VonNiklas Noackschließen
Beim VfB Stuttgart läuft es derzeit wie am Schnürchen. Aber diese Szene um Torwart Alexander Nübel wäre beinahe „in die Hose“ gegangen.
Stuttgart - Der VfB Stuttgart ist mal wieder bundesweit in den Schlagzeilen. Allerdings nicht, wie in den vergangenen Jahren häufiger, aufgrund von Abstiegssorgen oder vereinspolitischem Chaos, sondern weil die Schwaben sportlich herausragen. Immerhin steht der VfB nach sieben Siegen in acht Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga.
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VfB-Trainer Sebastian Hoeneß stellt die Teamleistung in den Vordergrund
Das Stuttgarter Erfolgsgeheimnis? Trainer Sebastian Hoeneß stellt gerne die geschlossene Mannschaftsleistung heraus: „Wir wissen natürlich, dass wir gerade einen außergewöhnlichen Lauf haben, das ist so. Das gibt es manchmal im Sport. Das haben wir uns erarbeitet und als Team verdient, wohl wissend, dass wir das jede Woche machen müssen.“
Doch natürlich kommt man bei der Beobachtung des Stuttgarter Saisonstarts nicht an Serhou Guirassy vorbei, der mit 14 Toren herausragt. Weniger geredet wird derweil über die starke Defensivleistung der Schwaben. Ein wichtiges Puzzlestück ist dabei Torwart Alexander Nübel, den die Stuttgarter im Sommer von Bayern München für ein Jahr ausgeliehen haben. Durch ihn ist im VfB-Gehäuse Ruhe eingekehrt.
VfB-Torwart Alexander Nübel lässt gegen Union Berlin nichts anbrennen
Auch beim 3:0-Sieg der Stuttgarter gegen Union Berlin überzeugte Nübel mit einer souveränen Leistung und ließ sich nicht mal von einer kuriosen Szene aus dem Konzept bringen: Als er nämlich einen hohen Ball im Strafraum abfing, blieb er mit seinem Fuß in der Hose von Unions Stürmer Kevin Behrens hängen und zog ihm diese fast aus. Der VfB teilte die Szene bei TikTok und schrieb dazu: „Materialcheck bestanden“.
Nübel behielt gegen Berlin jedenfalls zum vierten Mal in dieser Bundesligasaison die weiße Weste. Generell haben die Schwaben erst acht Gegentore kassiert, nur die Torhüter von Eintracht Frankfurt (6), Bayer 04 Leverkusen, Bayern München, RB Leipzig (jeweils 7) mussten bislang seltener hinter sich greifen. Somit hat der VfB derzeit vorne wie hinten Werte eines Spitzenteams vorzuweisen und steht deshalb – Stand jetzt – zurecht auf dem zweiten Tabellenplatz.
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