Aufreger bei Frauen-WM

Rubiales lehnt Rücktritt nach Kuss-Skandal ab – Spaniens Weltmeisterinnen treten in Streik

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  • Hannes Niemeyer
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Spaniens Verbandspräsident Luis Rubiales lehnt einen Rücktritt ab. Die spanischen Nationalspielerinnen treten nach der Kuss-Attacke auf Hermoso in den Streik.

Update vom 25. August, 20.45 Uhr: Spaniens Fußball-Weltmeisterinnen gehen gegen den nationalen Verband RFEF und seinen umstrittenen Präsidenten Luis Rubiales auf die Barrikaden: Die 23 Spielerinnen, die am vergangenen Sonntag das WM-Finale von Sydney gewannen, wollen unter der aktuellen Verbandsspitze nicht mehr für ihr Land antreten.

„Nach allem, was bei der Medaillenvergabe der Frauen-WM passiert ist, werden alle Spielerinnen, die diesen Text unterzeichnet haben, eine nächste Einberufung nicht ehren, wenn die derzeitige Führung beibehalten wird“, schrieben die Weltmeisterinnen am Freitag in einer Erklärung, die von der Spielerinnengewerkschaft Futpro verbreitet wurde. Sie stellten sich damit geschlossen hinter Jennifer Hermoso. Insgesamt unterzeichneten 81 aktuelle und ehemalige spanische Spielerinnen das Schreiben.

Spaniens Hermoso widerspricht Rubiales nach Kuss-Attacke

Die Offensivspielerin Hermoso widersprach am Freitag zudem energisch der Darstellung des Verbandes, wonach der Kuss mit Rubiales bei der Siegerehrung einvernehmlich gewesen sei. Dies hatte die RFEF wenige Stunden nach dem Finale verbreitet - und die 33-Jährige dabei wortreich zitiert.

Am Freitag lasen sich ihre Zitate nun vollkommen anders. „Ich möchte ganz klar sagen, dass ich zu keinem Zeitpunkt dem Kuss zugestimmt habe, den er (Rubiales; d.Red.) mir gegeben hat, und ich habe auch nicht versucht, mich dem Präsidenten zu nähern“, erklärte Hermoso via Futpro: „Ich dulde es nicht, dass mein Wort infrage gestellt wird, und noch weniger, dass etwas erfunden wird, was ich nicht gesagt habe.“

Wende im Kuss-Skandal: Rubiales lehnt Rücktritt ab und sieht sich als Opfer „sozialer Hinrichtung“

Update vom 25. August, 12.42 Uhr: Der spanische Verbandspräsident Luis Rubiales hat nach dem Kuss-Eklat bei der WM der Fußballerinnen einen Rücktritt abgelehnt. „Ich trete nicht zurück. Ich werde kämpfen bis zum Ende“, sagte der 46-Jährige am Freitag bei einer außerordentlichen Generalversammlung des spanischen Verbandes RFEF. Er sehe sich als Opfer. „Hier geht es nicht um Gerechtigkeit, sondern um eine soziale Hinrichtung“, sagte Rubiales. 

Der Funktionär hatte am Sonntag bei der Siegerehrung der spanischen Fußball-Weltmeisterinnen in Australien die Spielerin Jennifer Hermoso ungefragt auf den Mund geküsst. Anschließend hatte es scharfe Kritik und Empörung gegeben, der Weltverband FIFA hatte ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

Laut Medienberichten: Spaniens Verbandsboss Rubiales unmittelbar vor Rücktritt

Update vom 24. August, 21.26 Uhr: Es ist der Aufreger der Frauenfußball-WM in Australien und Neuseeland gewesen – und er wird wohl Konsequenzen nach sich ziehen. Spaniens Verbandsboss Luis Rubiales hatte Nationalspielerin Jennifer Hermoso nach dem Finalsieg über England bei der Siegerehrung auf den Mund geküsst. Ein Schrei der Entrüstung ging durch die Sportwelt. Nun soll Rubiales unmittelbar vor seinem Rücktritt stehen. Dies berichteten am Donnerstagabend unter anderem die Tageszeitungen AS und Marca.

Die RFEF hatte zunächst für Freitag eine außerordentliche Generalversammlung einberufen. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez sprach von einer „inakzeptablen Geste“, Rubiales‚ Entschuldigung sei „unzureichend“. Dieser hatte in einer Video-Botschaft gesagt, sein Kuss sei „ohne kranke Intention in einem Moment maximaler Überschwänglichkeit passiert“.

Zudem hat die FIFA ein Disziplinarverfahren gegen Rubiales eingeleitet. Das teilte der Fußball-Weltverband vier Tage nach dem Endspiel in Sydney mit. „Die FIFA bekräftigt ihr uneingeschränktes Bekenntnis zur Achtung der Integrität aller Personen und verurteilt deshalb jedes gegenteilige Verhalten aufs Schärfste“, hieß es am Donnerstag in einer FIFA-Mitteilung. Nun wohl die Konsequenzen. Wie spanische Medien berichten, will Rubiales am Freitag zurücktreten. Demnach habe er diese Entscheidung am Abend seinen Mitarbeitern mitgeteilt. Eine offizielle Bestätigung stand noch aus.

Hermoso bricht nach Kuss-Attacke ihr Schweigen — FIFA leitet Disziplinarverfahren ein

Update vom 24. August, 14.08 Uhr: Die FIFA-Disziplinarkommission hat aufgrund der Kuss-Attacke ein Disziplinarverfahren gegen Luis Rubiales eingeleitet. Das teilte der Weltverband am Donnerstagnachmittag in einer Pressemitteilung mit.

Demnach könnte die Aktion des spanischen Verbandspräsidenten Verstöße gegen Art. 13 Abs. 1 und Abs. 2 darstellen. Im entsprechenden Absatz werden „beleidigendes Verhalten und Verstöße gegen die Grundsätze des Fairplays“ behandelt. Bis zur endgültigen Entscheidung wird die FIFA-Diszpilinarkommission keine weiteren Auskünfte zum Disziplinarverfahren geben.

Hermoso bricht ihr Schweigen zur Kuss-Attacke

Erstmeldung vom 24. August: Madrid – Die Luft für Luis Rubiales wird dünner. Der spanische Verbandspräsident hatte mit seiner Kuss-Attacke bei der Siegerehrung der Frauen-WM in Australien und Neuseeland für einen Skandal gesorgt. Bislang hatte das Opfer, Jennifer Hermoso, geschwiegen. Jetzt äußerte sich die 33-Jährige aber erstmals zur Aktion von Rubiales.

Jennifer Hermoso
Geboren:9. Mai 1990 (33 Jahre alt) in Madrid
Aktuelle Teams:CF Pachuca Femenil / Nationalmannschaft Spanien
Größte Erfolge:Weltmeisterin (2023), Champions-League-Siegerin (2021)

Hermoso äußert sich in gemeinsamen Statement mit Spielergewerkschaft zu Kuss-Attacke

In einem gemeinsamen Statement mit der spanischen Spielergewerkschaft FutPro verurteilte die Weltmeisterin das Verhalten und forderte Konsequenzen.

„Unser Verband fordert den RFEF (spanischer Fußballverband; Anm. d. Red.) auf, die notwendigen Protokolle einzuführen, die Rechte unserer Spieler zu gewährleisten und beispielhafte Maßnahmen zu ergreifen. Es ist wichtig, dass unsere Nationalmannschaft, der amtierende Weltmeister, stets von Persönlichkeiten vertreten wird, die in allen Bereichen Werte wie Gleichheit und Respekt vermitteln“, wird Hermoso in einer Erklärung der Spielergewerkschaft FutPro zitiert.

Jennifer Hermoso verurteilt das Verhalten von Luis Rubiales.

Spanischer Verband fälschte offenbar Aussagen von Hermoso

Die 33-Jährige fordert dabei „exemplarische Maßnahmen“ gegen Rubiales. Damit scheint auch klar, dass die vom RFEF veröffentlichten Aussagen zum Skandal wohl nicht von Hermoso selbst stammen. In einem Statement hieß es zunächst, dass die Spanierin den Kuss für „eine natürliche Geste der Zuneigung und Dankbarkeit hält.“

Bereits in den letzten Tagen war spekuliert worden, dass Hermoso diese Aussagen in den Mund gelegt wurden. Auch auf ein gemeinsames „Erklärungsvideo“ verzichtete die Spanierin demnach.

Werdende Mutter, Zahlen-Genie, Babysitter im Quartier: Deutschlands WM-Frauen im Überblick

Ann-Katrin Berger beim Deutschland-Spiel gegen Brasilien
Ann-Katrin Berger, Torhüterin, FC Chelsea: Lernte ihre Freundin, die zuvor ihre WG-Mitbewohnerin war, während ihrer Zeit beim Londoner Top-Klub kennen. Kehrte bereits zwei Mal nach einer Krebsdiagnose auf den Platz zurück. © Imago / ActionPictures
Merle Frohms im Training der DFB-Frauen
Merle Frohms, Torhüterin, VfL Wolfsburg. Geht als deutsche Nummer eins in die WM. Hat neben ihrer Karriere als Fußballerin ein Studium in Betriebswirtschaftslehre abgeschlossen. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler
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Stina Johannes, Torhüterin, Eintracht Frankfurt. Kickte vor ihrem Engagement bei der SGE für drei Monate in Japan. Absolviert ein Bachelor-Studium der Mathematik. Als einzige Nominierte noch ohne Länderspiel. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl
Sara Doorsoun beim Training der DFB-Frauen
Sara Doorsoun, Verteidigerin, Eintracht Frankfurt. Teilt sich bei der WM ein Zimmer mit Torhüterin Merle Frohms. Engagiert sich für das soziale Projekt „Scoring Girls“ der ehemaligen Bundesliga-Spielerin Tugba Tekkal, das in Berlin, Köln und im Nord-Irak Bildungs- und Sportprogramme für Mädchen und junge Frauen bereitstellt und fördert. © IMAGO/DEAN LEWINS
Chantal Hagel beim Spiel Deutschland gegen Sambia
Chantal Hagel, Verteidigerin, VfL Wolfsburg. Absolvierte keine einzige Partie für eine Junioren-Nationalmannschaft. Verfügt über ein abgeschlossenes Grundschullehramt-Studium. © IMAGO/Laci Perenyi
Marina Hegering beim Spiel von Deutschland gegen Sambia
Marina Hegering, Verteidigerin, VfL Wolfsburg. Wurde einst mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet. Arbeitete während einer langen Verletzungspause als Kauffrau in einem Bauunternehmen. © IMAGO/Laci Perenyi
Kathrin Hendrich beim Spiel von Deutschland gegen Sambia
Kathrin Hendrich, Verteidigerin, VfL Wolfsburg. Wurde 1992 im belgischen Eupen geboren. Bruder Markus ist als Moderator und Stand-Up-Comedian tätig. Freund Sebastian Griesbeck steht aktuell bei Eintracht Braunschweig unter Vertrag. © IMAGO/Laci Perenyi
Sophia Kleinherne gibt nach einem Training der DFB-Frauen Autogramme
Sophia Kleinherne, Verteidigerin, Eintracht Frankfurt. Befindet sich in einem Fernstudium im Bereich Sportmanagement. Bundeswehr-Soldatin mit dem Rang einer Hauptgefreiten. Bruder Lukas ist in der Bezirksliga aktiv. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl
Sjoeke Nüsken beim Spiel Deutschland gegen Sambia
Sjoeke Nüsken, Verteidigerin, FC Chelsea. War Teil der DFB-Auswahl, die vor sechs Jahren die U17-EM gewann. Wurde im Alter von neun und zehn Jahren deutsche Meisterin im Tennis. Schwester Hjördis war ebenfalls Junioren-Nationalspielerin. © IMAGO/Revierfoto
Felicitas Rauch beim Spiel Deutschland gegen Sambia
Felicitas Rauch, Verteidigerin, VfL Wolfsburg. Teilte sich in Wolfsburg eine Wohnung mit Pia Wolter, die unmittelbar vor der WM zu Eintracht Frankfurt ging. Eines der liebsten Fotomotive auf Instagram: ihre Pudeldame. © IMAGO/Heiko Becker
Jule Brand beim Testspiel von Deutschland gegen Sambia
Jule Brand, Mittelfeldspielerin, VfL Wolfsburg. Mit 20 Jahren jüngste Akteurin im WM-Kader. Stammt aus einer Sportlerfamilie: Mutter war Leichtathletin, Vater war Handballer, Bruder spielte unter anderem in der 3. Liga für den FSV Zwickau. © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON
Sara Däbritz vor einem Training der DFB-Frauen
Sara Däbritz, Mittelfeldspielerin, Olympique Lyon. Einzige Frankreich-Legionärin im deutschen Aufgebot. Studiert nebenbei Wirtschaftspsychologie. Mit 97 Länderspielen die zweiterfahrenste DFB-Akteurin. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler
Melanie Leupolz beim Spiel von Deutschland gegen Sambia
Melanie Leupolz, Mittelfeldspielerin, FC Chelsea. Reiste mit Kind und Babysitterin nach „Down Under“. Gewann bereits 2013 mit der deutschen Nationalmannschaft die Europameisterschaft. © IMAGO/Sportfoto Zink / Peter Kotzur
Svenja Huth beim Spiel von Deutschland gegen Sambia
Svenja Huth, Mittelfeldspielerin, VfL Wolfsburg. Erwartet nach der Weltmeisterschaft ihr erstes Kind mit Ehefrau Laura. Engagiert sich für den Tierschutz und hat mit dem Bolonka-Rüden Jamie auch einen eigenen Vierbeiner zu Hause. © IMAGO/Laci Perenyi
Lena Lattwein beim Testspiel von Deutschland gegen Sambia
Lena Lattwein, Mittelfeldspielerin, VfL Wolfsburg. Schloss ihr Abitur mit der Bestnote von 0,7 ab und studierte im Bachelor Wirtschaftsmathematik, arbeitet aktuell an einem Masterabschluss in Controlling. Schaute in ihrer Kindheit regelmäßig Videos mit Fußballtricks und stellte diese im Garten nach. © IMAGO/Sportfoto Zink / Peter Kotzur
Sydney Lohmann beim Spiel von Deutschland gegen Sambia
Sydney Lohmann, Mittelfeldspielerin, FC Bayern München. Wurde von ihren Eltern nach der australischen Metropole benannt, nachdem diese kurz vor der Geburt während einer Weltreise dort Halt machten. Trat bereits im Alter von vier Jahren mit ihrem Vater gegen das runde Leder. © IMAGO/Laci Perenyi
Lina Magull beim Spiel von Deutschland gegen Sambia
Lina Magull, Mittelfeldspielerin, FC Bayern München. Ging als 14-Jährige in das Sportinternat in Kaiserau, um den Traum vom Profifußball weiter zu verfolgen. Absolvierte eine Ausbildung zur Bürokauffrau und ist zertifizierte Ernährungsberaterin. Freund Luca arbeitet als Athletiktrainer beim FC Ingolstadt. © IMAGO/Laci Perenyi
Lena Oberdorf beim Training der deutschen Nationalmannschaft
Lena Oberdorf, Mittelfeldspielerin, VfL Wolfsburg. Schaffte es 2022 in die Top 3 zur „UEFA Fußballerin des Jahres“. Wurde 2019 jüngste deutsche WM-Spielerin der Geschichte. Machte unmittelbar vor dem Turnier ihre Beziehung mit Freundin Kimberly öffentlich. Schwester Julia spielt American Football in der 2. Bundesliga, Bruder Tim ist Profifußballer (zuletzt Fortuna Düsseldorf). © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler
Alexandra Popp beim Spiel von Deutschland gegen Sambia
Alexandra Popp, Stürmerin, VfL Wolfsburg. Führt die DFB-Elf als Kapitänin aufs Feld. Absolvierte mit 128 Länderspielen die meisten im Kader. Ausgebildete Zootierpflegerin. Drückt privat Borussia Dortmund die Daumen. © IMAGO/Laci Perenyi
Klara Bühl beim Testspiel von Deutschland gegen Sambia
Klara Bühl, Stürmerin, FC Bayern München. Feierte bereits mit 15 Jahren ihr Debüt in der Bundesliga. Ist für ihre Häkelkünste bekannt und zeichnete auf diesem Wege auch für das inoffizielle Maskottchen der DFB-Frauen, einen Koala, verantwortlich.  © IMAGO/Revierfoto
Nicole Anyomi beim Training der DFB-Frauen
Nicole Anyomi, Stürmerin, Eintracht Frankfurt. Sportliches Vorbild: Cristiano Ronaldo. Setzte mit ihrem Kniefall-Jubel 2020 im DFB-Pokal in Anlehnung an die Proteste nach der Ermordung von George Floyd ein Zeichen gegen Rassismus – als erste deutsche Profifußballerin. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler
Laura Freigang auf dem Weg zum Training der DFB-Frauen
Laura Freigang, Stürmerin, Eintracht Frankfurt. War vor ihrem Wechsel in die Bundesliga an der Pennsylvania State University eingeschrieben und kickte für das Uni-Team, die „Penn State Nittany Lions“. Als Kabinen-DJ für die Musik bei der deutschen Mannschaft verantwortlich. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler
Lea Schüller beim Spiel von Deutschland gegen Sambia
Lea Schüller, Stürmerin, FC Bayern München. Wurde 2022 zur „Fußballerin des Jahres“ gekürt. Studiert Wirtschaftsingenieurwesen. Freundin Lara Vadlau wurde bereits Welt- und Europameisterin im Sportsegeln. © IMAGO/Laci Perenyi

Spanischer Verband kündigt Untersuchung der Vorfälle an

Viel mehr konzentrierte sich Hermoso in den vergangenen Tagen auf die WM-Feierlichkeiten in ihrem Land. Jetzt folgte die Reaktion auf den Skandal. Weiter hieß es in dem gemeinsamen Statement der Spielergemeinschaft und Hermoso: „FutPro lehnt jede Haltung oder jedes Verhalten ab, das die Rechte von Fußballerinnen verletzt, und die Gewerkschaft setzt sich dafür ein, dass Handlungen wie die, die wir gesehen haben, niemals ungestraft bleiben.“

Auch die internationale Spielergewerkschaft FIFPro forderte zudem eine Untersuchung der FIFA gemäß des Ethikkodex des Weltverbandes. Rubiales, der als Vizepräsident im UEFA-Exekutivkomitee sitzt, habe den „besonderen Moment“ für Hermoso „beschmutzt“, schrieb FIFPro.

Der spanische Verband hatte bereits am Mittwoch angekündigt, dass es am Freitag zu einer Untersuchung des Vorfalls kommen würde. (kk)

Rubriklistenbild: © Imago

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