien vor den Partien gegen Dortmund und Brügge gegen die Hospitanz aus – und wählten dabei klare Worte.

Daumen nach oben für Jerome Boateng? Das sehen einige Bayern-Fans anders.

Gegen den BVB war auf drei Transparenten zu lesen: „Wer dem Täter Raum gibt, trägt seine Schuld mit – Boateng, verpiss dich!“, „Kein Platz für Charakterschweine in unserem Verein – Kein Platz mehr für Boateng!“ und „Keine Bühne für Täter. Verpiss dich Boateng!“ Gegen Brügge hielten hunderte Anhänger in der Südkurve Flugblätter öffentlichkeitswirksam hoch: „Gegen Missbrauch und physische & psychische Gewalt in Beziehungen.“ Die gleichen Worte fanden sich auch auf einem großen Banner wieder, das direkt hinter dem Tor positioniert wurde.

Andererseits wurde die Causa auch in der Öffentlichkeit hitzig debattiert und die Thematik dürfte spätestens bei der Jahreshauptversammlung am 2. November hochkochen, wenn die obligatorischen Wortmeldungen anstehen. Wenn nach Boateng gefragt wird, werden die Verantwortlichen freilich Stellung beziehen. Im Idealfall ist die Boateng-Debatte bis dahin aber schon geklärt.

Ist Boateng die Lust an der Hospitanz vergangen?

Nach tz-Informationen wird daher aktuell im Verein abgewogen, die Hospitanz doch abzusagen. Sowohl der Club als auch der Ex-Profi selbst hatten nicht mit derart heftigen Reaktionen gerechnet. Mehr noch: An der Säbener Straße hat man sogar den Eindruck, dass Boateng die Lust an der Hospitanz vergangen sei.

Musiala und Olise wählen Flitzer, Bischof allein unterwegs – die neuen Autos der Bayern–Stars

Sven Ulreich wählte den SQ6 e-tron in Magnetgrau aus.
Sven Ulreich wählte den SQ6 e-tron in Magnetgrau aus. © Karl Scholten/Audi
Alphonso Davies bevorzugt den RS e-tron GT performance in Mythosschwarz Metallic.
Alphonso Davies bevorzugt den RS e-tron GT performance in Mythosschwarz Metallic. © Karl Scholten/Audi
Aleksandar Pavlovic nutzt nun den Audi Q6 SUV e-tron in Magnetgrau. Hier machte er noch eine Probefahrt mit einem anderen Auto.
Aleksandar Pavlovic nutzt nun den Audi Q6 SUV e-tron in Magnetgrau. Hier machte er noch eine Probefahrt mit einem anderen Auto. © Karl Scholten/Audi
Serge Gnabry gab vor der Autoübergabe noch Unterschriften. Der Offensivspieler entschied sich für den Audi Q8 SUV TFSI e in Gletscherweiß Metallic.
Serge Gnabry gab vor der Autoübergabe noch Unterschriften. Der Offensivspieler entschied sich für den Audi Q8 SUV TFSI e in Gletscherweiß Metallic. © Karl Scholten/Audi
Auch Manuel Neuer unterschrieb fleißig Jacken und Shirts. Der Torhüter nahm außerdem den Audi Q8 SUV TFSI e in Mythosschwarz Metallic entgegen.
Auch Manuel Neuer unterschrieb fleißig Jacken und Shirts. Der Torhüter nahm außerdem den Audi Q8 SUV TFSI e in Mythosschwarz Metallic entgegen. © Karl Scholten/Audi
Leon Goretzka erhielt den Audi Q8 SUV TFSI e in Mythosschwarz Metallic.
Leon Goretzka erhielt den Audi Q8 SUV TFSI e in Mythosschwarz Metallic. © Karl Scholten/Audi
Auch ein Teamfoto mit Audi wurde am Ende noch geschossen.
Auch ein Teamfoto mit Audi wurde am Ende noch geschossen. © Karl Scholten/Audi
Die Keeper des FC Bayern München schossen noch ein Teamfoto vor dem Rennauto.
Die Keeper des FC Bayern München schossen noch ein Teamfoto vor dem Rennauto. © Karl Scholten/Audi
Eintracht Frankfurt v FC Bayern München - Bundesliga
Auch Luis Díaz darf sich über einen neuen Wagen freuen. © IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images
Bangkok, Thailand - December 1, 2019: The silver Audi Q8 55 TFSI Quattro showcase at the Thailand In
Der Kolumbianer ist seit seinem Wechsel nach München, wie Manuel Neuer, in einem Audi Q8 SUV TFSI e unterwegs. Damit sind die beiden Stars aber nicht alleine. © Copyright: xICKEDAx via imago-im
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Auch Jonathan Tah… © IMAGO/Mladen Lackovic
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…und Konrad Laimer fahren dieses Modell. © IMAGO/Ulrich Wagner
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Neuzugang Nicolas Jackson hat sich ebenfalls für diesen Typ entschieden, wählte als Farbe ein schickes mythosschwarz metallic. © FC Bayern Muenchen Clubfotograf
2025 Formula One Spanish Grand Prix
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Neben Díaz fahren zwei weitere Spieler diesen Audi in Daytonagrau Perleffekt. © IMAGO
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…und Sascha Boey. © IMAGO/Revierfoto
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Hiroki Ito entschied sich als einziger Spieler für eine ganz besondere Farbe. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Sein Audio erscheint in waitomoblau metallic.
Sein Audio erscheint in waitomoblau metallic. © Imago
Paris Saint-Germain v FC Bayern Munchen - FIFA Club World Cup 2025 Quarter-final
Für Jamal Musiala war sein Auto während seiner Verletzungsphase und seiner eingeschränkten physischen Mobilität besonders wichtig. © IMAGO/Latin Sport Images
Audi RS e-tron GT electric sports car at the dark background. Almaty, Kazakhstan - January 10, 2023.
Der Offensivspieler bewegt sich einem Audi RS e-tron GT Performance durch München. © Medvedsky.kz via imago-images.de
GER, FC Bayern Muenchen vs. RB Leipzig, Fussball, Bundesliga, 15. Spieltag, Spielzeit 2024/2025, 20.12.2024.
Dieses Gefährt passt auch zu einem anderen jungen Superstar der Bayern: Michael Olise. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Heike Feiner
Fussball / FC Bayern München / Training
Tom Bischof ist seit Sommer auch ein Spieler des FC Bayern München und wählte als einziger Profi ein ganz besonders Modell. © IMAGO/Mladen Lackovic
Illustration picture shows an Audi Q4 40 Sportback e-tron at the press opening of the 100th edition of the Brussels Moto
Der junge Kicker wählte den Audi Q4 Sportback 40 e-tron in Mythosschwarz Metallic. © IMAGO/ERIC LALMAND
Audi ist seit 2002 Partner des FC Bayern, seit 2011 Anteilseigner und stattet die Stars jährlich mit schicken Wagen aus.
Audi ist seit 2002 Partner des FC Bayern, seit 2011 Anteilseigner und stattet die Stars jährlich mit schicken Wagen aus. © Imago

Nicht umsonst hatte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bereits nach den ersten Fan-Protesten einen „komplizierten Fall“, ausgemacht. Zur Erinnerung: Im Jahr 2024 erhielt der frühere Verteidiger durch das Landgericht München I wegen vorsätzlicher Körperverletzung an seiner Ex-Freundin eine Verwarnung. Damit ist Boateng nicht vorbestraft. 

Der FC Bayern findet den Fall kompliziert

Dreesen versicherte, dass die Bayern-Familie niemanden fallen lässt. „Ich finde, jeder Menschen hat eine Resozialisierung verdient“, sagte er und gab die Empfehlung, „das Urteil in seiner Gesamtheit zu lesen“. Boateng bestreitet, jemals eine Frau geschlagen zu haben. Und außerdem solle man die Sache nicht größer machen, als sie ist: „Wir haben lediglich vereinbart, dass Jerome nun einige Trainingseinheiten beobachtet. Das ist es dann auch schon.“ Mal schauen, ob es wirklich noch zur Boateng-Hospitanz unter Bayern-Chefcoach Vincent Kompany kommt. (Vincent Tschirpke, Manuel Bonke)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

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