Halbfinale der Klub-WM

Doppelpack gegen den Jugend-Klub: Joao Pedro schießt Chelsea sehenswert ins Finale der Klub-WM

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Zwei Einzelaktionen von Joao Pedro reichen Chelsea, um Fluminense aus dem Wettbewerb zu kegeln. Der Ticker zum Nachlesen.

Fazit: Am Ende verdient bezwingt der FC Chelsea das letzte verbliebene nicht-europäische Team in der Klub-WM und zieht ins Finale ein. Letztendlich hatten sie mehr vom Spiel und vor allem einen Joao Pedro in Top-Form. Mit zwei genialen Toren schießt dieser seinen Jugend-Verein bei seinem ersten Startelf-Einsatz für die Londoner aus dem Turnier. Die Brasilianer versuchten viel, spielten mit, waren aber nicht direkt, nicht kaltschnäuzig genug. So unterliegen sie den Blues mit 0:2 können aber auf ein starkes Turnier und Halbfinale stolz sein. Trotz des Triumphs bleibt bei den Engländern die Sorge um Caicedo, der kurz vor Schluss runter muss.

Aufstellung Fluminense:Fabio - Ignacio, Thiago Silva, Thiago Santos - Guga, Hercules, Bernal, Nonato, René - J. Arias, Cano
Aufstellung Chelsea:Sanchez - Gusto, T. Chalobah, Adarabioyo, Cucurella - M. Caicedo, E. Fernandez, Pedro Neto, Palmer, Nkunku - Joao Pedro
Tore:Joao Pedro (18; 56)

Minute 90+10: Das Spiel ist aus! Chelsea steht im Finale der Klub-WM und trifft dort auf Real Madrid oder PSG – genaueres gibts morgen.

90+8: Bei Caicedo geht es doch nicht mehr weiter. Eine Personalie, die man in Hinblick auf das Finale am Sonntag ncoh einmal genauer betrachten muss.

Minute 90+6: Caicedo müht sich zurück auf den Platz.

Minute 90+5: Schreckmoment um Caicedo. Der Mittelfeld-Staubsauger der Blues ist übel umgeknickt, wurde auf dem Platz behandelt und humpelt jetzt vom Platz. Chelsea kann nicht mehr wechseln.

Minute 90+2: Fluminense nochmal mit einem Abschluss aus ca. 20 Metern. Vorhergegangen war ein hoher Ballgewinn. Sanchez hält den Ball sicher.

Minute 89: Chelsea lässt den Ball und Gegner laufen, spielt das clever runter. Stand jetzt sieht alles nach einem Finale mit englischer Beteiligung aus.

Minute 85: Gefährlicher Abschluss für Fluminense nach einem Eckball, doch ohne Erfolg. Sowieso gab es ein offensives Foul im Vorhinein

Minute 83: Fluminense geht offensiv ins Risiko, dadurch entstehen aber auch Räume für die Londoner. Das Spiel ist schneller und direkter geworden.

Minute 80: Jackson haut den Ball aus spitzem Winkel ins Außennetz. Palmer, der in der Mitte frei stand ist stinksauer.

Minute 78: Das Spiel geht weiter. Was kann Fluminense noch ausrichten?

Minute 75: Noch einmal eine Trinkpause. Kräfte sammeln für den Endspurt. Was hat diese Partie noch zu bieten?

Minute 73: Auch Sanchez sieht Gelb, der Abstoß dauert dem Unparteiischen etwas zu lange.

Minute 72: Soteldo sieht Gelb und hat dabei noch Glück, die Karte ist mindestens dunkelgelb. Klare Schlagbewegung gegen Cucurella.

Minute 70: Auch Fluminense wechselt doppelt – doppelt offensiv. Die Brasilianer brauchen jetzt schnellstmöglich den Anschlusstreffer.

Minute 67: Nächster Abschluss für Chelsea: Gusto zirkelt den Ball knapp am rechten Pfosten vorbei. Das wäre das nächste Traumtor gewesen. Was es tatsächlich ist, ist Gustos letzte Amtshandlung für den heutigen Abend, für ihn kommt James ins Spiel.

Minute 65: Palmer mit einem super Zuspiel auf Nkunku, der muss eigentlich nur abließen, schlägt dann aber noch einen Haken. Der ist zu viel, der anschließende Schuss kann geblockt werden.

Minute 63: Nkunku packt ein Dribbling aus und findet dann den Abschluss, dieser wird jedoch abgefälscht. Es gibt Eckball, jedoch ohne Gefahr.

Minute 59: Und das war zugleich die letzte Aktion von Joao Pedro. Unter Beifall verlässt er den Platz. Es kommt Jackson in die Partie.

Minute 56: Tor für den FC Chelsea! Konter super ausgespielt und dann ist es wieder Joao Pedro. Beim ersten Mal mit gefühl, beim zweiten mal mit Gewalt. 2:0 für die Blues.

Joao Pedro schnürt den Doppelpack

Minute 55: Everaldo ist neu in der Partie und sorgt sofort füt Torgefahr. Nach Konter von Fluminense zieht er ab, doch Sanchez ist zur Stelle.

Minute 53: Nächster Distanzschuss, wieder Chelsea. Cucurella probierts aus gut 20 Metern flach, zieht den Ball aber am Tor vorbei.

Minute 52: Chelsea wirkt in Halbzeit zwei wieder gefestigter. Spielen wieder mehr nach vorne, machen Druck und haben Bock auf den zweiten Treffer.

Minute 49: Der erste Abschluss der zweiten Hälfte kommt von den Blues. Caicedo hält aus der Distanz drauf, doch der Ball fliegt übers Tor

Minute 48: Beide Teams ohne Wechsel aus der Pause. Fluminense läuft hoch an, während Chelsea sich um den Spielaufbau müht.

Minute 46: Halbzeit zwei kann losgehen. Beide Teams zurück auf dem Rasen und der Ball rollt wieder.

Pause: Der Favorit führt nach 45 Minuten, doch das, zumindest nach den letzten 20 Minuten nicht wirklich verdient. Die zweite Halbzeit verspricht Spannung.

Minute 45+4: Ignacio versuchts einfach mal aus der eigenen Hälfte. Sanchez etwas zu weit draußen, doch der Ball kommt auch viel zu ungenau.

Minute 45+1: Pedro Neto zündet den Turbo und kann gerade noch so im Strafraum der Brasilianer gestoppt werden. Es gibt Eckball.

Minute 45: Lange Ballbesitzhase der Brasilianer, die am Ende in einer Flanke auf Hercules endet, dem jedoch der Ball verspringt.

Minute 42: Erste Ecke für Chelsea, doch Fluminense-Keeper Fabio kann die Hereingabe abfangen. Dabei tut er sich jedoh leich weh, weil er auf den Rücken fällt. Er kann aber weiter machen.

Minute 40: Dennoch Fluminense jetzt wieder in der Partie zurück. Chelsea hat nicht mehr die absolute Kontrolle über das Spiel.

Minute 37: Rolle rückwärts. Der VAR kassiert den Elfmeter ein. Kein strafbares Handspiel des Chelsea-Verteidigers.

Minute 35: Elfmeter für Fluminense! Nach Freistoßhereingabe springt der Ball Chalobah an den Arm. Der Referee pfeift direkt, aber die Entscheidung wird erst einmal gecheckt.

Minute 34: Der Ball kam gut in den Strafraum geflogen, doch Chelsea kann klären.

Minute 33: Fluminense scheint sich etwas berappelt zu haben. Nach geblockter Hereingabe gibt es nun Eckball.

Minute 30: Weiter gehts. Trinkpause vorbei.

Minute 27: Das Spiel ist unterbrochen. Trinkpause auf dem Rasen, aufgrund der hohen Temperaturen.

Minute 25: Riesen-Chance für Fluminense! Hercules schließt ab und Cucurella klärt das Ding gerade noch auf der Linie. Was ein Lebenszeichen von den Brasilianer.

Minute 23: Spätestens seit dem Treffer kommt von Fluminense nicht mehr viel. Es spielen eigentlich nur die Londoner.

Minute 18: Tor für den FC Chelsea! Joao Pedro nimmt sich ein Herz und zirkelt den Ball von der Strafraumkante ins lange Eck. Wunderschön. Ausgerechnet gegen seinen Jugend-Klub.

Joao Pedro zaubert das 1:0 für Chelsea.

Minute 17: Nach Foul an Nkunku gib es die nächste gefährliche Freistoßmöglichkeit für Chelsea. Fernandez findet den Kopf von Tosin, doch der Ball geht am Tor vorbei.

Minute 15: Die Londoner erhöhen Stück für Stück den Druck und kommen immer häufiger gefährlich in die brasilianische Hälfte.

Minute 12: Es wird zum ersten Mal richtig gefährlich. Enzo Fernandez kommt aus zehn Metern zum Abschluss, wird jedoch dann geblockt.

Minute 9: Nun eine Freistoßmöglichkeit für die Blues. Neto bringt den Ball per Flanke in den Sechzehner, ein gefährlicher Abschluss fällt jedoch nicht vom Laster.

Minute 6: Generell zeigen sich die Brasilianer spielfreudig und lassen den Ball gut laufen. Wirklich gefährlich vors Tor kamen sie aber noch nicht.

Minute 3: Fluminense zeigt einige erste schöne Kombinationen im Mittelfeld und suchten auch bereits einmal den Abschluss, doch der Ball verspringt komplett.

Minute 1: Schiedsrichter Francois Letexier gibt die Partie frei. Chelsea stößt an.

Update, 20:40 Uhr: Die Bühne ist angerichtet im MetLife Stadium in New Jersey. Bei satten 34 Grad müssen sich die mitgereisten Fans vor Ort nur noch 20 Minuten gedulden, bis der Ball endlich rollt.

Update, 19:58 Uhr: Die Aufstellungen der beiden Teams sind da. Im Vergleich zum Viertelfinale gegen Palmeiras wechselt Chelsea-Coach Enzo Maresca drei Mal.

Chelsea startet mit dieser Ausstellung: Sanchez - Gusto, T. Chalobah, Adarabioyo, Cucurella - M. Caicedo, E. Fernandez, Pedro Neto, Palmer, Nkunku - Joao Pedro

Fluminense tauscht sogar auf vier Positionen. Freytes und Martinelli sind beide gelbgesperrt, außerdem müssen Samuel Xavier und Fuentes auf der Bank platznehmen. Sie werden ersetzt durch Thiago Santos, Guga, Hercules und René.

Die Brasilianer gehen also mit dieser Elf in die Partie: Fabio - Ignacio, Thiago Silva, Thiago Santos - Guga, Hercules, Bernal, Nonato, René - J. Arias, Cano

Erstmeldung, 08.07.2025: New Jersey – Die FIFA Klub-WM 2025 steuert auf ihren Höhepunkt zu. Im Halbfinale trifft Fluminense aus Rio de Janeiro auf den FC Chelsea. Für die Brasilianer ist es ein historischer Moment, denn sie sind das einzige nicht-europäische Team, das es in die Runde der letzten vier geschafft hat. Ein Sieg gegen Chelsea würde nicht nur sportlichen Ruhm, sondern auch einen erheblichen finanziellen Gewinn bedeuten.

Fluminense hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich. Noch 2024 kämpfte der Klub gegen den Abstieg in der brasilianischen Liga. Doch mit der Rückkehr von Thiago Silva, der nach Stationen bei Milan, PSG und Chelsea zu seinem Jugendklub zurückkehrte, begann der Aufschwung. Der 40-jährige Kapitän brachte nicht nur Erfahrung, sondern auch eine starke Führungspersönlichkeit mit. „Gott hat uns gesegnet und uns ermöglicht, diesen Moment zu überstehen“, sagte Silva, der maßgeblich zur Stabilisierung der Mannschaft beitrug.

Für Thiago Silva ist das Halbfinale gegen Chelsea besonders emotional. Von 2020 bis 2024 spielte er für die Londoner und gewann unter anderem die Champions League. „Es wäre etwas Besonderes, Chelsea rauszuwerfen – so sehr ich sie auch liebe“, erklärte er vor dem Duell. Sein ehemaliger Mitspieler Marc Cucurella lobte Silva als „Fußballlegende“ und betonte den Respekt, den Chelsea vor Fluminense und insbesondere vor Silva hat.

Von „Glatze gnadenlos“ bis „Imperator“: Das sind die bekanntesten Fußball-Schiedsrichter der Welt

Pierluigi Collina bei der Europameisterschaft 2004 beim Halbfinale Griechenland gegen Tschechien im Einsatz.
Pierluigi Collina: Der Italiener ist wohl einer der berühmtesten Schiedsrichter überhaupt. Collina beendete 2005 nach 28 Dienstjahren seine Karriere als Referee, in der er unter anderem das Champions-League-Finale 1999 zwischen Bayern und Manchester United sowie das WM-Finale 2002 zwischen Brasilien und Deutschland gepfiffen hatte. Auf und neben dem Rasen soll er auch „Glatze gnadenlos“ genannt worden sein. © Ulmer / IMAGO
Viktor Kassai bei einem Freundschaftsspiel zwischen Belgien und Portugal.
Viktor Kassai: Der Ungar pfiff unter anderem das Champions-League-Finale 2011 zwischen dem FC Barcelona und Manchester United. Zudem leitete er zahlreiche Spiele bei WM- und EM-Turnieren. Kassai wurde 2011 zum Welt-Schiedsrichter gewählt. ©  ANP / IMAGO
Howard Webb 2014 bei einem Einsatz in der Premier League im Spiel zwischen Crystal Palace und Manchester City.
Howard Webb: Der ehemalige Star-Schiedsrichter war 25 Jahre als Unparteiischer tätig. 2010 und 2013 wurde er Weltschiedsrichter und pfiff unter anderem das Champions-League-Finale 2009 sowie das WM-Finale 2010. © Shutterstock / IMAGO
Deniz Aytekin beim Bundesliga-Duell zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund.
Deniz Aytekin: Der gebürtige Nürnberger zählt zu den bekanntesten Unparteiischen Deutschlands. Aytekin wurde bereits dreimal DFB-Schiedsrichter des Jahres. 2017 leitete er zum Beispiel das DFB-Pokalfinale zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt. © Maximilian Koch/IMAGO
Björn Kuipers 2021 beim Finale der Europameisterschaft zwischen Italien und England.
Björn Kuipers: Der Niederländer leitete unter anderem das EM-Finale 2021 zwischen Italien und England sowie das Champions-League-Endspiel 2014 zwischen Real Madrid und Atlético Madrid. © Gribaudi/ImagePhoto / IMAGO
Knut Kircher beim Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem FC Bayern München.
Knut Kircher: Der gebürtige Tübinger pfiff beispielsweise 2008 das Finale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. 2012 wurde er zudem zum DFB-Schiedsrichter des Jahres gewählt. © Eibner / IMAGO
Cüneyt Cakir beim Playoff-Duell zur Europa League zwischen RB Leipzig und Real Sociedad.
Cüneyt Cakir: Der türkische Schiedsrichter leitete unter anderem das Champions-League-Finale 2015 zwischen Juventus Turin und dem FC Barcelona und 2012 das Endspiel der Klub-WM in Japan zwischen Corinthians São Paulo und dem FC Chelsea. © Picture Point LE / IMAGO
Dr. Markus Merk beim Freundschaftsspiel zwischen England und Brasilien.
Markus Merk: Der in Kaiserslautern geborene Markus Merk ist dreifacher Welt-Schiedsrichter und siebenfacher DFB-Schiedsrichter des Jahres. 2003 pfiff er das Finale der Königsklasse zwischen Juventus Turin und AC Mailand sowie 2004 das EM-Finale zwischen Portugal und Griechenland. © Allstar/IMAGO
Nicola Rizzoli beim Champions-League-Viertelfinale zwischen Bayern München und Real Madrid.
Nicola Rizzoli: Der Italiener wurde in seinem Heimatland siebenmal zum Schiedsrichter des Jahres gekürt. Unter anderem pfiff er das WM-Finale 2014 zwischen Deutschland und Italien. © Bernd Müller / IMAGO
Felix Zwayer pfeift das Europa-League-Finale zwischen Tottenham und Manchester United.
Felix Zwayer: In Deutschland gilt der DFB- und FIFA-Schiedsrichter zu den Besten seiner Zunft. Neben zahlreichen Bundesliga-Einsätzen pfiff er unter anderem im Jahr 2024 das Halbfinale der Europameisterschaft zwischen der Niederlande und England. Dennoch haftet Zwayer ein Makel an: Das DFB-Sportgericht sperrte Zwayer einst für sechs Monate, weil er die Spielmanipulation des früheren Schiedsrichters Robert Hoyzer aus dem Jahr 2005 erst verspätet anzeigte. © Gonzales Photo/Frederikke Jensen/IMAGO
Herbert Fandel beim Viertelfinale der Europameisterschaft zwischen Spanien und Italien.
Herbert Fandel: Der gebürtige Bitburger zählt ebenfalls zu den renommiertesten Schiedsrichtern, die in und außerhalb von Deutschland je gepfiffen haben. 2004 und 2006 leitete er unter anderem jeweils das DFB-Pokalfinale sowie 2007 das Champions-League-Endspiel. © Bernd König / IMAGO
Urs Meier beim Viertelfinale der Europameisterschaft zwischen Portugal und England im Einsatz.
Urs Meier: Der Schweizer leitete unter anderem das WM-Halbfinale 2002 zwischen Südkorea und Deutschland sowie im selben Jahr das Champions-League-Endspiel zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen. © PICS UNITED/IMAGO
Marco Antonio Rodríguez Moreno beim WM-Halbfinale 2014 zwischen Brasilien und Deutschland.
Marco Antonio Rodríguez Moreno: Der Mexikaner pfiff unter anderem das WM-Halbfinale 2014 zwischen Brasilien und Deutschland (1:7) und trug aufgrund seiner Frisur den Spitznamen Chiquidrácula (Deutsch: Klein-Dracula).  © PICS UNITED/BOB VAN DEN CRUIJSEM/IMAGO
Felix Brych beim Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Augsburg und Union Berlin am 34. Spieltag.
Felix Brych: Der 49-Jährige beendete seine Karriere nach der Saison 2024/25 mit dem Bundesliga-Spiel zwischen Augsburg und Union Berlin. Brych leitete 359 Bundesliga-Spiele, pfiff bei WM- und EM-Turnieren und war obendrein zweimal Welt-Schiedsrichter. Mit 359 Einsätzen ist Brych Bundesliga-Rekordschiedsrichter (Stand 2. Juli, 2025). © Klaus Rainer Krieger/IMAGO
Ex-Schiedsrichter Thomas Metzen bei einem Spiel in der 2. Bundesliga zwischen Mainz 05 und dem FC St. Pauli.
Thomas Metzen: Der Deutsche wurde durch sein Doppel-Gelb 2008 berühmt. „Das war ein Fehler von mir, ich habe mich dazu hinreißen lassen“, sagte Metzen anschließend. © Alfred Harder/IMAGO
Michael Oliver beim Achtelfinale der FIFA Klub-WM zwischen Flamengo und Bayern.
Michael Oliver: Der Engländer gilt als einer der besten Schiedsrichter Europas. Seit 2012 ist er zudem FIFA-Schiedsrichter. Bei der FIFA Klub-WM pfiff Oliver unter anderem die Bayern im Achtelfinale gegen Flamengo. © Allstar Picture Library Ltd/IMAGO
Daniele Orsato beim EM-Viertelfinale 2024 zwischen England und der Schweiz in Düsseldorf.
Daniele Orsato: Der Italiener pfiff neben zahlreichen Serie-A-Spielen unter anderem das Finale der UEFA Champions League 2020 zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint-Germain. Nach dem EM-Viertelfinale 2024 zwischen England und Schweiz beendete Orsato seine Karriere. © Pro Shots/IMAGO
Schiedsrichter Wolfgang Stark beim Bundesliga-Spiel zwischen Hannover 96 und dem VfB Stuttgart im Einsatz.
Wolfgang Stark: Neben hunderten Einsätzen in der 1. und 2. Bundesliga pfiff der Bayer zum Beispiel auch das Europa-League-Finale 2012 zwischen Atlético Madrid und Athletic Bilbao. Während seiner aktiven Zeit soll er nach SZ-Informationen von Spielern wegen seines harten Auftretens „Imperator“ getauft worden sein. © SIPPEL / Eibner-Pressefoto
Clément Turpin beim Achtelfinale der Europa League zwischen Athletic Bilbao und AS Rom.
Clément Turpin: Der Franzose leitete unter anderem das Finale der UEFA Champions League 2021/2022 zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool sowie das EM-Eröffnungsspiel 2024 zwischen Deutschland und Schottland. © Ricardo Larreina/IMAGO
Antonio Miguel Mateu Lahoz beim WM-Viertelfinale 2022 zwischen den Niederlanden und Argentinien.
Antonio Miguel Mateu Lahoz: Der Spanier pfiff unter anderem das Champions-League-Finale 2021 zwischen Manchester City und dem FC Chelsea sowie das WM-Viertelfinale 2022 zwischen den Niederlanden und Argentinien, in dem er 15 Mal die Gelbe Karte zückte (Rekord). 2023 beendete Lahoz seine aktive Karriere. © Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO
Manuel Gräfe bei einem Bundesligaspiel in Düsseldorf gegen Ingolstadt.
Manuel Gräfe: Der in West-Berlin geborene Gräfe ist einer der bekanntesten deutschen Unparteiischen. 2013 pfiff er das DFB-Pokalfinale zwischen Bayern und Stuttgart. Zuletzt war er unter anderem als Schiedsrichter-Experte für das ZDF bei der EM 2024 im Einsatz. Gräfe verklagte den DFB, weil er seine Bundesligakarriere mit 47 Jahren nach 289 Einsätzen wegen der vom Verband festgelegten Altersbeschränkung beenden musste. Das Landgericht Frankfurt gab Gräfe Recht: Wegen festgestellter Altersdiskriminierung wurden ihm 48.500 Euro Entschädigung zugesprochen. © Michael Kolvenbach / IMAGO
Damir Skomina beim Champions-League-Finale 2019 zwischen den Tottenham Hotspur und dem FC Liverpool.
Damir Skomina: Zwei seiner Karriere-Höhepunkte erlebte der Slowene 2017 bei der Leitung des Europa-League-Finals zwischen Ajax Amsterdam und Manchester United sowie 2019 mit dem Champions-League-Endspiel zwischen den Tottenham Hotspur und dem FC Liverpool.  © BPI/Shutterstock/IMAGO
Kim Milton Nielsen 2005 beim Champions-League-Qualifikationsduell zwischen Werder Bremen und dem FC Basel.
Kim Milton Nielsen: Der Däne zählte zu den weltbesten FIFA-Schiedsrichtern. Die EM 1996 war Nielsens erstes großes Turnier. Bis zur EM 2004 verpasste er kein einziges UEFA- und FIFA-Turnier. 2005 folgte sein Karriereende. © Garcia / IMAGO
Pedro Proença beim Gruppenphasen-Duell 2014 zwischen Ajax Amsterdam und dem FC Barcelona.
Pedro Proença: Der Portugiese war der erste Schiedsrichter, der 2012 im selben Jahr sowohl das Finale der Königsklasse zwischen Spanien und Italien als auch der Europameisterschaft zwischen dem FC Bayern und FC Chelsea leitete. © Pro Shots / Stanley Gontha / IMAGO
Patrick Ittrich beim Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Bochum und 1. FC Heidenheim.
Patrick Ittrich: Neben etlichen Bundesliga-Spielen, Partien in der Qualifikation zur Champions League sowie in der Europa League ist Ittrich zweimal als Lebensretter bekannt geworden. 2011 leistete er gemeinsam mit den Assistenten Holger Hentschel und Frank Willenborg Erste Hilfe, als sich Hauptschiedsrichter Babak Rafati vor dem Bundesliga-Spiel zwischen Köln und Mainz das Leben nehmen wollte. 2024 rettete er Josuha Guilavogui beim Spiel Bayern gegen Mainz, in dem der Franzose seine Zunge verschluckte. Ittrich zog diese heraus und brachte Guilavogui in die stabile Seitenlage. © Malte Ossowski/Sven Simon/IMAGO

Chelsea geht als Favorit in das Spiel, doch die Blues sind sich der Herausforderung bewusst. „Wir dürfen nicht vergessen, dass es einen guten Grund dafür gibt: unsere harte Arbeit und unser Einsatz“, sagte Cucurella. Mit einem Marktwert von 1,27 Milliarden Euro schwingt vor allem das finanzielle Kräfteverhältnis stark Richtung London aus. Zum Vergleich: Der Fluminense-Kader kommt nur auf einen gemeinsamen Marktwert von 86 Millionen Euro.

Thiago Silva möchte mit Fluminense ins Finale der Klub-WM.

Beide Teams respektieren einander und wissen um die Bedeutung des Spiels – nicht nur für den sportlichen Erfolg, sondern auch für das Prestige und die finanzielle Belohnung, die mit einem Einzug ins Finale verbunden sind. (hbr)

Rubriklistenbild: © Gribaudi/ImagePhoto/Imago

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