Collins-Eigentor bleibt folgenlos

Marmoush sei Dank: Eintracht Frankfurt erzielt gegen Midtjylland Europa-League-Rekord

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Eintracht Frankfurt gewann am 5. Spieltag der Europa League in Dänemark beim FC Midtjylland mit 2:1. Die Partie zum Nachlesen im Ticker.

Fazit: Damit hat sich die Eintracht den vierten Sieg im fünften Spiel der Saison gesichert. Ein fußballerischer Leckerbissen war das 2:1 bei Midtjylland eher nicht, ein paar ansehnliche Kombinationen gab es aber. Verbucht werden dürfte der Erfolg aber unter der Kategorie „Arbeitssieg“. Mann des Abends war mal wieder Marmoush, der den ersten Treffer durch Larsson vorbereitete und einen Handelfmeter nach VAR-Check sicher verwandelte. Zwischenzeitlich kamen die Hausherren durch ein Eigentor von Collins zum Ausgleich. Für Toppmöller und sein Team geht es in der Liga am Sonntag gegen Heidenheim weiter, in der Europa League steht die nächste Partie am 12. Dezember gegen Olympique Lyon an. Durch das 18. ungeschlagene EL-Spiel in Folge hat die SGE nun auch die Bestmarke des FC Chelsea eingestellt und könnte gegen die Franzosen alleiniger Rekordhalter werden.

Aufstellung FC Midtjylland:Olafsson – Mbabu, Diao, Bech Sörensen, Bak (64. Paulinho) – Andersson (89. Kuchta), Martinez (81. Bravo) – Byskov (46. Chilufya), Sörensen, Gogorza (64. Lind) – Buksa
Aufstellung Eintracht Frankfurt:Trapp – Collins (69. Kristensen), Tuta, Koch, Theate – Larsson, Dahoud (82. Skhiri) – Chaibi, Nkounkou (86. Knauff) – Ekitike (82. Matanovic), Marmoush (69. Uzun)
Tore:0:1 Larsson (7. Minute), 1:1 Collins (47., ET), 1:2 Marmoush (57., Elfmeter)

90. Minute +6: Nun ist Schluss, Eintracht Frankfurt gewinnt mit 2:1 beim FC Midtjylland und stößt die Tür zum Achtelfinale meilenweit auf.

90. Minute +3: Sechs Minuten gibt es zusätzlich, die Hälfte davon ist bereits durch, ohne das etwas Nennenswertes passiert wäre. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich die SGE hier nicht den Rekord des FC Chelsea einstellt. Das dürfte das 18. Europa-League-Spiel in Folge ohne Niederlage bleiben.

90. Minute: Die letzte Minute der regulären Spielzeit läuft. Schnappt sich die SGE den vierten Sieg im fünften Spiel oder kommt Midtjylland nochmal zurück?

86. Minute: Und Knauff darf auch nochmal mitwirken, Nkounkou macht Platz.

81. Minute: Bravo tankt sich direkt mal auf links durch, über Umwege landet die flache Flanke bei Buksa. Der schiebt den Ball aus acht Metern aber rechts vorbei. Toppmöller bringt nun auch nochmal frische Kräfte, Skhiri und Matanovic ersetzen Dahoud und Ekitike.

79. Minute: Nächste dicke Chance für Frankfurt. Eine Chaibi-Ecke kommt perfekt in Richtung Theate, der aber etwas zu schräg in der Luft steht und daher seinen Kopfball einen guten Meter neben den Kasten setzt. Kurz darauf kommt Bravo bei Midtjylland für Martinez.

73. Minute: Fast das 3:1 durch Uzun. Ekitike bedient Kristensen, der von der Grundlinie scharf nach innen gibt. Bech Sörensen fälscht die halbhohe Hereingabe noch leicht mit dem Kopf ab. Der Ball prallt daraufhin an den Schädel von Uzun, der seinen Abschluss aber nicht kontrollieren kann und das Leder knapp am rechten Pfosten vorbeisetzt.

71. Minute: Der Spielfluss hat unter den Wechseln und den Standards in den letzten Minuten gelitten. Midtjylland hat Probleme, sich in die SGE-Hälfte zu kombinieren und die Eintracht macht gerade auch nicht viel mehr, als unbedingt notwendig ist. Derweil begrüßen die Heimfans Kristensen nach dessen Einwechslung mit einem Banner, eine schöne Aktion. Der Angesprochene applaudiert.

69. Minute: Und nun erfolgen auch die angesprochenen Wechsel bei Frankfurt. Marmoush hat mal wieder performt und darf sich jetzt ausruhen, für ihn kommt Uzun. Zudem ersetzt Kristensen Unglücksrabe Collins und darf somit bei seinem Jugendklub nochmal mitwirken. Zudem ist es sein Comeback nach rund einmonatiger Verletzungspause.

64. Minute: Gogorza muss verletzt runter, für ihn kommt Lind. Zudem ersetzt Paulinho den vorbelasteten Bak. Auch die SGE wird demnächst wechseln, Uzun und Kristensen stehen schon bereit. Mittlerweile steht auch fest, dass der Ausgleich als Eigentor von Collins in die Statistik eingehen wird.

62. Minute: Schwach von Nkounkou, da war mehr drin. Frankfurt fährt den Konter mit vier Leuten, Ekitike nimmt seinen Landsmann mit, der nochmal in die Mitte geben will, aber einem Midtjylland-Verteidiger in den Fuß spielt.

Mann des Abends gegen Midtjylland: SGE-Knipser Omar Marmoush.

57. Minute: Und es gibt den Elfer für die Eintracht. Marmoush tritt selbst an und verwandelt sicher unten links. Olafsson hat die Ecke, der Strafstoß ist aber zu scharf und platziert geschossen. Damit ist der alte Abstand wiederhergestellt.

53. Minute: Bei der SGE läuft nahezu jeder Angriff über Marmoush. Jetzt zieht der Topscorer im Strafraum ab und Diao fälscht zur Ecke ab. Dann aber schaltet sich der VAR ein, es geht um ein Handspiel des Innenverteidigers. Absicht ist es definitiv nicht, aber der Arm ist sehr weit vom Körper weg und der Ball geht eindeutig an die Hand und deswegen nicht aufs Tor.

47. Minute: Midtjylland gleicht aus, es steht 1:1. Gogorza geht gegen Collins ins Dribbling und schlägt die Flanke, der Rechtsverteidiger hält den Fuß rein und fälscht unglücklich ab. Aus spitzem Winkel segelt der Ball über Trapp hinweg ins lange Ecke.

46. Minute: Es geht weiter in Herning. Während die SGE unverändert aus der Kabine kommt, gibt es bei den Hausherren einen Wechsel. Chilufya ersetzt Byskov.

Halbzeitfazit: Dann ist auch pünktlich Pause, mit einer 1:0-Halbzeitführung geht‘s in die Kabinen. Der frühe Treffer von Larsson gab der dominanten SGE zusätzliche Sicherheit. Midtjylland kam mit der Zeit besser in die Partie, die Toppmöller-Elf schaltete aber auch einen Gang zurück und stand weniger hoch. Buksa hatte den Ausgleich auf dem Kopf, kurz darauf hätte Marmoush das 2:0 besorgen müssen. So bleibt es noch spannend. Gleich geht‘s weiter.

43. Minute: Marmoush hat das 2:0 auf dem Fuß, lässt es aber liegen. Trapp macht das Spiel schnell und knallt einen Abstoß nach vorne, plötzlich finden sich Ekitike und Marmoush in einer Zwei-gegen-zwei-Situation wieder. Der Franzose steckt durch auf seinen kongenialen Partner, der nur noch Olafsson vor sich hat und den herausstürzenden Keeper überlupft. Sein Abschluss ist aber ein Stück zu hoch.

37. Minute: Wieder Buksa! Nach einer Ecke von Andersson kommt der Mittelstürmer frei zum Kopfball und setzt das Leder nur wenige Zentimeter neben den rechten Pfosten. Trapp wäre machtlos gewesen, Glück für die SGE.

35. Minute: Das erste Mal muss sich Trapp beweisen. Buksa leitet den Angriff selbst ein und kriegt die Kugel dann kurz vor dem Strafraum wieder. Der Pole sieht mit links ab, der SGE-Keeper taucht aber ab und lenkt die Kugel ins Toraus. Der folgende Eckball stellt die Eintracht vor keine Probleme und segelt ebenso schnell aus dem Strafraum, wie er auch hereinkam.

32. Minute: Der nächste Abschluss der SGE geht aufs Konto von Dahoud, der es aus der Distanz versucht. Kein Problem für Olafsson, der rechtzeitig unten ist und zupackt.

28. Minute: Dahoud treibt den Ball nach vorne und steckt auf den mitgelaufenen Theate durch. Der Belgier findet sich in ungewohnter Position halblinks im Sechzehner wieder und zieht ab, Olafsson ist im kurzen Eck aber zur Stelle.

24. Minute: Midtjylland versucht die letzten Minuten etwas mehr in der Offensive. Wenn was bei den Hausherren geht, dann über links. Buksa versucht es mit links, Tuta stellt den Fuß rein.

21. Minute: Ekitike agiert zu verspielt, schon zum zweiten Mal gibt er unnötig einen Ball her, weil er sich an Pässen mit der Hacke versucht. Dürfte Toppmöller nicht sonderlich gut gefallen.

17. Minute: Wieder wird Collins auf der rechten Seite von Bak gelegt. Der Linksverteidiger des dänischen Meisters hat schon Gelb und muss aufpassen, hier nicht früh zu fliegen. Nach dem Freistoß versucht es Marmoush aus spitzem Winkel, sein Abschluss wird aber geblockt. Auch die nachfolgende Ecke bringt nichts ein.

13. Minute: Damit ist der Traumstart für die Toppmöller-Elf perfekt, viel besser hätte es kaum losgehen können. Die SGE kontrolliert das Geschehen weitgehend, steht relativ hoch und erstickt Gegenstöße früh im Keim.

Hugo Larsson erzielte den Führungstreffer für die Eintracht gegen den FC Midtjylland.

7. Minute: 1:0 für die Eintracht durch Larsson. Bak haut die Kugel raus, Collins gewinnt das anschließende Kopfballduell und dann geht es schnell. Larsson nimmt den Ball auf und legt ihn zu Ekitike, der direkt auf Marmoush weiterleitet. Der Ägypter steckt auf den durchgelaufenen Larsson durch, der zehn Meter vor dem Kasten cool bleibt und souverän unten links einschiebt.

5. Minute: Collins verliert das Laufduell gegen Gogorza und weiß sich danach nur mit einem Foul zu helfen. Den Freistoß von der linken Seite schnappt sich Trapp aber sicher. Auf der Gegenseite bekommt der SGE-Youngster gegen Bak ein Foul zugesprochen, der Däne sieht zudem Gelb.

3. Minute: Midtjylland kombiniert sich erstmals in die Hälfte der SGE, Tuta verteidigt zweimal aufmerksam. Kurz darauf kommt Bak zum Abschluss, knallt den schwierig zu nehmenden Ball nach einem langen Einwurf aber über das Tor.

1. Minute: Die Partie ist freigegeben, der Ball rollt.

Update, 20.55 Uhr: Noch fünf Minuten, dann geht‘s los in Herning. Bleibt die SGE auch in dieser Partie ungeschlagen, stellt sie zudem einen Rekord ein. Aktuell ist der FC Chelsea mit 18 Europa-League-Spielen in Folge das Team mit der längsten Serie ohne Niederlage. Frankfurt steht derzeit bei 17, nur noch rund 90 Minuten trennen die Eintracht von der Einstellung der Bestmarke.

Update, 20.48 Uhr: Schiedsrichter der heutigen Partie ist der Engländer Craig Pawson, der an den Seitenlinien von Lee Betts und Ian Hussin unterstützt wird. Als Vierter Offizieller ist Samuel Barrott im Einsatz, im VAR-Raum nehmen Michael Salisbury und Darren England Platz.

Update, 20.36 Uhr: In der heimischen Liga steht Midtjylland aktuell auf Rang zwei, punktgleich mit Tabellenführer Kopenhagen. Zuletzt gelang ein 1:0 über Silkeborg. In der EL stehen die Hausherren nach vier Partien bei sieben Punkten, die einzige Pleite gab es bei Steaua Bukarest.

Update, 20.30 Uhr: Für den FC Midtjylland ist das Duell mit der SGE bereits die zweite Partie gegen einen Bundesliga-Klub in der laufenden Europa-League-Saison. Am 1. Spieltag nahmen es die Dänen mit der TSG Hoffenheim auf und führten lange Zeit mit 1:0, ehe Youngster Max Moerstedt per Traumtor noch zum 1:1 ausglich und den Endstand besorgte.

Update, 20.19 Uhr: Insgesamt nimmt SGE-Coach Toppmöller im Vergleich zum Heimsieg gegen den SVW somit vier Wechsel vor. Neben Götze bleiben auch Skhiri und Knauff unten, Brown (nicht für die Europa League gemeldet) steht gar nicht erst im Aufgebot. Dafür dürfen sich Chaibi, Larsson, Nkounkou und Dahoud gegen die Dänen beweisen.

Update, 20.05 Uhr: Die Aufstellung von Eintracht Frankfurt ist da. Dino Toppmöller rechts hinten auf Nnamdi Collins, damit ist auch klar, dass der beim FC Midtjylland ausgebildete Rasmus Kristensen zunächst zuschauen muss. Auch Mario Götze, Matchwinner beim 1:0 gegen Bremen am Samstag, bleibt vorerst unten.

Die komplette SGE-Aufstellung: Trapp – Collins, Tuta, Koch, Theate – Larsson, Dahoud – Chaibi, Nkounkou – Ekitike, Marmoush

Erstmeldung vom 28. November, 17.45 Uhr: Midtjylland – Eintracht Frankfurt kann am Donnerstagabend (28. November) einen großen Schritt in Richtung Europa-League-Achtelfinale machen, bekommt es aber mit einem knackigen Gegner zu tun. Es geht gegen den FC Midtjylland.

Der Name dürfte bei einigen Fans für Fragezeichen sorgen, schließlich gehört der Verein nicht gerade zu den Schwergewichten im europäischen Fußball. Allerdings befinden sich auch die Dänen in Schlagdistanz zur Top 8 und können mit einem eigenen Erfolg ebenfalls einen großen Schritt in Richtung direkter K.o.-Runden-Qualifikation machen.

Nichtsdestoweniger geht die Eintracht, die mit reichlich Selbstvertrauen gen Norden gereist ist, als klarer Favorit in die Partie. Seit dem 19. Oktober sind die „Adlerträger“ ungeschlagen, zuletzt gab es einen verdienten 1:0-Erfolg über den SV Werder Bremen.

Bleibt Eintracht Frankfurt auch beim FC Midtjylland ungeschlagen?

Eintracht-Coach Toppmöller schärft die Sinne: „Das wird eine harte Nuss“

„Wir treffen auf einen spielstarken Gegner, der einen spielerischen Ansatz hat. Das wird eine harte Nuss“, schärfte Eintracht-Coach Dino Toppmöller im Vorfeld die Sinne. Bestätigung erhielt er auch von Rechtsverteidiger Rasmus Kristensen.

Der dänische Nationalspieler wurde bei Midtjylland ausgebildet, schaffte dort seinen Durchbruch im Profibereich und absolvierte 82 Partien für den amtierenden Meister.

Die größten Transfer-Flops von Eintracht Frankfurt

Anderson Bamba Ordonez Eintracht Frankfurt sieht sich die Commerzbank Arena an 05 02 2017 Eintr
Platz 10: Anderson Ordonez wechselte im Januar 2017 für 1 Mio. Euro von Barcelona an den Main. Jedoch nicht vom katalanischen Weltklub, sondern vom ecuadorianischen Pendant aus Guayaquil. Nach einem Jahr mit Verletzungsproblemen und nur vier Einsätzen ging es wieder zurück nach Ecuador, wo er bis heute spielt. © imago
Training Eintracht Frankfurt Ali Akman (Eintracht Frankfurt, 30) auf dem Rad. Training von Eintracht Frankfurt am 28. Ju
Platz 9: Ali Akman kam 2019 mit vielen Vorschusslorbeeren und reichliche Drama von Buraspor zur Eintracht. Weil er einen Vorvertrag in Deutschland unterschrieb, ließ Buraspor sein Toptalent für die restliche Vertragslaufzeit nicht mehr auflaufen. Die SGE zahlte ein wenig drauf, Akman kam noch früher. Der Stürmer kann sich aber bis heute nicht durchsetzten. Bis Sommer 2023 ist er an Göztepe ausgeliehen. Bislang ist er noch ohne Torerfolg in der Türkei. Der Durchbruch in Frankfurt wird ihm wohl nicht mehr gelingen. © Kessler/imago
31.10.2020, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Werder Bremen emspor, v.l. Bas Dost (Eintracht Frankfurt
Platz 8: Bas Dost schloss sich für stolze 7 Mio. Euro der SGE von Sporting aus Lissabon an. Nach einem vielversprechenden Start mit drei Treffern in fünf Spielen folgten in seiner Premierensaison nur noch fünf weitere Tore. Nach anderthalb Jahren ging er für 4 Mio. Euro - ein satter Verlust von 3 Millionen. © Huebner/imago
Lucas Alario fotografiert beim Fußball Freundschaft Spiel Eintracht Frankfurt gegen den SV Sandhausen am 2.12..22. in Fr
Platz 7: Für einen ähnlich hohen Betrag (6 Mio. Euro) kam Lucas Alario im Sommer 2022 von Bayer Leverkusen zu Eintracht Frankfurt. Mit nur 200 Spielminuten und nur einem mageren Törchen ist der Argentinier ein großer Flop - eigentlich. Denn noch hat Alario die Chance, das Ruder herumzureißen und sich mit Toren am Fließband aus dieser Liste zu katapultieren. © Schmidt/imago
Nelson VALDEZ F verletzt mit Krücken Fussball 1 Bundesliga 3 Spieltag Eintracht Frankfurt F
Platz 6: Bundesliga-Veteran Nelson Valdez kam 2014 immerhin ablösefrei aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an den Main. Doch der Paraguayer riss sich bereits in seiner dritten Partie das Kreuzband. Zum Ende der Spielzeit kam er für acht Einsätze nochmal zurück, eher er die SGE wieder verließ. Immerhin: Bei seinem Comeback gegen Paderborn traf der Angreifer und sorgte für große Emotionen. © imago
Tommy Berntsen 2001 im Trikot von Eintracht Frankfurt
Platz 5: Nur die wenigsten Eintracht-Fans werden sich noch an Tommy Berntsen erinnern. 2001 für die damals schwindelerregende Ablösesumme von rund 1,9 Mio. Euro aus dem norwegischen Lillestrom nach Frankfurt gewechselt, reichte es nur zu drei Kurzeinsätzen in zwei Monaten. Neun Monate lang wurde der Norweger nicht mehr eingesetzt, ehe es wieder in die Heimat ging. © imago
Ümit Korkmaz von Eintracht Frankfurt mit Trainer Armin Veh
Platz 4: Als Toptalent von Rapid Wien für 2,3 Mio. Euro unter Vertrag genommen, konnte Ümit Korkmaz die Erwartung bei der Eintracht nie erfüllen. Zahlreiche Verletzungen verhinderten, dass der Österreicher mal viele Spiele in Folge absolvieren konnte. Dennoch ist der mittlerweile 37-Jährige immer ein gern gesehener Gast in Frankfurt. © imago
11.12.2019, xmhx, Fussball UEFA Europa League, Eintracht Frankfurt - Training und PK emspor, v.l. Dejan Joveljic (Eintr
Platz 3: Mit ähnlich großen Erwartungen schloss sich Dejan Joveljic den Adlerträgern an. Satte 4 Mio. Euro zahlte der Klub 2019 für das hoffnungsvolle Talent an Roter Stern Belgrad. Doch der Serbe setzte sich nie durch. Nach zwei Leihgeschäfte folgte im Sommer 2021 der Schritt nach Los Angeles - ohne je einen Bundesliga-Treffer erzielt zu haben. Mit einer Ablösesumme von 3,5 Mio. Euro konnte zumindest der finanzielle Schaden in Grenzen gehalten werden. © Huebner/imago
15.05.2021, Fussball, Saison 2020/2021, 1. Bundesliga, 33.Spieltag, FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt, Steven Zuber (E
Platz 2: 3 Milo. Euro ließ sich die Eintracht Steven Zuber Kosten. In 23 Einsätzen konnte er sich nicht in die Herzen der SGE-Fans spielen und enttäuschte größtenteils. Sein Leihgeschäft und anschließender Transfer-Deal nach Athen spülten immerhin 2 Mio. Euro wieder zurück in die Kassen der Hessen. © Rehbein/imago
Sam Lammers 9 (Eintracht Frankfurt), Bayer Leverkusen vs. Eintracht Frankfurt, Fussball, 1. Bundesliga, 32. Spieltag, 0
Platz 1: Schon die Rahmenbedingungen des größten Eintracht-Flops aller Zeiten machten stutzig. 3,6 Mio. Euro zahlten die Frankfurter für das einjährige Leihgeschäft von Sam Lammers an Atalanta Bergamo. Der Niederländer wirkt in jeder seiner größtenteils kurzen Einsätze wie ein Fremdkörper im Spiel der SGE. Der völlig überteuerte Leih-Deal wurde zur großen Enttäuschung. Ein anschließender Kauf stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte, sodass der Angreifer nach einem Jahr wieder zurück nach Italien gehen musste. © Niemeyer/imago

SGE-Star trifft auf Jugendklub: Kristensen absolvierte 82 Spiele für Midtjylland.

„Natürlich ist es ein schöner Moment, es ist mein Heimatverein, ich bin hier aufgewachsen, meine Familie, mein Onkel und mein Cousin haben auch hier gespielt. Ich habe hier erst als Fan und dann als Spieler gelebt“, erzählte der 27-Jährige, machte aber ebenfalls klar, dass das Duell mit seinem Ex-Klub alles andere als ein Selbstläufer wird: „Wir haben großen Respekt vor ihnen.“

Mit einem Sieg – es wäre der bereits vierte in dieser Europa-League-Spielzeit, nur gegen Pilsen spielte man remis – würde die SGE das Achtelfinal-Tor weit aufstoßen. „Wir wollen genau daran anknüpfen, was wir zuletzt gemacht haben. Aber es spielt immer noch ein Gegner mit“, so Toppmöller. Ob das gelingt, entscheidet sich ab 21 Uhr – und hier im Ticker sind Sie live dabei. (masc)

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