Saison-Aus für SGE-Angreifer

Hiobsbotschaft für Eintracht Frankfurt: Kalajdzic erleidet Kreuzbandriss

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Eintracht-Angreifer Sasa Kalajdzic hat sich in der Bundesliga-Partie beim SC Freiburg einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt lange aus.

Update vom 19. Januar, 13.48 Uhr: Sasa Kalajdzic hat im Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg einen Riss des Kreuz- und Außenbandes im rechten Knie erlitten und wird auf unbestimmte Zeit ausfallen. Das teilte Eintracht Frankfurt am Nachmittag des 19. Februar mit. Damit wird der Angreifer in der laufenden Saison keine Partie mehr absolvieren. Im Sommer endet die Leihe und der Österreicher kehrt zurück nach Wolverhampton. Nach zwei Kreuzbandrissen im linken Knie erwischte es dieses Mal das rechte Knie von Kalajdzic.

Eintracht-Angreifer Kalajdzic mit Saison-Aus

Update vom 19. Februar, 10.14 Uhr: Eintracht-Cheftrainer Toppmöller macht sich große Sorgen um Sasa Kalajdzic, der in Freiburg früh ausgewechselt werden musste. Es droht eine längere Ausfallzeit wegen einer möglichen schweren Knieverletzung. „Wir mussten wieder einen frühen Rückschlag verdauen mit dieser Verletzung. Er ist auf dem Weg ins Krankenhaus. Dort wird er eingehend untersucht. Wir hoffen, dass es nichts Negatives ist, aber das kann ich auch nicht versprechen“, so der SGE-Coach nach der Partie im Breisgau. Bei einem erneuten Kreuzbandriss wäre die Saison des Österreichers beendet.

Erstmeldung: Freiburg – Eintracht Frankfurt muss am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg ran und will endlich zurück in die Erfolgsspur. Bereits nach wenigen Minuten erlitt die SGE aber einen Rückschlag, denn Stürmer Sasa Kalajdzic konnte nicht weiterspielen und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Ansgar Knauff in die Partie.

Sasa Kalajdzic musste in Freiburg mit einer Knieverletzung früh runter.

Eintracht-Sorgen um Kalajdzic

Kalajdzic, der erneut den Vorzug vor Hugo Ekitike bekam, sackte in der Frühphase der Partie ohne Fremdeinwirkung zusammen und blieb verletzt liegen. Der Angreifer fasste sich direkt ans Knie und signalisierte, dass es für ihn nicht weitergeht. Nach einer kurzen Behandlung durch die medizinische Abteilung der SGE trat der 26-Jährige den Weg in die Kabine an. Wenigstens konnte er selbst laufen und musste nicht gestützt werden.

Wie schwer die Blessur ist, die sich Kalajdzic zugezogen hat, müssen die Untersuchungen ergeben. Die Sorgen vor einer schlimmeren Verletzung sind natürlich da, weil sich der Österreicher in der Vergangenheit bereits zweimal das Kreuzband riss.

2019 zog sich der Angreifer in der Vorbereitung mit dem VfB Stuttgart die erste schwere Knieverletzung zu und musste fast ein ganzes Jahr lang auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz für die Schwaben warten. Nach der Verletzung war das linke Knie aber stabil und der 26-Jährige hatte keine Probleme mehr.

SGE-Stürmer Kalajdzic mit Knieverletzung

Nachdem es ihn 2022 zu den Wolverhampton Wanderers in die englische Premier League gezogen hatte, riss er sich direkt beim Debüt für seinen neuen Klub erneut das Kreuzband im linken Knie. „Ich konnte es nicht glauben. Warum zum Teufel ist das schon wieder passiert? Dieses Mal in Wolverhampton habe ich nur gedacht: Warum? Ich habe auf dem Weg nach Hause nicht mal geweint. Ich war nicht mal in einem Schockzustand. Ich war einfach nur sprachlos“, sagte Kalajdzic damals zum SWR.

Die größten Transfer-Flops von Eintracht Frankfurt

Anderson Bamba Ordonez Eintracht Frankfurt sieht sich die Commerzbank Arena an 05 02 2017 Eintr
Platz 10: Anderson Ordonez wechselte im Januar 2017 für 1 Mio. Euro von Barcelona an den Main. Jedoch nicht vom katalanischen Weltklub, sondern vom ecuadorianischen Pendant aus Guayaquil. Nach einem Jahr mit Verletzungsproblemen und nur vier Einsätzen ging es wieder zurück nach Ecuador, wo er bis heute spielt. © imago
Training Eintracht Frankfurt Ali Akman (Eintracht Frankfurt, 30) auf dem Rad. Training von Eintracht Frankfurt am 28. Ju
Platz 9: Ali Akman kam 2019 mit vielen Vorschusslorbeeren und reichliche Drama von Buraspor zur Eintracht. Weil er einen Vorvertrag in Deutschland unterschrieb, ließ Buraspor sein Toptalent für die restliche Vertragslaufzeit nicht mehr auflaufen. Die SGE zahlte ein wenig drauf, Akman kam noch früher. Der Stürmer kann sich aber bis heute nicht durchsetzten. Bis Sommer 2023 ist er an Göztepe ausgeliehen. Bislang ist er noch ohne Torerfolg in der Türkei. Der Durchbruch in Frankfurt wird ihm wohl nicht mehr gelingen. © Kessler/imago
31.10.2020, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Werder Bremen emspor, v.l. Bas Dost (Eintracht Frankfurt
Platz 8: Bas Dost schloss sich für stolze 7 Mio. Euro der SGE von Sporting aus Lissabon an. Nach einem vielversprechenden Start mit drei Treffern in fünf Spielen folgten in seiner Premierensaison nur noch fünf weitere Tore. Nach anderthalb Jahren ging er für 4 Mio. Euro - ein satter Verlust von 3 Millionen. © Huebner/imago
Lucas Alario fotografiert beim Fußball Freundschaft Spiel Eintracht Frankfurt gegen den SV Sandhausen am 2.12..22. in Fr
Platz 7: Für einen ähnlich hohen Betrag (6 Mio. Euro) kam Lucas Alario im Sommer 2022 von Bayer Leverkusen zu Eintracht Frankfurt. Mit nur 200 Spielminuten und nur einem mageren Törchen ist der Argentinier ein großer Flop - eigentlich. Denn noch hat Alario die Chance, das Ruder herumzureißen und sich mit Toren am Fließband aus dieser Liste zu katapultieren. © Schmidt/imago
Nelson VALDEZ F verletzt mit Krücken Fussball 1 Bundesliga 3 Spieltag Eintracht Frankfurt F
Platz 6: Bundesliga-Veteran Nelson Valdez kam 2014 immerhin ablösefrei aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an den Main. Doch der Paraguayer riss sich bereits in seiner dritten Partie das Kreuzband. Zum Ende der Spielzeit kam er für acht Einsätze nochmal zurück, eher er die SGE wieder verließ. Immerhin: Bei seinem Comeback gegen Paderborn traf der Angreifer und sorgte für große Emotionen. © imago
Tommy Berntsen 2001 im Trikot von Eintracht Frankfurt
Platz 5: Nur die wenigsten Eintracht-Fans werden sich noch an Tommy Berntsen erinnern. 2001 für die damals schwindelerregende Ablösesumme von rund 1,9 Mio. Euro aus dem norwegischen Lillestrom nach Frankfurt gewechselt, reichte es nur zu drei Kurzeinsätzen in zwei Monaten. Neun Monate lang wurde der Norweger nicht mehr eingesetzt, ehe es wieder in die Heimat ging. © imago
Ümit Korkmaz von Eintracht Frankfurt mit Trainer Armin Veh
Platz 4: Als Toptalent von Rapid Wien für 2,3 Mio. Euro unter Vertrag genommen, konnte Ümit Korkmaz die Erwartung bei der Eintracht nie erfüllen. Zahlreiche Verletzungen verhinderten, dass der Österreicher mal viele Spiele in Folge absolvieren konnte. Dennoch ist der mittlerweile 37-Jährige immer ein gern gesehener Gast in Frankfurt. © imago
11.12.2019, xmhx, Fussball UEFA Europa League, Eintracht Frankfurt - Training und PK emspor, v.l. Dejan Joveljic (Eintr
Platz 3: Mit ähnlich großen Erwartungen schloss sich Dejan Joveljic den Adlerträgern an. Satte 4 Mio. Euro zahlte der Klub 2019 für das hoffnungsvolle Talent an Roter Stern Belgrad. Doch der Serbe setzte sich nie durch. Nach zwei Leihgeschäfte folgte im Sommer 2021 der Schritt nach Los Angeles - ohne je einen Bundesliga-Treffer erzielt zu haben. Mit einer Ablösesumme von 3,5 Mio. Euro konnte zumindest der finanzielle Schaden in Grenzen gehalten werden. © Huebner/imago
15.05.2021, Fussball, Saison 2020/2021, 1. Bundesliga, 33.Spieltag, FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt, Steven Zuber (E
Platz 2: 3 Milo. Euro ließ sich die Eintracht Steven Zuber Kosten. In 23 Einsätzen konnte er sich nicht in die Herzen der SGE-Fans spielen und enttäuschte größtenteils. Sein Leihgeschäft und anschließender Transfer-Deal nach Athen spülten immerhin 2 Mio. Euro wieder zurück in die Kassen der Hessen. © Rehbein/imago
Sam Lammers 9 (Eintracht Frankfurt), Bayer Leverkusen vs. Eintracht Frankfurt, Fussball, 1. Bundesliga, 32. Spieltag, 0
Platz 1: Schon die Rahmenbedingungen des größten Eintracht-Flops aller Zeiten machten stutzig. 3,6 Mio. Euro zahlten die Frankfurter für das einjährige Leihgeschäft von Sam Lammers an Atalanta Bergamo. Der Niederländer wirkt in jeder seiner größtenteils kurzen Einsätze wie ein Fremdkörper im Spiel der SGE. Der völlig überteuerte Leih-Deal wurde zur großen Enttäuschung. Ein anschließender Kauf stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte, sodass der Angreifer nach einem Jahr wieder zurück nach Italien gehen musste. © Niemeyer/imago

Eine erneute schwere Knieverletzung wäre ein harter Schlag für den Spieler und auch für Eintracht Frankfurt. Der Angreifer ist bis Saisonende ausgeliehen, eine Kaufoption besitzen die Adler nicht. (smr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Blatterspiel

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