17 Stunden nach Liga-Auftakt in Bremen

Nach Flieger-Ärger: Thomas Müller trifft bei Bayern-Sieg im „Traumspiel“ doppelt

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Nur einen Tag nach dem Sieg in Bremen war der FC Bayern erneut gefordert. Beim „Traumspiel“ gelang ein 6:1-Sieg, zuvor gab es allerdings Ärger.

Update vom Samstag, 19. August, 17.20 Uhr: Der FC Bayern hat das „Traumspiel“ gegen eine Auswahl des Fanclubs „Weinbeisser Kaltern“ erwartungsgemäß für sich entschieden. Beim 6:1-Erfolg trafen Benjamin Pavard, Mathys Tel, Ryan Gravenberch und Jamal Musiala, zudem erzielte Thomas Müller einen Doppelpack. Der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 ging auf das Konto von Martin Ritsch.

Doppelpacker beim „Traumspiel“ des FC Bayern: Thomas Müller (2. v. re.).

Update vom Samstag, 19. August, 14.45 Uhr: Nach dem erfreulichen 4:0-Kantersieg in Bremen mit einem Traum-Debüt von Harry Kane steht dem FC Bayern Ärger ins Haus. Wie der Verein auf X (ehemals Twitter) mitteilte, verzögert sich der Anpfiff des „Traumspiels“ im italienischen Kaltern um 15 Minuten.

Grund hierfür sei eine „Verspätung des Mannschafts-Fliegers“. Die Bayern waren nach dem Auftaktsieg in Bremen am Freitagabend nach Südtirol aufgebrochen, um dort das „Traumspiel“ gegen den Fanclub „Weinbeisser Kaltern“ zu bestreiten.

Der Anstoß des „Traumspiels“ des FC Bayern um Trainer Thomas Tuchel verzögerte sich vorab.

Erstmeldung vom Donnerstag, 17. August, 17.08 Uhr: München – Der FC Bayern München eröffnet am Freitag, 18. August, die neue Bundesliga-Saison. Das Gastspiel beim SV Werder Bremen (Anstoß: 20.30 Uhr, alle TV-Infos zum Spiel) ist aber nicht die einzige Aufgabe, die der Rekordmeister an diesem Wochenende zu bewältigen hat.

FC Bayern München
Gründung:27. Februar 1900
Vorstandsvorsitzender:Jan-Christian Dreesen
Trainer:Thomas Tuchel

Nur 17 Stunden nach Bundesliga-Auftakt in Bremen: FC Bayern spielt in Italien

Denn am Samstagnachmittag steht schon die nächste Partie an! Die Bayern bestreiten ihr traditionelles „Traumspiel“, Gegner ist in diesem Jahr eine Auswahl des Fanclubs „Weinbeisser Kaltern“ – und der ist im italienischen Südtirol zu Hause.

Die Bayern kämpfen also am Freitag bis nach 22 Uhr um die ersten Bundesliga-Punkte, dann wird in Bremen übernachtet, ehe am Samstagvormittag der Rückflug in den Süden ansteht. Aber eben nicht nach München, sondern noch ein paar hundert Kilometer weiter südlich nach Bozen. Um 15 Uhr wird dann das Traumspiel angepfiffen – keine 17 Stunden nach dem ersten Bundesliga-Match. Eine Dienstreise, die beim FC Bayern einfach dazugehört. Das mussten die Bosse jüngst auch nochmal Trainer Thomas Tuchel verdeutlichen.

Harry Kane und Bayern-Trainer Thomas Tuchel haben an diesem Wochenende einiges vor.

FC Bayern bestreitet Traumspiel in Südtirol

Gespielt wird im Waldstadion an der Bezirkssportanlage St. Anton im Altenburger Wald in Kaltern an der Weinstraße. Für die Bayern ist es nach drei Jahren Corona-Pause das erste Traumspiel – insgesamt wird es das zwölfte werden. Der Fanclub aus Südtirol hatte sich mit dem Motto „Südtirol ist rot“ bei der Jury durchgesetzt, wie die Münchner auf ihrer Homepage berichteten.

„Hinter dem Fanclub aus dem 8.200 Einwohnern fassenden Ort steht die gesamte Fanregion Südtirol mit insgesamt 39 Fanclubs und circa 6.000 Mitgliedern. Der Dachverband existiert seit 1990. Die Hälfte des Gewinns des Traumspiels geht an den FC Bayern Hilfe eV, der Menschen und Einrichtungen in Not unterstützt“, heißt es weiter.

Fußballstar und Sprachgenie: Diese Spieler können sich in etlichen Ländern verständigen

Mateo Kovacic (FC Chelsea), fünf Sprachen: Als gebürtiger Österreicher spricht der kroatische Nationalspieler neben Kroatisch auch Deutsch. Zudem hat er Kenntnisse in Spanisch, Englisch und Italienisch vorzuweisen.
Mateo Kovacic (FC Chelsea), fünf Sprachen: Als gebürtiger Österreicher spricht der kroatische Nationalspieler neben Kroatisch auch Deutsch. Zudem hat er Kenntnisse in Spanisch, Englisch und Italienisch vorzuweisen. © Imago / Pro Sports Images
Luís Figo, Karriereende: fünf Sprachen: Der einstige Barça- und Real-Star weiß sich neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch auf Spanisch, Italienisch, Französisch und Englisch zu verständigen.
Luís Figo (Karriereende), fünf Sprachen: Der einstige Barça- und Real-Star weiß sich neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch auf Spanisch, Italienisch, Französisch und Englisch zu verständigen. © Imago / ZUMA Wire
Mikel Arteta (Karriereende), fünf Sprachen: Der heutige Arsenal-Trainer kann sich mit seinen Spielern auf Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch unterhalten.
Mikel Arteta (Karriereende), fünf Sprachen: Der heutige Arsenal-Trainer kann sich mit seinen Spielern auf Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch unterhalten. © Imago / Sportimage
Maxwell, Karriereende: fünf Sprachen: Der einstige Linksverteidiger aus Brasilien, der unter anderem für Ajax und Barcelona spielte, beherrscht neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch Französisch, Niederländisch, Spanisch und Englisch.
Maxwell (Karriereende), fünf Sprachen: Der einstige Linksverteidiger aus Brasilien, der unter anderem für Ajax und Barcelona spielte, beherrscht neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch Französisch, Niederländisch, Spanisch und Englisch. © Imago / agefotostock
Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt), sechs Sprachen: Der deutsche Nationaltorhüter kann nicht nur in seiner Muttersprache kommunizieren: Er spricht fließend Französisch, Englisch, Portugiesisch sowie Spanisch und verfügt über Grundkenntnisse in Italienisch.
Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt), sechs Sprachen: Der deutsche Nationaltorhüter kann nicht nur in seiner Muttersprache kommunizieren: Er spricht fließend Französisch, Englisch, Portugiesisch sowie Spanisch und verfügt über Grundkenntnisse in Italienisch. © Imago / osnapix
Clarence Seedorf (Karriereende), sechs Sprachen: Der viermalige Champions-League-Sieger spricht Niederländisch, Sranantongo (eine in Suriname gesprochene Kreolsprache), Englisch, Italienisch, Spanisch sowie Portugiesisch.
Clarence Seedorf (Karriereende), sechs Sprachen: Der viermalige Champions-League-Sieger spricht Niederländisch, Sranantongo (eine in Suriname gesprochene Kreolsprache), Englisch, Italienisch, Spanisch sowie Portugiesisch. © Imago / Sportimage
Zlatan Ibrahimovic (AC Mailand), sechs Sprachen: Neben seinen beiden Muttersprachen Schwedisch und Bosnisch spricht „Ibrakadabra“ Italienisch, Spanisch, Englisch und auch ein bisschen Französisch. Und sogar in einigen Formen der Gebärdensprache ist er geübt.
Zlatan Ibrahimovic (AC Mailand), sechs Sprachen: Neben seinen beiden Muttersprachen Schwedisch und Bosnisch spricht „Ibrakadabra“ Italienisch, Spanisch, Englisch und auch ein bisschen Französisch. Und sogar in einigen Formen der Gebärdensprache ist er geübt. © Imago / Independent Photo Agency
Petr Cech (Karriereende), sieben Sprachen: Der ehemalige Weltklasse-Torwart aus Tschechien spricht sogar Deutsch. Außerdem beherrscht er Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Slowakisch und Tschechisch.
Petr Cech (Karriereende), sieben Sprachen: Der ehemalige Weltklasse-Torwart aus Tschechien spricht sogar Deutsch. Außerdem beherrscht er Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Slowakisch und Tschechisch. © Imago / Shutterstock
Gelson Fernandes (Karriereende), sieben Sprachen: Der Schweizer, der einst im Trikot von Eintracht Frankfurt auflief, ist ein echtes Sprachtalent: Er kann sich auf Portugiesisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Kreolisch, Englisch und Spanisch verständigen.
Gelson Fernandes (Karriereende), sieben Sprachen: Der Schweizer, der einst im Trikot von Eintracht Frankfurt auflief, ist ein echtes Sprachtalent: Er kann sich auf Portugiesisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Kreolisch, Englisch und Spanisch verständigen. © Imago / Poolfoto
Miralem Pjanic (Sharjah FC (VAE)), sieben Sprachen: Der Nationalspieler Bosnien und Herzegowinas wuchs in Luxemburg auf und kann sich daher neben Bosnisch auf Luxemburgisch, Französisch und Deutsch unterhalten. Außerdem spricht er Italienisch, Spanisch und Englisch.
Miralem Pjanic (Sharjah FC (VAE)), sieben Sprachen: Der Nationalspieler Bosnien und Herzegowinas wuchs in Luxemburg auf und kann sich daher neben Bosnisch auf Luxemburgisch, Französisch und Deutsch unterhalten. Außerdem spricht er Italienisch, Spanisch und Englisch. © Imago / Newspix
Pa-Modou Kah (Karriereende), acht Sprachen: Der ehemalige Nationalverteidiger Norwegens beherrscht neben Norwegisch Englisch, Französisch, Arabisch, Schwedisch, Niederländisch, Deutsch und aufgrund seiner gambischen Wurzeln auch Wolof (eine westafrikanische Sprache).
Pa-Modou Kah (Karriereende), acht Sprachen: Der ehemalige Nationalverteidiger Norwegens beherrscht neben Norwegisch auch Englisch, Französisch, Arabisch, Schwedisch, Niederländisch, Deutsch und aufgrund seiner gambischen Wurzeln auch Wolof (eine westafrikanische Sprache). © Imago / USA TODAY Network
Henrikh Mkhitaryan (Inter Mailand), acht Sprachen: Der Ex-Dortmunder lässt zwar auf dem Platz eher Taten als Worte sprechen, ist aber auch verbal ein vielseitiger Techniker. Außer seiner Muttersprache Armenisch weiß er sich auf Russisch, Ukrainisch, Französisch, Portugiesisch, Deutsch, Englisch und Italienisch zu verständigen.
Henrikh Mkhitaryan (Inter Mailand), acht Sprachen: Der Ex-Dortmunder lässt zwar auf dem Platz eher Taten als Worte sprechen, ist aber auch verbal ein vielseitiger Techniker. Außer seiner Muttersprache Armenisch weiß er sich auf Russisch, Ukrainisch, Französisch, Portugiesisch, Deutsch, Englisch und Italienisch zu verständigen. © Imago / ZUMA Wire
Romelu Lukaku (Inter Mailand), acht Sprachen: Wie sein armenischer Teamkollege Mkhitaryan ist auch der Belgier ein absolutes Sprachgenie. Er spricht Niederländisch, Französisch, Lingala (eine kongolesische Sprache), Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Deutsch und Spanisch.
Romelu Lukaku (Inter Mailand), acht Sprachen: Wie sein armenischer Teamkollege Mkhitaryan ist auch der Belgier ein absolutes Sprachgenie. Er spricht Niederländisch, Französisch, Lingala (eine kongolesische Sprache), Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Deutsch und Spanisch. © Imago / Gribaudi/ImagePhoto

Großes Rahmenprogramm beim Bayern-Traumspiel in Kaltern

Neben dem Spiel stehen noch Frühshoppen, Festbetrieb und Kinderprogramm auf dem Plan. Es soll ein unvergesslicher Tag in der Geschichte des Fanclubs werden. Eine Hauptrolle nehmen da natürlich auch die Bayern-Profis selbst ein – sollte es für Neuzugang Harry Kane beim Bundesliga-Auftakt gegen Bremen nicht mit dem ersten Treffer im FCB-Trikot klappen, dürfte es dann spätestens tags darauf in Südtirol scheppern. Der Engländer machte am Donnerstag noch mit einer Schuh-Aktion auf sich aufmerksam. (akl)

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