Trotz beendeter Wechselperiode

Kolo-Muani-Nachfolger? Eintracht Frankfurt kann noch Transfers tätigen – Mehrere Stürmer möglich

  • schließen

Eintracht Frankfurt hat Randal Kolo Muani in letzter Sekunde verkauft. Gibt es auf der Liste der vereinslosen Spieler vielleicht einen Kandidaten, der ihn ersetzen könnte?

Frankfurt – Ein Transfer-Finale wie dieses hat man selten erlebt – bei der Frankfurter Eintracht in der Tat noch nie. Während beispielsweise beim FC Bayern München der Palhinha-Transfer auf den letzten Metern scheiterte, wähnte man sich bei der SGE mit der Schließung des deutschen Transferfensters am 1. September um 18 Uhr bereits in Sicherheit. Der Wechsel von Randal Kolo Muani zu Paris Saint-Germain sollte wenige Stunden später aber tatsächlich doch noch über die Bühne gehen.

Eintracht Frankfurt
Gründung:8. März 1899
Präsident:Peter Fischer
Trainer:Dino Toppmöller

Nach Kolo-Muani-Abgang: Eintracht Frankfurt mit Lücke im Sturm

So strich der Europa-League-Sieger von 2022 95 Millionen Euro Ablösesumme ein. Ein Segen für die Kasse. Aber: Ein Fluch für den Kader. Denn die Frankfurter Verantwortlichen hatten nach der Deadline in Deutschland eben keine Möglichkeit mehr, einen Ersatz für Kolo Muani zu verpflichten. Dementsprechend muss man jetzt mit dem momentanen Kader arbeiten – oder eben doch noch auf dem Transfermarkt zuschlagen.

Denn es gibt noch eine Möglichkeit, auch jetzt nach der Wechselperiode, noch Spieler unter Vertrag zu nehmen. Und zwar eben jene, die aktuell ohne einen selbigen sind – sprich: vereinslose Spieler.

Kolo-Muani-Nachfolger? Eintracht Frankfurt kann noch Transfers tätigen – Mehrere Stürmer möglich

Davon gibt es tatsächlich etliche. Die Frage ist natürlich: Wer passt ins Frankfurter Mittelstürmer-Profil? Wer wäre direkt eine Hilfe? Wir werfen einen Blick auf die Liste der vereinslosen Spieler und sehen uns die interessantesten Namen näher an.

  • Anthony Modeste, 35 Jahre, letzter Verein: Borussia Dortmund, Martkwert: 700.000 Euro
  • Alfredo Morelos, 27 Jahre, letzter Verein: Glasgow Rangers, Marktwert: 6 Millionen Euro
  • Ishak Belfodil, 31 Jahre, letzter Verein: Al-Gharafa SC, Marktwert: 1,7 Millionen Euro
  • Stevan Jovetic, 33 Jahre, letzter Verein: Hertha BSC, Marktwert: 1,5 Millionen Euro
  • Mario Gavranović, 33 Jahre, letzter Verein: Kayserispor, Marktwert: 750.000 Euro

Vereinslose Stürmer: Über Anthony Modeste wurde bei der Eintracht wohl schon gesprochen

Anthony Modeste: Beginnen wir mit dem populärsten Namen auf der Liste, zumindest aus Bundesliga-Sicht: Anthony Modeste. Der mittlerweile 35-jährige Franzose machte wettbewerbsübergreifend 157 Spiele für den 1. FC Köln und erzielte dabei 79 Tore. Mit seinem Wechsel zu Borussia Dortmund machte er sich im Sommer 2022 wenig Freunde in der Domstadt. Und seine Zeit beim BVB war auch alles andere als erfolgreich: 28 Partien, zwei Tore und eine Vorlage später hat Modeste den Vizemeister wieder verlassen müssen.

Sein Einjahresvertrag war nicht verlängert worden. Derzeit hält er sich bei Fortuna Köln fit, sein Name als möglicher Kolo-Muani-Nachfolger fiel in den vergangenen Tagen bereits. Ob es tatsächlich dazu kommt? Aktuell gilt er wohl als wahrscheinlichster Kandidat, wenn die SGE noch einen vereinslosen Mittelstürmer verpflichten möchte. Inwiefern der Transfer letztlich auch zu sportlichem Erfolg für beide Seiten führt, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Kolo Muani ist Geschichte – sind Modeste (M.) oder Belfodil die Zukunft von Eintracht Frankfurt?

Morelos entscheidet sich gegen Eintracht-Wechsel, Belfodil ein Thema?

Alfredo Morelos: Auch dieser Name soll schon bei der Eintracht diskutiert worden sein und tatsächlich bringt der 27-jährige Kolumbianer eine ansprechende Vita mit: Von 2017 bis 2023 spielte Alfredo Morelos 269 Mal für die Glasgow Rangers, dabei erzielte er 124 Tore für die Schotten. Im Sommer trennten sich nun die Wege. Findet der einstige Nationalspieler jetzt den Weg zur SGE? Nein. Morelos steht inzwischen vor einem Wechsel nach Brasilien.

Ishak Belfodil: Bremen, Hoffenheim, Hertha – 111 Bundesliga-Spiele (inklusive Relegation) und 25 Tore sind die Deutschland-Bilanz von Ishak Belfodil. Auch er kennt das Fußball-Oberhaus, war vor allem in seiner ersten Saison im Kraichgau erfolgreich. Zuletzt lief der 31-jährige Algerier für den Al-Gharafa SC (Katar) auf. Und jetzt? Unklar. Dass ein Spieler, der schon in Katar unter Vertrag stand,, bei der aktuellen Transfer-Welle in Saudi-Arabien der Bundesliga den Vorzug gibt, erscheint unrealistisch. Entschieden ist bei Belfodil aber aktuell (Stand: 4. September, 16 Uhr) noch nichts – auch nicht, ob die Eintracht überhaupt über ihn nachdenkt.

Alle Bundesliga-Torschützenkönige seit 2010

2010: Edin Džeko - 22 Tore für den VfL Wolfsburg. Der Bosnier dürfte einer der unterschätztesten Stürmer seiner Zeit sein. 2018 wurde er zum ersten Spieler, der in drei der europäischen Top-5-Ligen über 50 Treffer erzielte! Mit dem VfL Wolfsburg wurde er 2009 Deutscher Meister.
2010: Edin Džeko - 22 Tore für den VfL Wolfsburg. Der Bosnier dürfte einer der unterschätztesten Stürmer seiner Zeit sein. 2018 wurde er zum ersten Spieler, der in drei der europäischen Top-5-Ligen über 50 Treffer erzielte! Mit dem VfL Wolfsburg wurde er 2009 Deutscher Meister. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
2011: Mario Gómez - 28 Tore für den FC Bayern. Der gebürtige Schwabe begann seine Profikarriere 2004 beim VfB Stuttgart und beendete sie sage und schreibe 16 Jahre später ebenfalls beim VfB. Der 78-malige Nationalspieler spielte zwischenzeitlich nicht nur beim FC Bayern, mit dem er unter anderem Champions-League-Sieger wurde und die Torjägerkanone gewann, sondern unter anderem auch beim AC Florenz.
2011: Mario Gómez - 28 Tore für den FC Bayern. Der gebürtige Schwabe begann seine Profikarriere 2004 beim VfB Stuttgart und beendete sie sage und schreibe 16 Jahre später ebenfalls beim VfB. Der 78-malige Nationalspieler spielte zwischenzeitlich nicht nur beim FC Bayern, mit dem er unter anderem Champions-League-Sieger wurde und die Torjägerkanone gewann, sondern unter anderem auch beim AC Florenz. © imago sportfotodienst
2012: Klaas-Jan Huntelaar - 29 Tore für den FC Schalke 04. Huntelaar war seinerzeit ein gefürchteter Strafraumstürmer. Der „Hunter“ erreichte 2010 mit der niederländischen Nationalmannschaft das WM-Finale. Im März 2022 begann Huntelaar, zehn Monate nach seinem Rücktritt aus dem Profifußball, im Management von Ajax Amsterdam zu arbeiten.
2012: Klaas-Jan Huntelaar - 29 Tore für den FC Schalke 04. Huntelaar war seinerzeit ein gefürchteter Strafraumstürmer. Der „Hunter“ erreichte 2010 mit der niederländischen Nationalmannschaft das WM-Finale. Im März 2022 begann Huntelaar, zehn Monate nach seinem Rücktritt aus dem Profifußball, im Management von Ajax Amsterdam zu arbeiten.  © imago sportfotodienst
2013: Stefan Kießling - 25 Tore für Bayer 04 Leverkusen. Auch Stefan Kießling ist nach wie vor bei seinem Ex-Verein tätig, er arbeitet in der Verwaltung von Bayer 04 Leverkusen. Kießling spielte von 2006 bis 2018 für die Werks-Elf, mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er Dritter bei der Weltmeisterschaft 2010. Trotz Forderungen von vielen Seiten, spielte Kießling in der Nationalmannschaft nie eine große Rolle, absolvierte lediglich sechs A-Länderspiele.
2013: Stefan Kießling - 25 Tore für Bayer 04 Leverkusen. Auch Stefan Kießling ist nach wie vor bei seinem Ex-Verein tätig, er arbeitet in der Verwaltung von Bayer 04 Leverkusen. Kießling spielte von 2006 bis 2018 für die Werks-Elf, mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er Dritter bei der Weltmeisterschaft 2010. Trotz Forderungen von vielen Seiten, spielte Kießling in der Nationalmannschaft nie eine große Rolle, absolvierte lediglich sechs A-Länderspiele. © imago sportfotodienst
2014: Robert Lewandowski - 20 Tore für Borussia Dortmund. In seiner letzten Saison in Dortmund, bevor er ablösefrei zum FC Bayern wechselte, gewann Robert Lewandowski zum ersten Mal die Torjägerkanone. Der Pole war 2010 von Lech Posen zum BVB gekommen.
2014: Robert Lewandowski - 20 Tore für Borussia Dortmund. In seiner letzten Saison in Dortmund, bevor er ablösefrei zum FC Bayern wechselte, gewann Robert Lewandowski zum ersten Mal die Torjägerkanone. Der Pole war 2010 von Lech Posen zum BVB gekommen. © imago sportfotodienst
2015: Alexander Meier - 19 Tore für Eintracht Frankfurt. Meier war nie der dynamischste Stürmer, dennoch ist er in Frankfurt eine Ikone. Heute ist das Kopfballungeheuer Jugendtrainer und Markenbotschafter bei der Eintracht. Meier absolvierte zwischen 2004 und 2018 336 Spiele und erzielte dabei 119 Tore für die Adler.
2015: Alexander Meier - 19 Tore für Eintracht Frankfurt. Meier war nie der dynamischste Stürmer, dennoch ist er in Frankfurt eine Ikone. Heute ist das Kopfballungeheuer Jugendtrainer und Markenbotschafter bei der Eintracht. Meier absolvierte zwischen 2004 und 2018 336 Spiele und erzielte dabei 119 Tore für die Adler.  © imago sportfotodienst
2016: Robert Lewandowski - 30 Tore für den FC Bayern. In der letzten Saison von Trainer Pep Guardiola dominierte der FC Bayern die Bundesliga, gewann das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund im Elfmeterscheißen und schied in der Champions League im Halbfinale unglücklich gegen Atletico Madrid aus.
2016: Robert Lewandowski - 30 Tore für den FC Bayern. In der letzten Saison von Trainer Pep Guardiola dominierte der FC Bayern die Bundesliga, gewann das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund im Elfmeterscheißen und schied in der Champions League im Halbfinale unglücklich gegen Atletico Madrid aus. © imago sportfotodienst
2017: Pierre-Emerick Aubameyang - 31 Tore für Borussia Dortmund. Bestwert in der Bundesliga, außerdem erzielte Aubameyang 2017 auch das entscheidende Tor zum vierten Pokalsieg von Borussia Dortmund. Der blitzschnelle Gabuner kam von AS Saint-Etienne zur Borussia, wo er von 2013 bis 2018 sein Geld verdiente. „Auba“ erzwang in der Folge einen Wechsel zum FC Arsenal, 2022 wechselte er zum FC Barcelona.
2017: Pierre-Emerick Aubameyang - 31 Tore für Borussia Dortmund. Bestwert in der Bundesliga, außerdem erzielte Aubameyang 2017 auch das entscheidende Tor zum vierten Pokalsieg von Borussia Dortmund. Der blitzschnelle Gabuner kam von AS Saint-Etienne zur Borussia, wo er von 2013 bis 2018 sein Geld verdiente. „Auba“ erzwang in der Folge einen Wechsel zum FC Arsenal, 2022 wechselte er zum FC Barcelona. © Anke Waelischmiller/SVEN SIMON
2018: Robert Lewandowski - 29 Tore für den FC Bayern Nachdem Carlo Ancelotti entlassen wurde übernahm Jupp Heynckes noch einmal. Der FC Bayern spielte am Ende eine seiner besten Bundesliga-Saisons überhaupt. Im Pokalfinale scheiterte man an Eintracht Frankfurt, in der Königsklasse an Real Madrid.
2018: Robert Lewandowski - 29 Tore für den FC Bayern. Nachdem Carlo Ancelotti nach zehn Spielen entlassen wurde, übernahm Jupp Heynckes noch einmal. Der FC Bayern spielte am Ende trotz Trainerwechsel die viertbeste Saison seit Einführung der Drei-Punkte-Regel. Im Pokalfinale scheiterte man an Eintracht Frankfurt, in der Königsklasse an Real Madrid. © Bernd Feil/M.i.S.
2019: Robert Lewandowski - 22 Tore für den FC Bayern. Unter Niko Kovac konnte der Rekordmeister nicht ganz an die Vorsaison anknüpfen, Borussia Dortmund schrammte nur knapp an der Meisterschaft vorbei. Robert Lewandowski traf im DFB-Pokalfinale doppelt, der FC Bayern gewann den Pott durch ein 3:0 gegen RB Leipzig. In der Liga räumte er wieder einmal die Kanone ab.
2019: Robert Lewandowski - 22 Tore für den FC Bayern. Unter Niko Kovac konnte der Rekordmeister nicht ganz an die Vorsaison anknüpfen, Borussia Dortmund schrammte nur knapp an der Meisterschaft vorbei. Robert Lewandowski traf im DFB-Pokalfinale doppelt, der FC Bayern gewann den Pott durch ein 3:0 gegen RB Leipzig. In der Liga räumte er wieder einmal die Kanone ab. © via www.imago-images.de
2020: Robert Lewandowski - 34 Tore für den FC Bayern. Eine historische Saison für den FC Bayern! Die 30. deutsche Meisterschaft wurde beinahe zum Randaspekt. Nach einem halben Jahr unter Hansi Flick gewann der FC Bayern alle möglichen Titel, inklusive der Champions League. Lewandowski war einmal mehr der Erfolgsgarant.
2020: Robert Lewandowski - 34 Tore für den FC Bayern. Eine historische Saison für den FC Bayern! Die 30. deutsche Meisterschaft wurde beinahe zum Randaspekt. Nach einem halben Jahr unter Hansi Flick gewann der FC Bayern alle möglichen Titel, inklusive der Champions League. Lewandowski war einmal mehr der Erfolgsgarant. © Bernd Feil/M.i.S./Pool
2021: Robert Lewandowski - 41 Tore für den FC Bayern. In der Saison 2020/2021 macht sich Lewandowski endgültig unsterblich, indem er den Tor-Rekord von Gerd Müller knackte.
2021: Robert Lewandowski - 41 Tore für den FC Bayern. In der Saison 2020/2021 macht sich Lewandowski endgültig unsterblich, indem er den Tor-Rekord von Gerd Müller knackte. © Poolfoto / Imago
2022: Robert Lewandowski - 35 Tore für den FC Bayern. Das Verhältnis zum FC Bayern bekommt Risse, nichtsdestotrotz liefert Lewandowski. Der Pole gewinnt zum siebten Mal die Torjägerkanone der Fußball-Bundesliga!
2022: Robert Lewandowski - 35 Tore für den FC Bayern. Das Verhältnis zum FC Bayern bekommt Risse, nichtsdestotrotz liefert Lewandowski. Der Pole gewinnt zum siebten Mal die Torjägerkanone der Fußball-Bundesliga! © IMAGO/Revierfoto
2023: Christopher Nkunku/Niclas Füllkrug - jeweils 16 Tore: Die Bundesliga-Saison 2022/23 beschert einen geteilten ersten Platz. Bei RB Leipzig dreht Christopher Nkunku auf, während Niclas ‚Lücke‘ Füllkrug bei Werder Bremen der Durchbruch in der Bundesliga gelingt.
2023: Christopher Nkunku/Niclas Füllkrug - jeweils 16 Tore: Die Bundesliga-Saison 2022/23 beschert einen geteilten ersten Platz. Bei RB Leipzig dreht Christopher Nkunku auf, während Niclas ‚Lücke‘ Füllkrug bei Werder Bremen der Durchbruch in der Bundesliga gelingt. ©  IMAGO / Sportfoto Rudel; IMAGO / Nordphoto
„Der 100-Millionen-Euro-Transfer schlägt ein: In seiner Premierensaison erzielt der Engländer beeindruckende 36 Treffer und wird dabei von Ehrenpräsident Uli Hoeneß geadelt.
2024: Harry Kane - 36 Tore für den FC Bayern. Der 100-Millionen-Euro-Transfer schlägt ein: In seiner Premierensaison erzielt der Engländer beeindruckende 36 Treffer und wird dabei von Ehrenpräsident Uli Hoeneß geadelt. © IMAGO/Ulrich Wagner
Harry Kane zum Zweiten: In der Folgesaison 2024/25 schnürt Kane den Torjägerkanonen-Doppelpack.
2025: Harry Kane - 26 Tore für den FC Bayern: Harry Kane zum Zweiten: In der Folgesaison 2024/25 schnürt Kane den Torjägerkanonen-Doppelpack. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Herbert Rudel

Ehemalige Bundesliga-Stürmer mittlerweile vereinslos – eine Hilfe für Eintracht Frankfurt?

Stevan Jovetic: Ein Spieler, der bei voller Gesundheit fast jeder Bundesliga-Mannschaft helfen könnte, ist Stevan Jovetic. Der Montenegriner hatte sich seit Sommer 2021 das Hertha-Trikot übergezogen, zwei Jahre und viele Wehwehchen später ist er nun vereinslos. Die Stärken des 33-Jährigen liegen vor allem im spielerischen Bereich – er kommt weniger über die Physis wie ein Kolo Muani. Ob es den einstigen Premier-League-Champion (Manchester City) tatsächlich zur SGE zieht? Äußerst unwahrscheinlich. Eine Soforthilfe wäre auch er wegen seiner langen Krankenakte nicht.

Mario Gavranović: Auch er hat in Deutschland bereits seine Spuren hinterlassen, spielte für Schalke und Mainz. Mario Gavranović machte dabei aber keine sonderlich glückliche Figur: 15 Spiele, null Tore – besser lief es für den Schweizer mit kroatischen Wurzeln in eben diesen beiden Ländern. Die beste Zeit des quirligen Mittelstürmers dürfte abgelaufen sein, auch wenn er 2022 noch für die Schweizer Nationalmannschaft nominiert wurde. Einer für die Eintracht? Wie alle anderen auch: Wohl eher eine absolute Notlösung.

Modeste dürfte der einzige Kandidat für die Eintracht sein

Tatsächlich wäre anhand der Liste der vereinslosen Spieler wohl wirklich noch Modeste die naheliegendste Lösung für die SGE – wenn man diesen Weg wählen möchte. Auf der anderen Seite hat man mit Omar Marmoush, Jessic Ngankam und bald auch wieder Lucas Alario drei Optionen für den Sturm, die es bis Ende Dezember richten könnten. Danach könnte Markus Krösche mit den Kolo-Muani-Millionen auf Transferjagd gehen – und ein echtes Kaliber verpflichten.

Auf einer anderen Position konnte man vor Transfer-Schluss noch einen Spielen verpflichten – und der Neuzugang feierte einen Traum-Einstand für die Eintracht. (akl)

Rubriklistenbild: © Jan Huebner / Beautiful Sports / Claus Bergmann / Imago

Kommentare