VonMelanie Gottschalkschließen
Nach der Saison gab es Irritationen um die Zukunft von Eintracht-Trainer Dino Toppmöller. Nun ist die Entscheidung gefallen.
Frankfurt – Die gerade beendete Spielzeit war bei Eintracht Frankfurt von Licht und Schatten geprägt. Am Ende sprang der sechste Platz und damit die Europa-League-Qualifikation raus. Trotzdem wurde hinter den Kulissen offenbar diskutiert, ob Trainer Dino Toppmöller der Richtige ist, Sportvorstand Markus Krösche hatte ein klares Bekenntnis zuletzt vermieden.
Nun ist die Entscheidung aber gefallen. Dino Toppmöller wird Eintracht Frankfurt auch in der kommenden Saison trainieren. Das bestätigte Krösche in einem Interview auf der vereinseigenen Homepage.
Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche bekennt sich zu Trainer Toppmöller
Nach dem Leipzig-Spiel hätten sich alle Gedanken gemacht, „wie wir die nächste Saison angehen wollen“, wird Krösche zitiert. Auch Toppmöller habe die Zeit genutzt und sei sehr reflektiert und selbstkritisch in der Aufarbeitung der abgelaufenen Saison gewesen. Daraus habe er auch Schlüsse für die kommende Saison gezogen.
„Er hat einen sehr guten Eindruck gemacht und überzeugend aufgezeigt, dass er die Power hat, in der neuen Saison eine positive Entwicklung voranzutreiben“, sagte Krösche. Das erste Jahr als Trainer in der Bundesliga sei für Toppmöller nicht einfach gewesen, „er hatte schwierige Bedingungen zu bewältigen.“
Eintracht Frankfurt schließt Saison auf Platz sechs ab
Und trotz der ganzen Kritik: Eintracht Frankfurt schloss die Saison auf dem sechsten Platz ab und hat sogar noch die Chance auf die Teilnahme an der Champions League, sollte Borussia Dortmund am Samstag (1. Juni) den Henkelpott gewinnen.
„Ab jetzt richten wir den Blick auf die neue Saison. Wir werden jetzt in den kommenden Wochen gemeinsam schauen, inwiefern personelle und strukturelle Anpassungen im Teamumfeld sinnvoll und notwendig sind“, sagte Krösche in dem Interview.
In der letzten Woche waren zahlreiche Gerüchte aufgetaucht, wonach Toppmöller bei Klubs aus der Premier League und Serie A auf dem Radar sei. Das hatte bei den Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt für Irritationen gesorgt. Nun scheinen die Fronten aber geklärt zu sein – und Toppmöller kann sich in Ruhe auf seine zweite Saison als Cheftrainer in der Bundesliga vorbereiten. (msb)
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