+++ 23.15 Uhr: Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff sagte nach dem Spiel über die Pyro-Vorfälle beim Pokalfinale: „Das ist natürlich unschön. Es war für die Zuschauer ein schwieriges Spiel, es war nicht das beste Finale. Wenn dann so etwas passiert – das hat im Fußball nichts verloren.“ Beide Vereine werden Geldstrafen bezahlen müssen – die Eintracht deutlich mehr als Leipzig, da aus dem SGE-Block wesentlich mehr geböllert und gezündelt wurde.
RB Leipzig ist Pokalsieger
+++ 22.05 Uhr: RB Leipzig ist DFB-Pokalsieger! Der Titelverteidiger setzt sich nach den Treffern von Christopher Nkunku (70.) und Dominik Szoboszlai (84.) mit 2:0 gegen Eintracht Frankfurt durch.
+++ 21.06 Uhr: Vor Beginn der zweiten Halbzeit zündeten beide Fanlager nochmal ordentlich Pyrotechnik und Böller. Roter und weißer Nebel im Berliner Olympiastadion – der DFB wird genau hinschauen. Für jede gezündete Pyro-Fackel müssen die Vereine 1000 Euro Strafe bezahlen. Jeder abgeschossene Feuerwerkskörper wird mit 3000 Euro sanktioniert.
Immer wieder Pyrotechnik: Zweite Halbzeit startet verspätet
Schiedsrichter Daniel Siebert ließ sich davon nicht beunruhigen und pfiff den zweiten Abschnitt eben mit drei Minuten Verspätung an.
+++ 20.51 Uhr: Ein Feuerwerk abbrennen – diese Parole gibt es im Fußball immer wieder, gemeint ist eine energiegeladene Leistung der Mannschaft auf dem Platz. Die Fans von Eintracht Frankfurt haben das wohl ein bisschen anders aufgefasst.
Vor und während des Pokalfinals wurde immer wieder Pyrotechnik gezündet, mehrmals wurde von der Stadionregie darum gebeten, das Abbrennen zu unterlassen. ZDF-Kommentator Oliver Schmidt sagte sogar: „Der DFB zählt fleißig mit.“
Der Verband sanktioniert den Pyro-Ärger regelmäßig mit Geldstrafen, auf die Eintracht dürfte also etwas zukommen. Vor der Partie landete ein Feuerwerkskörper sogar auf dem Feld, wo sich die Spieler gerade aufwärmten.
Am Freitagabend kam es beim Relegationsspiel zur 2. Bundesliga beinahe zu einem Spielabbruch. Die Fans von Arminia Bielefeld drehten wegen des 0:4-Rückstandes ihrer Mannschaft derart durch, dass sie immer wieder Feuerwerkskörper auf den Platz warfen.
News-Ticker zum Pokalfinale: Emotionale Eintracht-Grüße, DFB verbietet Leipzig-Choreo
+++ 17.01 Uhr: Einige ehemalige Eintracht-Profis haben sich per Videobotschaft gemeldet. Marco Fabian, Jesus Vallejo und Sébastien Haller drücken beispielsweise die Daumen.
Haller, der als Teil der legendären Büffelherde von 2017 bis 2019 für die SGE auf Torejagd ging und inzwischen für Borussia Dortmund spielt, sagte: „Ich wollte euch nur das Beste für heute wünschen. Ich glaube nicht, dass ihr eine Zusatzmotivation braucht. Heute ist ein großartiger Tag. Ihr müsst Geschichte schreiben, wie wir es damals gemacht haben. Ich hoffe, ihr stemmt den Pokal in die Höhe!“
DFB verbietet Leipzig-Choreo: Es gab wohl Sicherheitsbedenken
+++ 15.46 Uhr: RB Leipzig wird keine Choreo beim Pokalfinale machen können. „Teile der heutigen Choreo haben die Auflagen des DFB nicht erfüllt. Umso wichtiger ist es, dass ihr alle in rot kommt, sodass trotzdem ein angemessenes und einheitliches Bild entsteht“, teilte der Fanclub Rasenballisten mit.
Nach Informationen der Bild gab es aufgrund des bei der Choreografie verwendeten Materials offenbar Sicherheitsbedenken.
Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig: Beide Fanfeste laufen
+++ 14.52 Uhr: Eintracht Frankfurt konnte noch einige Karten für das Spiel am Abend für seine Fans besorgen. „Wie gerüchteweisen und natürlich völlig unbestätigt zu hören ist, gibt es ab 13h auf dem Breitscheidplatz noch einige kurzfristig verfügbare Finalkarten zu regulären Preisen zu erwerben. Gegen Bargeld“, schrieb Vorstandssprecher
Update vom Samstag, 3. Juni, 13.55 Uhr: Die Fanfeste beider Klubs laufen und die Stimmung ist prächtig. Gerade auf dem Breitscheidplatz, wo Eintracht Frankfurt feiert, ist jede Menge los. Es sollen schätzungsweise über 50.000 Adlerfans in Berlin sein. Nicht alle haben ein Ticket, viele werden das Finale gegen Leipzig in einer der vielen Kneipen und Bars schauen.
Erstmeldung: Berlin – Das Highlight der DFB-Pokalsaison in Berlin steht bevor. Im Finale des Wettbewerbs kommt es zum Aufeinandertreffen von Eintracht Frankfurt und RB Leipzig. Die Sachsen gelten vor dem Anstoß als leichter Favorit, die Hessen zeigten in der Vergangenheit aber eindrucksvoll, dass ihnen solche Spiele liegen. Erst im vergangenen Jahr konnte die SGE die Europa League gewinnen.
Eintracht Frankfurt
Gründung:
8. März 1899
Mitglieder:
125.000
Präsident:
Peter Fischer
Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig: Finale des DFB-Pokals in Berlin
RB Leipzig ist mittlerweile Dauergast im Pokalfinale. Im vergangenen Jahr gelang der erste Sieg der Vereinsgeschichte im Finale von Berlin. Durch den Erfolg über den SC Freiburg holten sich die Sachsen den DFB-Pokal und sind in diesem Jahr Titelverteidiger.
Im Stadion kann aber vor allem Eintracht Frankfurt auf lautstarke Unterstützung hoffen. Es wird geschätzt, dass über 40.000 Adler-Fans Tickets für das Finale haben und die Partie im Berliner Olympiastadion zu einem Heimspiel für Eintracht Frankfurt machen.
Für die Fans beider Klubs beginnt der Tag aber nicht erst mit Anstoß, sondern bereits viel früher. Ab 12 Uhr startet das Fanfest von Eintracht Frankfurt auf dem Breitscheidplatz – dort, wo auch im Finale von 2018 alles begann, als die SGE am Ende durch ein 3:1 gegen den FC Bayern München den Titel holte. Alle Eintracht-Fans erwartet am Finaltag ein abwechslungsreiches Programm mit Liveacts, Interviews, typischer Eintracht-Musik, Fanartikeln und Äppler. Eben typisch Frankfurt in Berlin!
Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig: Beide Klubs mit Fanfesten vor Anpfiff
Beim Fanfest der Hessen werden auch Adler Attila, Roy Hammer, Celo & Abdi und Peter Fischer anwesend sein. Der Präsident von Eintracht Frankfurt wird gegen 15 Uhr eine Rede halten und die Fans heiß machen auf das Duell mit RB Leipzig. Um 16 Uhr endet die Party auf dem Breitscheidplatz – natürlich mit „Im Herzen von Europa“.
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RB Leipzig wird, wie im vergangenen Jahr, auf dem Hammarskjöldplatz mit seinen Anhängern feiern. Zwischen 13 und 17 Uhr stimmt sich der Anhang der roten Bullen auf das Finale ein, bevor es geschlossen zum Olympiastadion geht. Der Verein kündigte an, dass beim Fanfest auch Vereinsrepräsentant Perry Bräutigam, RBL-Legende Dominik Kaiser und Stadionsprecher Tim Thoelke vorbeischauen werden. (smr)