Nichts Revolutionäres

Thomas Müller nennt überraschendes Schlüsselspiel für den Kompany-Style beim FC Bayern

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FCB-Ikone Thomas Müller wird aufgrund seiner analytischen Fähigkeiten selbst als zukünftiger Top-Trainer gehandelt. Nun äußert er sich zu seinem letzten Coach beim Rekordmeister.

München – Thomas Müller hat in seinen 17 Profi-Jahren beim FC Bayern zahlreiche Cheftrainer mit ihren unterschiedlichsten Spielphilosophien kennengelernt und dabei viele Spielideen auf Top-Niveau umgesetzt. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung beschreibt er nun seinen letzten Coach an der Säbener Straße. Dabei bezeichnet er den derzeit so erfolgreichen Spielstil von Vincent Kompany nicht als revolutionär, allerdings als eine extrem konsequente Weiterentwicklung dessen, was grundsätzlich auf diesem Top-Level selbstverständlich sein sollte.

Zwei, die sich verstehen: Thomas Müller und sein letzter FCB-Coach Vincent Kompany.

Der 36-Jährige über den Ansatz des Belgiers: „Das ist nichts Neues, aber die Konsequenz, mit der der FC Bayern dieses Spiel spielt, ist sicherlich interessant“. Der aktuell in der MLS bei den Vancouver Whitecaps in Kanada kickende FCB-Rekordspieler bezieht sich damit nicht zuletzt auf die kompromisslose Umsetzung von Intensität, Manndeckung und hoher Verteidigungslinie. Für Müller liegt der Fokus dabei weniger auf taktischen Feinheiten, sondern vielmehr auf den Prinzipien des Profifußballs: „Bei den grundlegenden Kriterien, die im Fußball unerlässlich sind, gibt es wenig Spielraum für Kompromisse“.

„Haltung“ bei Kompany wichtiger als Taktik und Spielsystem

Kompany hat dies bei Pressekonferenzen selbst schon häufiger erklärt, es geht bei ihm weniger um Spieltaktik und -system, sondern wesentlich mehr um die „Haltung“ seiner Spieler. Der Belgier verlangt nicht die Umsetzung von exotischen Ideen, sondern fordert maximale Bereitschaft: Laufarbeit, Zweikampfhärte, Konzentration – Dinge, die auf diesem Niveau eigentlich selbstverständlich sein sollten, werden unter ihm kompromisslos eingefordert. Genau darin sieht Müller den entscheidenden Unterschied.

Müller erläutert: „Wir Menschen sind evolutionär darauf programmiert, Energie zu sparen.“ Im Fußball bedeute das zwangsläufig, dass Spieler in Momenten ohne klaren Druck nachlassen – bewusst oder unbewusst. Kompany aber lasse genau das nicht zu. „Vinny lässt wenig Raum für körperliche Schwächen oder Nachlässigkeiten“, so Müller. Jeder müsse sich zu hundert Prozent einbringen, jede Sekunde – und dies dauerhaft. Wer diese Bereitschaft nicht zeigt, verliert seinen Platz. Nicht aus Strafe, sondern aus Konsequenz: „Er sorgt dafür, dass sich jeder einbringt, denn sonst wird er nicht einbezogen“.

Diese Klarheit habe Kompany laut Müller von der ersten Sekunde an vermittelt. Seine Prinzipien seien nicht verhandelbar, sondern fest verankert. Entscheidend sei dabei, dass der Trainer sie nicht nur predige, sondern greifbar mache – im Training, in der Spielvorbereitung und vor allem bei den Spielen selbst.

An eine Partie erinnert sich Müller dabei besonders: An das 3:3 in Frankfurt in der Vorsaison, welches damals nach dem Schlusspfiff sehr kontrovers diskutiert wurde. Kompanys Bayern dominierten das heimstarke Bundesliga-Spitzenteam fast über die gesamte Spielzeit, ein Kantersieg wäre möglich gewesen, stattdessen kassierte man tief in der Nachspielzeit per Konter den finalen Ausgleichstreffer. Dennoch für Müller ein emotionaler Wendepunkt: „In den ersten 20 Minuten hatten alle auf dem Platz das Gefühl: Wow, hier passiert etwas Besonderes“, erinnert sich der Urbayer. Die Bayern hätten mit einer Intensität gespielt, die dem Gegner kaum Luft zum Atmen ließ.

Messi nach Jahren der Demütigung wieder erfolgreich gegen Müller

Lionel Messi hebt den MLS-Pokal in die Höhe. Um ihn herum jubeln seine Mitspieler.
Nach dem 3:1-Sieg mit Inter Miami jubelt Lionel Messi über den MLS-Titel. Der Gewinn der Meisterschaft ist gleichzeitig einer der seltenen Siege, die der Argentinier über Ex-FCB-Star Thomas Müller erringen konnte. © IMAGO/ABACAPRESS
Thomas Müller klatscht in die Hände, während Tränen laufen.
Während die andere Seite jubelte, liefen bei Thomas Müller die Tränen. Das verlorene MLS-Finale war zu einer großen Wahrscheinlichkeit der Abschluss einer langen Historie zwischen Lionel Messi und Müller, der auf große Spiele zurückblicken lässt. © IMAGO/Icon Sportswire
Thomas Müller Arm in Arm neben Phillipp Lahm und Miroslav Klose beim Singen der Nationalhymne vor dem Spiel.
Beim ersten Aufeinandertreffen mit Lionel Messi am 3. März 2010, hatte der argentinische Superstar für Thomas Müller wohl eine geringe Priorität. Denn es war sein erstes Länderspiel für die DFB-Elf, und das gleich von Beginn an. Ganze 67 Minuten durfte er ran, dann wurde er für Toni Kroos ausgewechselt. © IMAGO/Team 2
Lionel Messi dribbelt auf Serdar Tasci zu, der von hinten zu sehen ist. Im Hintergrund läuft Michael Ballack.
Lionel Messi hatte zu diesem Zeitpunkt hingegen schon 45 Länderspiele in den Knochen. Dementsprechend unbeeindruckt zeigte er sich beim 1:0-Sieg der Argentinier in München beim Anblick von Serdar Tasci in der DFB-Abwehr. © IMAGO/MIS
Diego Maradona und Thomas Müller klatschen sich ab.
Nach der DFB-Niederlage holte sich Müller noch den Handschlag von Diego Maradona, damals Coach der Argentinier, ab. Dass der hier seinem Gegenüber nicht ins Gesicht schaute, sollte sich später noch rächen. Bei der anschließenden Pressekonferenz hielt Maradona den Bayern-Star für einen Balljungen. © IMAGO/Eibner
Thomas Müller trifft ins Tor von Argentinien. Er wird von einem Verteidiger verfolgt und der Torhüter ist bereits am Boden. Der Ball kurz vor der Torlinie.
Spätestens nach dem Viertelfinale der Fußball-WM der Männer 2010 in Südafrika, dürfte sich Müller bei Maradona eingeprägt haben. Maradonas Team musste eine 0:4-Niederlage hinnehmen, inklusive eines Tors von Thomas Müller. © IMAGO/Horstmüller
Müller führt den Ball. Hinter ihm ist Messi, der resigniert abstoppt.
Mit von der Partie war auch Lionel Messi. Doch der Dribbelkünstler wurde ausgerechnet von dem teils als ungelenk bezeichneten Müller zur Trainingsstange degradiert. © IMAGO/Allstar
Müller dreht jubelnd nach seinem Tor gegen Argentinien ab.
Der Jubel gegen Messis Argentinier war für Müller nicht der einzige Moment der Freude während der Männer-WM 2010. Fünf Tore und drei Assists brachten Müller die Torjägerkanone ein. © IMAGO/Newscom World
Thomas Müller klatscht mit Marc-André ter Stegen beim Wechsel ab. Im Hintergrund steht ein sichtlich genervter Joachim Löw.
Das nächste Duell zwischen Messi und Müller gestaltete sich dann deutlich kürzer. Weil Ron-Robert Zieler beim Freundschaftsspiel im August 2012 früh die Rote Karte sah, musste Müller in der 32. Spielminute für Ersatztorhüter Marc-André ter Stegen weichen. © IMAGO/DeFodi
Messi holt am Elfmeterpunkt zum Schuss aus.
Dem direkt folgenden Strafstoß nahm sich dann natürlich Messi an – und scheiterte mit einem laschen Schüsschen an ter Stegen. © IMAGO/Ulmer/Cremer
Lionel Messi von hinten zeigt mit beiden Zeigefingern Richtung Himmel.
In der 52. Minute gelang Lionel Messi dann doch noch sein Treffer. Und damit ein Beitrag zum 3:1-Sieg über die DFB-Elf. Seine Jubelpose sollte jedoch gerade in Duellen mit der Beteiligung von Thomas Müller eine Seltenheit sein. © IMAGO/Laci Perenyi
Thomas Müller jubelt gemeinsam mit Mario Gomez und Franck Ribéry nach seinem Tor gegen den FC Barcelona.
Deutlich häufiger sah man Thomas Müller jubeln. So wie hier, beim ersten Aufeinandertreffen der Vereinsteams der beiden. Im Halbfinal-Hinspiel der Champions-League-Saison 2012/13 schnürte Müller einen Doppelpack und trug so maßgeblich zum 4:0-Heimsieg bei. © IMAGO/Pro Shots
Lionel Messi fasst sich alleinstehend und auf dem Boden blicken in die Haare.
Umgekehrtes Bild auf der anderen Seite. Der gerade erst von einer Oberschenkelverletzung genesene Messi musste die gesamte Spieldauer in München ran. Einen Ausschlag konnte er nicht geben. © IMAGO/Newscom World
Thomas Müller springt in einen Ball, den Barca-Keeper Victor Valdes nur in höchster Not wegschlagen kann.
Im Rückspiel des Halbfinals war dann nur noch einer der beiden Superstars dabei. Der dafür mit vollem Körpereinsatz. Thomas Müller trug damit zum ungefährdeten 3:0-Sieg im Rückspiel bei. © IMAGO/Cordon Press/Miguelez Sports
Lionel Messi sitzt tief eingesunken auf der Bank.
Messi, wohl als Edeljoker gedacht, sollte doch noch ein Wunder geschehen, verfolgte das Halbfinal-Aus seines Teams von der Bank aus. Die Bayern veredelten die beiden Gala-Auftritt im CL-Halbfinale schlussendlich im Finale gegen Borussia Dortmund. © IMAGO/Hard/David Hagemann
Messi führt den Ball. Dicht hinter ihm ist Thomas Müller.
Während Messi beim vorangegangenen Aufeinandertreffen noch 90 Minuten auf der Bank saß, duellierten sich beide im Juli 2014 über die maximal mögliche Spieldauer. Im Finale der Herren-WM 2014 spielten beide Superstars bis zum Ende der Verlängerung. © IMAGO/AFLOSPORT
Thomas Müller diskutiert mit mehreren Argentiniern und zeigt mit dem Finger auf Javier Mascherano.
Im WM-Finale ließ sich dann sogar ein Thomas Müller kurz mal aus der Ruhe bringen. Beim Wortgefecht mit Javier Mascherano (hinter Lavezzi) musste Ex-Bayern-Verteidiger Martin Demichelis die Wogen glätten.  © IMAGO/Imagn Images
Thomas Müller hebt den WM-Pokal in die Höhe. Hinter ihm sitzen die anderen Spieler der deutschen Nationalmannschaft auf dem Boden.
Der Ausgang ist wohlbekannt. Am Ende siegte die DFB-Elf durch den Treffer von Mario Götze in der 113. Minute mit 1:0 gegen Argentinien und setzte sich so die ganz große Fußball-Krone auf. Thomas Müller ließ es danach mächtig krachen. © IMAGO/Imagn Images
Lionel Messi steht, umgeben vom Schiedsrichtergespann, an der Seitenlinie.
Des einen Freud, des anderen Leid. Während die DFB-Elf um Thomas Müller feierte, stand Lionel Messi – wieder einmal nach einem Duell mit Müller – bedröppelt herum. Beinahe ebenso angefasst von der Niederlage des argentinischen Superstars zeigte sich das Schiedsrichtergespann. © IMAGO/BSR Agency
Lionel Messi jubelt mit geballten Fäusten an der Eckfahne.
Nicht einmal ein Jahr später gelang Messi dann doch noch einmal ein Erfolg gegen ein Müller-Team. Im Halbfinal-Hinspiel der Champions-League-Saison 2014/15 erzielte der Argentinier einen Doppelpack (77./80.). © IMAGO/AFLOSPORT
Lionel Messi dribbelt, währende Jerome Boateng nach hinten umfällt.
Welche Glanzleistung Messi in diesem Spiel ablieferte, zeigt auch, dass er eine Szene produzierte, die sich ins kollektive Fußballgedächtnis brannte. Auf dem Weg zu seinem zweiten Treffer führte er Jérôme Boateng so vor, dass Videos von der Aktion als Sinnbild für schlechte Abwehrleistung herhalten müssen. © IMAGO/Xinhua
Thomas Müller winkt wütend ab.
Ebenso sinnbildlich wie Boatengs Kniefall steht diese Müller-Geste für die Niederlage der Bayern im Camp Nou. Als einziger Bayern-Spieler wurde er in der Partie ausgewechselt. Beim Stand von 0:1 kam Mario Götze für ihn in die Partie. Danach setzte es noch zwei Gegentreffer. © IMAGO/DeFodi
Thomas Müller ist von hinten zu sehen. Sein Ball fliegt in Richtung Tor. Dort macht sich Marc-André ter Stegen zu einer Parade bereit.
Im Rückspiel – wieder standen Müller und Messi in der Startelf – konnten die Münchner den Spieß nicht mehr herumdrehen. Müller gelang zwar in der 74. Minute noch der 3:2-Siegtreffer für die Bayern, doch die 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel machte auch das nicht mehr wett. © IMAGO/Sven Simon
Messi dribbelt gegen Thiago und Sebastian Rode.
Messi hingegen führte sein Team nicht nur zum Weiterkommen ins Finale der Champions League, sondern schlussendlich auch zum Titel. In Berlin gewannen die Katalanen mit 3:1 gegen Juventus Turin. © IMAGO/Laci Perenyi
Thomas Müller schießt unter Bedrängnis auf das Tor von Marc-André ter Stegen.
Erst über fünf Jahre später sollten Lionel Messi und Thomas Müller wieder aufeinandertreffen. Dafür unter ganz besonderen Bedingungen. Aufgrund der Covid-Pandemie wurde das Viertelfinale der Champions League 2019/20 erst im August 2020 und unter Fan-Ausschluss ausgetragen. Dazu spielten der FC Barcelona und Bayern München das Spiel im K.o.-Modus, also ohne Rückspiel. © IMAGO/Poolfoto UCL
Thomas Müller grätscht gegen Lionel Messi.
Auch dank eines einsatzfreudigen Müllers gelang den Bayern der historische 8:2-Sieg gegen Messis Barcelona. Schon in der ersten Hälfte schnürte Müller einen Doppelpack, kurz vor Spielende steuerte er zusätzlich einen Assist bei. Messi hingegen war das Spiel über faktisch abgemeldet. © IMAGO/Poolfoto UCL
Lionel Messi steht allein auf weiter Flur auf dem Feld und fasst sich verzweifelt in die Haare.
Während die Münchner am Ende gar den Champions-League-Titel bejubelten, war für Messi damit schon im Viertelfinale Schluss. Und so stand dieser – wieder einmal – einsam und verlassen, mit Blick nach unten und Hand in den Haaren auf dem Spielfeld. © IMAGO/Bestimage
Thomas Müller sitzt lachend auf der Auswechselbank.
Kurz darauf wechselte Lionel Messi den Klub, doch hatte auch dort wenig zu lachen gegen die Bayern und Thomas Müller. Dabei fungierte Müller im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals 2022/23 gegen Paris Saint Germain zunächst nur als Edeljoker. © IMAGO/Eibner
Müller hält Messi von hinten fest.
Obwohl erst in der 76. Spielminute eingewechselt, reichte Müller das, um Messi ordentlich auf den Senkel zu gehen.  © IMAGO/Revierfoto
Thomas Müller und weitere Bayern-Spieler schauen in Richtung Fank-Kurze und klatschen.
Und so trug auch Thomas Müller dazu bei, dass nach dem Hinspiel in Paris ein 1:0-Erfolg gefeiert werden konnte. © IMAGO/kolbert-press
Thomas Müller grätscht gegen Lionel Messi.
Im Rückspiel durfte Müller dann gleich von Beginn an ran und führte seine Elf sogar mit der Kapitänsbinde aufs Feld. Messi, mittlerweile auch etwas in die Jahre gekommen, tat sich dabei sichtlich schwerer, den Grätschen der Gegner zu entkommen, als einige Jahre zuvor. © IMAGO/Imagebroker
Thomas Müller jubelt mit ausgestreckter Faust kurz vor der Auswechselbank.
Final gejubelt wurde dann aber auch bei Müller erst kurz nach seiner Auswechslung. In der 89. Minute gelang Serge Gnabry der alles entscheidende Treffer zum 2:0 für die Bayern. Somit zogen die Münchner mit einem 3:0 nach Hin- und Rückspiel in die nächste Runde ein. © IMAGO/Moritz Müller
Lionel Messi steht alleine auf dem Feld der Allianz Arena.
Und Messi? Der zeigte sich mal wieder als einsamer Verlierer auf dem Feld. Erst jetzt, nach dem MLS-Finale, durfte er doch noch einmal gegen Müller jubeln. © IMAGO/Ulrich Hufnagel

Trotz der von anderen Seiten kritisierten drei Gegentore sei in Frankfurt etwas Entscheidendes spürbar gewesen: Wie effektiv und erfolgreich dieser intensive Spielstil sein kann, wenn wirklich alle mitziehen. Hohe Abwehrlinie, aggressives Anlaufen, permanenter Druck – das Risiko sei da, aber ebenso das enorme Potenzial. Für Müller war jene Partie der Beweis dafür, dass Kompanys Ansatz funktioniert, wenn er konsequent umgesetzt wird.

Müllers Aussagen zeichnen das Bild eines Trainers, der weniger als zum Beispiel sein Lehrmeister Pep Guardiola über taktische Detailverliebtheit kommt, sondern über Haltung und Verlässlichkeit, eine bestmögliche Einstellung. Dazu benötigt es natürlich aber auch die geeigneten Spieler, die der Belgier nun in seinem Kader versammelt hat, worüber er nach eigenen Worten sehr dankbar und glücklich ist. Diese Eigenschaften sind grundlegende Kriterien, wenn Spieler zum Rekordmeister geholt werden.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

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