Kein Woltemade für Bayern: Ex-Spieler teilt brisante Vermutung mit
VonAlex Frieling
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Nick Woltemade wird sich höchstwahrscheinlich nicht dem FC Bayern in diesem Sommer anschließen. Ein Ex-FCB-Star äußerte nun eine brisante Vermutung.
München – Für den FC Bayern neigt sich ein durchwachsener Transfersommer dem Ende entgegen. Zwar können die Münchner noch bis Ende des Monats aktiv werden, im Aufsichtsrat des Rekordmeisters wurde jedoch angeordnet, nur noch Leihgeschäfte zu forcieren – eine durchaus schwierige Ausgangslage für den FCB und Sport-Vorstand Max Eberl. Über Wochen war Nick Woltemade vom VfB Stuttgart das Transferziel Nummer eins der Bayern.
Schlussendlich wollten die Schwaben ihren Leistungsträger aber nicht ziehen lassen. Angeblich war man erst ab einer Summe von 75 Millionen Euro bereit, den Nationalspieler ziehen zu lassen. Den Münchnern war das zu viel. Ex-Bayern-Star Thomas Strunz hat eine klare Meinung zum gescheiterten Deal.
Attacken von Woltemade-Berater „nicht förderlich“
Im Gespräch mit Absolut Fussball sagte der einstige Bayern-Profi: „Die gesamte Herangehensweise war aus meiner Sicht schlecht. Die Reaktion des VfB Stuttgart ist durchaus verständlich, da die Vereinsverantwortlichen Fabian Wohlgemuth und Alexander Wehrle offenbar erst durch die Medien von der Einigung zwischen dem Spieler und Bayern München erfahren haben.“
Strunz zeigt durchaus Verständnis für den Wechselwunsch von Woltemade. „Grundsätzlich ist es völlig legitim und nachvollziehbar, wenn ein Spieler die Chance ergreift, zu einem europäischen Spitzenverein zu wechseln“, so der Europameister von 1996. Als deutlich unverständlicher empfindet er die öffentlichen Äußerungen von Woltemade-Berater Danny Bachmann. Diese seien „nicht förderlich“ und „auf keinen Fall hilfreich“ gewesen.
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Strunz erklärte weiter: „Man muss bedenken, dass im Aufsichtsrat des VfB Stuttgart hochrangige Persönlichkeiten sitzen, darunter die CEOs von Porsche und Mercedes sowie weitere Vorstände von Banken und dem Hauptsponsor LBBW.“ Die Aussagen Bachmanns hätten die Fronten demnach nur verhärtet. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)