Kahn vor Verkündung von Rekordumsatz: Aufsichtsrat will wohl Mega-Summe für Stürmer investieren
VonNiklas Kirk
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Wird der FC Bayern als Antwort auf aktuelle Probleme abermals seine Transferausgaben erhöhen? Ein Rekordumsatz könnte die Transferoffensive stützen.
München – Die Sorgenfalten von Oliver Kahn, CEO der FC Bayern AG, haben sich nach der Niederlage in Mainz weiter vertieft. Spätestens seit dem Verlust der Tabellenführung durch eine eklatante zweite Hälfte beim Gastspiel gegen die 05er – bei einem souveränen Sieg des BVB – sind Hasan Salihamidzic und Oliver Kahn ins Zentrum der Kritik geraten. Die Antwort, wie das Ruder herumgerissen werden soll, könnte Kahn durch einen zu erwartenden Rekordumsatz liefern, der möglicherweise eine Transferoffensive nach sich zieht.
Oliver Kahn
Geboren:
15. Juni 1969 in Karlsruhe
Vereine als Aktiver:
Karlsruher SC, FC Bayern München
Länderspiele:
86
FC Bayern vor Rekordumsatz – Hainer will wieder um Champions League mitspielen
Der zu erwartende Rekordumsatz, der nach Informationen von SportBild bei rund 835 Millionen Euro liegen soll, könnte für Kahn ein Ass im Ärmel sein, an einem Tag, an dem auch über seine Zukunft mitentschieden wird. Wie die Zeitung weiter wissen will, soll dieses Geld in frische Beine investiert werden, mit oder ohne dem Zutun von Kahn.
Passend dazu waren die Töne von Vereinspräsident Hainer, der nach dem Ausscheiden in der Champions League keine Zweifel an der Konkurrenzfähigkeit der Mannschaft für kommende Saison aufkommen lassen möchte: „Gehen Sie davon aus, dass wir die Mannschaft so verstärken, dass wir wieder um die Champions League und die Titel mitspielen können“.
FC Bayern vor Rekordumsatz – Bei Transferausgaben deutschlandweit auf Spitzenniveau
Der Fokus der Transferoffensive könnte dabei auf einem Stürmer liegen, für den der Club zum Erreichen der angestrebten Konkurrenzfähigkeit auf europäischer Ebene tief in die Tasche greifen müsste. Laut Hainer würde ein solcher Transfer umgehend in die Wege geleitet, wenn derjenige in der Transferfokus gerät, „der sofort einschlägt“. Wie SportBild weiter berichtet, wird der Aufsichtsrat dafür so viel Geld wie nie zuvor für einen Stürmer bewilligen.
Somit kann zudem davon ausgegangen werden, dass der Club die Spirale für Transfer- und Gehaltsausgaben im europäischen Fußball weiter mitdreht. In den letzten zehn Jahren überstiegen die Transferausgaben des FC Bayern bisher dreimal die Grenze von 100 Millionen Euro (2017/18, 2019/20 und 2022/23), was mit dazu beitrug, dass der Rekordmeister die Tabelle der Gesamtausgaben für diesen Zeitraum vor dem BVB anführt.
Was wird aus Sane? Vertragslaufzeiten der Bayern-Stars
Wie der FC Bayern in der Bundesliga wieder an die Tabellenspitze kommt, im europäischen Fußball dorthin zurückkehrt und ob dies mit neuen Rekordtransfers, mit oder ohne Oliver Kahn geschieht, muss die Sitzung des achtköpfigen Aufsichtsrats am 22. Mai analysieren. (nki)