Die Klub-Weltmeisterschaft ist um eine Kuriosität reicher. Nach der Sensation gegen Manchester City schreibt der Al-Hilal-Besitzer Schlagzeilen.
Orlando – Die Absurditäten im kommerziellen Weltfußball haben einen weiteren Höhepunkt erreicht. Nach dem 4:3-Sieg von Al-Hilal im Achtelfinale der Klub-WM nach Verlängerung gegen Manchester City stürmte der Scheich des Klubs aus Saudi-Arabien in die Kabine seines Teams – und brachte sie zum Ausflippen.
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Jubelvideo bei X: Scheich verteilt nach Al-Hilal-Sensation eine Wahnsinnsprämie
Wie auf einem auf X geteilten Video zu sehen ist, brechen die Spieler und Funktionäre des Vereins in der Kabine erneut in Jubel aus. Grund dafür ist die vorherige Ansage des Scheichs. Dieser verkündet eine Sofortprämie von fünf Millionen Euro an jeden Spieler und auch an das Funktionärsteam um Trainer Filippo Inzaghi.
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— AlHilal Saudi Club (@Alhilal_EN) July 1, 2025
Nach der großen Verkündung ging die Feier in der Kabine mit noch größerer Euphorie weiter. Der Kader des Saudi-Klubs wurde in den vergangenen Jahren zusammengekauft und lieferte nun für sein Geld. Alleine im vergangenen Jahr wurden über 100 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben. João Cancelo für 25 Millionen, Moteb Al-Harbi für 28,95 Millionen und Marcos Leonardo für 40 Millionen Euro sind nur einige der Top-Transfers.
Südamerika-Meister als nächste Hürde
Nach dem ersten großen Erfolg wartet am Freitag (21 Uhr) im Viertelfinale nun das Duell gegen den brasilianischen Vertreter Fluminense, welche sich zuvor gegen den CL-Finalisten der vergangenen Saison Inter Mailand mit 2:0 durchsetzen konnten. Der Spielort ist ebenso, wie schon beim Sieg über Manchester City Orlando. Im Halbfinale könnte dann erneut ein englisches Team warten, wie es sich aus dem Turnierbaum ergibt.
Sollte sich das Team erneut durchsetzen und ins Halbfinale einziehen, gäbe es sicherlich eine weitere Prämie des Scheichs. Vielleicht ja 10 Millionen Euro pro Kopf, eine Überschall-Rakete oder doch sogar ein ganzes Land? Man darf gespannt sein, die absurden Geld-Summen der Öl-Klubs scheinen keine Grenze zu kennen.
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