Eintracht-Star Kolo Muani offenbar mit PSG „mündlich“ einig
VonMarius Epp
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Sascha Mehr
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Der französische Top-Klub PSG möchte offenbar Randal Kolo Muani von Eintracht Frankfurt verpflichten. Stürmer und Klub sollen sich schon einig sein.
Update vom 5. August, 14.26 Uhr: Medienberichten zufolge ist sich Frankfurts Randal Kolo Muani mit Paris St. Germain über einen Wechsel einig. Der 24-Jährige habe mit dem französischen Topclub bereits eine grundsätzliche mündliche Einigung erzielt, berichtete der TV-Sender Sky am Samstag. Zuvor hatte der französische Sender RMC Sport verkündet, dass Kolo Muani bei der Eintracht seinen Wechselwunsch hinterlegt haben soll.
Der Club sei demnach offen für einen Abgang des französischen Nationalspielers, hieß es weiter. Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche wolle aber nicht von seiner 100-Millionen-Forderung abrücken.
5. Dezember 1998 (Alter 24 Jahre), Bondy, Frankreich
Verein:
Eintracht Frankfurt
Position:
Mittelstürmer
Eintracht Frankfurt: Bleibt Kolo Muani oder geht er?
Plötzlich aber die Wende beim französischen Top-Klub. PSG will Kolo Muani doch unbedingt haben und plant offenbar ein Angebot abzugeben. Wie der TV-Sender RMC Sport berichtet, bietet Paris 70 Millionen Euro inklusive Boni. Doch mit diesem Angebot wird PSG nicht weit kommen. Nach Bild-Informationen pocht die SGE weiter auf mindestens 100 Millionen Euro Ablöse für den Stürmer.
Paris Saint-Germain will in Zukunft wohl wieder vermehrt auf französische Spieler setzen und sieht Randal Kolo Muani auch aus diesem Grund als primäres Transferziel. Dazu passt, dass der Top-Klub Ousmane Dembélé vom FC Barcelona verpflichten will. Der Offensivspieler steht kurz vor einer Rückkehr in seine Heimat.
„Tatsächlich habe ich mir da extrem viele Gedanken drüber gemacht, wie ich an die Sache ran gehe. Ich habe ihn aber bewusst einfach mal ein bisschen in Ruhe gelassen, weil schon sehr viel auf ihn eingeprasselt ist. Der ist letztes Jahr förmlich explodiert in seiner Leistung. Er ist noch auf den WM Zug aufgesprungen, hat da auch noch mal seinen Stempel aufgedrückt und ist jetzt in aller Munde“, sagte Cheftrainer Dino Toppmöller zuletzt gegenüber dem Pay-TV-Sender Sky zum Thema Kolo Muani.
Eintracht Frankfurt: Toppmöller äußert sich zu Kolo Muani
„Er hat Angebote und Gespräche und viele, viele Parteien reden auf ihn ein und ich wollte ihm einfach mal ein bisschen Raum geben und habe ihn erst mal bewusst auch in Ruhe gelassen. Und ich glaube, jeder von uns wünscht sich, dass wir mit Kolo in die neue Saison gehen“, so der SGE-Cheftrainer weiter.
Die größten Transfer-Flops von Eintracht Frankfurt
Timmo Hardung, Sportdirektvor von Eintracht Frankfurt, erklärte gegenüber Sky, dass es noch keine Anfrage an den Verein gebe. „Randal ist nicht zu uns gekommen und hat gesagt, dass er wechseln möchte“, so Hardung. (smr/epp/dpa)