Achtelfinal-Rückspiel

Eintracht Frankfurt chancenlos in Neapel – Aus in der Champions League nach deutlicher Pleite

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Eintracht Frankfurt hat das Wunder im Champions League-Duell mit Neapel verpasst und scheidet aus dem Wettbewerb aus.

SSC Neapel - Eintracht Frankfurt 3:0 (1:0)

Aufstellung SSC NeapelMeret - di Lorenzo, Rrahmani, M.-J. Kim, Mario Rui - Zambo Anguissa, Lobotka, Zielinski - Politano, Osimhen, Kvaratskhelia
Aufstellung Eintracht FrankfurtTrapp - Buta, Tuta, Ndicka - Knauff, Rode, Sow, C. Lenz, Kamada, M. Götze - Borré
Tore1:0 Osimhen (46. Minute), 2:0 Osimhen (53. Minute), 3:0 Zielinski (64. Minute)

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Eintracht Frankfurt hat nach dem 0:2 im Hinspiel auch das Rückspiel verloren. Am Ende hieß es in Neapel 0:3, was das Aus in der Champions League bedeutet. Die SGE ging von Beginn an intensiv in die Zweikämpfe und ließ den offensivstarken Gastgebern keinen Platz, am Ende setzte sich aber die Qualität von Napoli durch. Individuelle Fehler wurden brutal bestraft und Eintracht Frankfurt, war, in beiden Duellen zusammengenommen, chancenlos gegen den Spitzenreiter der Serie A.

90. Minute: Die Nachtspielzeit beträgt zwei Minuten.

83. Minute: Die Eintracht ist bemüht, den Ehrentreffer zu erzielen, Neapel lässt aber weiterhin nur ganz wenig zu in der eigenen Defensive.

Eintracht Frankfurt scheidet aus der Champions League aus.

76. Minute: Neapel spielt weiter nach vorne, der ganz große Drang auf den vierten Treffer ist aber, verständlicherweise, nicht zu erkennen.

71. Minute: 20 Minuten sind noch auf der Uhr, um mehr als Ergebniskosmetik geht es hier aber nicht mehr für Eintracht Frankfurt.

64. Minute: Zielinski tritt selbst an, entscheidet sich für die Mitte und macht das 3:0.

62. Minute: Es gibt Elfmeter für Neapel nach einem Foul von Sow an Zielinski.

61. Minute: Tolle Parade von Trapp! Kvaratskhelia geht ins Dribbling gegen zwei Abwehrspieler und schlenzt aufs lange Eck, der SGE-Keeper ist aber zur Stelle.

58. Minute: Kamada erwischt eine Borre-Hereingabe mit der Fußspitze, kann Meret damit aber nicht überwinden. Das war aber die bislang beste Chance der SGE am heutigen Tage.

53. Minute: Neapel trifft erneut! Kvaratskhelia spielt zu di Lorenzo, der findet Osimhen vor dem Tor und es steht 2:0. Das war wohl mehr als eine Vorentscheidung.

51. Minute: Die Eintracht muss das Visier öffnen, wenn die Aufholjagd gelingen soll. Das öffnet natürlich Räume für die schnellen Offensivspieler der Gastgeber.

47. Minute: Keine Wechsel zur Pause, beide Teams sind unverändert.

46. Minute: Weiter geht es mit der zweiten Hälfte.

Halbzeit: Ganz bitter für Eintracht Frankfurt, direkt nach dem Treffer ist Pause. Jetzt wird es schwer, denn die SGE müsste drei Treffer erzielen, um zumindest die Verlängerung zu erreichen.

46. Minute: Tor für Neapel. Politano flankt von der rechten Seite in die Mitte, findet Osimhen, der gegen die Laufrichtung von Trapp einköpft - Führung Napoli.

43. Minute: Kvaratskhelia wird im Strafraum freigespielt, steht frei vor Trapp und findet im SGE-Keeper seinen Meister, der per Fußabwehr klärt.

38. Minute: Das Spiel ist weiter intensiv, beide Teams scheuen keinen Zweikampf, gehen jedem Ball nach. Tormöglichkeiten gab es bislang aber nicht in Hülle und Fülle. Kvaratskhelia hatte die einzige Chance, die Trapp aber entschärfte.

32. Minute: Lenz mit der nächsten Gelben Karte für die SGE, nachdem er di Lorenzo über die Klinge springen ließ.

31. Minute: Eine habe Stunde ist vorbei, Tore sind bislang noch keine gefallen. Die Eintracht gestaltet das Spiel mittlerweile wieder ausgeglichener, der große Druck der Gastgeber ist erstmal vorbei.

26. Minute: Ndicka hat die bei einem Zweikampf die Hände im Gesicht von Osimhen und sieht die erste Gelbe Karte der Partie.

23. Minute: Die SSC Neapel schafft immer mehr hohe Ballgewinne und erhöht damit den Druck auf die Defensive der SGE, die es bis jetzt aber noch verteidigt bekommt.

19. Minute: Kvaratskhelia nimmt Fahrt auf, drängt in den Strafraum ein. Ndicka ist dran, der Georgier kommt aber zum Abschluss, doch Trapp entschärft den Schuss.

17. Minute: Der Druck der Gastgeber wächst so langsam. Trapp kann einen Schuss entschärfen, die Fahne geht aber hoch - Abseits.

Schafft Eintracht Frankfurt das Wunder?

13. Minute: Die Eintracht ist drin im Spiel, geht intensiv in die Zweikämpfe und lässt der gegnerischen Offensive keinen Platz. Ein guter Start der Mannschaft von Trainer Oliver Glasner.

10. Minute: Der Abschluss von Knauff wird geblockt, es gibt Ecke, die aber nichts einbringt.

5. Minute: In den ersten Minuten steht Eintracht Frankfurt tief, lässt die Gastgeber das Spiel machen und lauert auf Konter.

1. Minute: Die Gastgeber haben Anstoß, die SGE spielt ganz in rot zunächst von rechts nach links.

Eintracht Frankfurt: Schafft die SGE das Wunder?

+++ 20.57 Uhr: Die Mannschaften kommen aufs Feld, die Champions League-Hymne wird gespielt. In wenigen Augenblicken geht es hier los. Schafft die SGE das Wunder?

+++ 20.38 Uhr: Vor der Partie äußerte sich Oliver Glasner am DAZN-Mikro über die schwere Aufgabe am heutigen Abend: „Wir brauchen jeden Funken Energie. Mir ist wichtig, zu zeigen, wer wir sind. Wir sind Eintracht Frankfurt, wir sind amtierender Europa-League-Sieger und so möchte ich, dass wir auftreten.“

+++ 20.05 Uhr: Glasner wechselt dreimal in der Startelf. Knauff, Lenz und Kamada spielen für Hasebe, Max und Kolo Muani. Philipp Max hätte man sicherlich in der Anfangsaufstellung erwartet, sein Bankplatz ist überraschend.

Eintracht Frankfurt: Glasner nimmt Wechsel in Startelf vor

+++ 19.58 Uhr: Die Aufstellungen sind da. Für folgendes Personal haben sich die. beiden Trainer enstschieden:

SSC Neapel: Meret - di Lorenzo, Rrahmani, M.-J. Kim, Mario Rui - Zambo Anguissa, Lobotka, Zielinski - Politano, Osimhen, Kvaratskhelia

Eintracht Frankfurt: Trapp - Buta, Tuta, Ndicka - Knauff, Rode, Sow, Lenz, Kamada, M. Götze - Borré

Eintracht Frankfurt will das Wunder von Neapel schaffen.

+++ 19.31 Uhr: Die Statistik spricht übrigens für die Eintracht. Das einzige Pflichtspiel bei der SSC Neapel konnte die SGE mit 1:0 gewinnen. Der Erfolg liegt aber schon ein paar Tage zurück: Im Achtelfinale des UEFA-Cups siegten die Adler zweimal mit 1:0 und zogen ins Viertelfinale ein. Heute würde dieses Ergebnis übrigens nicht reichen.

+++ 19.05 Uhr: Wie auf einem Video der italienischen Nachrichtenagentur Local Team zu sehen ist, kam es im Stadtzentrum Neapels zu Zusammenstößen zwischen Fans von Eintracht Frankfurt und der italienischen Polizei. Dabei wurde die Polizei mit Feuerwerkskörpern beschossen und mit Stühlen und Tischen beworfen.

Eintracht Frankfurt glaubt an Sieg in Neapel

Update vom Mittwoch, 15. März, 18.25 Uhr: Bei Eintracht Frankfurt muss heute einiges, wenn nicht alles passen, um Neapel mit mindestens zwei Toren Unterschied zu schlagen. „Ich habe letzte Woche „In diesem Jahr“, den Film zum Sieg in der Europa League, gesehen – frühe Tore wie in Barcelona oder gegen West Ham sind nie verkehrt“, sagte Sebastian Rode. Ein früher Treffer für die SGE würde die Chancen tatsächlich rasant ansteigen lassen.

Erstmeldung: Neapel/Frankfurt - Eintracht Frankfurt steht im Rückspiel des Achtelfinales in der Champions League unter Druck. Nach der 0:2-Pleite im Hinspiel benötigt die SGE einen Sieg mit zwei Treffern Unterschied, um die Verlängerung zu erreichen. Keine einfache Aufgabe gegen einen Gegner, der in der heimischen Serie A unangefochtener Spitzenreiter ist und auch beim Erfolg in Hessen seine ganze Qualität auf den Platz brachte.

Champions League im Live-Ticker: Eintracht Frankfurt zu Gast in Neapel

„Wir hatten sehr lange Zeit, das Hinspiel zu analysieren. Die Marschrichtung ist klar: Alles daran setzen, um mindestens zwei Tore zu erzielen und ins Viertelfinale einzuziehen. Ich nehme die Jungs sehr positiv wahr. Das Abschlusstraining war sehr gut. Wir müssen einen 0:2-Rückstand wettmachen, das ist unser Ziel“, gab sich Eintracht-Trainer Oliver Glasner selbstbewusst auf der Pressekonferenz vor der Partie in Neapel.

Fehlen werden bei Eintracht Frankfurt die beiden Top-Stürmer Jesper Lindström und Randal Kolo Muani. Der Däne verletzte sich kürzlich und wird noch mehrere Wochen pausieren müssen. Der französische Nationalspieler dagegen sah im Hinspiel die Rote Karte und muss gesperrt zuschauen. „Es zeichnet uns aus, Ausfälle kompensieren zu können. Uns fehlen zwei Spieler mit herausragenden Eigenschaften. Dafür starten andere, die ebenfalls Fähigkeiten haben, ein Spiel zu entscheiden“, nimmt Glasner nun andere Spieler in die Pflicht.

Eintracht Frankfurt: Offensiv-Duo fehlt der SGE beim Rückspiel in Neapel

Experten und Fans sehen die Chancen aufs Weiterkommen für Eintracht Frankfurt als sehr gering an, Sebastian Rode will davon aber nicht wissen. „Wir haben selbst eine hohe Erwartungshaltung an uns und haben bewiesen, dass wir losgelöst von der Liga international auftrumpfen können. Ich sehe die Ausgangslage nicht so negativ, wie sie von draußen gemacht wird“, so der Kapitän auf der PK.

Die größten Transfer-Flops von Eintracht Frankfurt

Anderson Bamba Ordonez Eintracht Frankfurt sieht sich die Commerzbank Arena an 05 02 2017 Eintr
Platz 10: Anderson Ordonez wechselte im Januar 2017 für 1 Mio. Euro von Barcelona an den Main. Jedoch nicht vom katalanischen Weltklub, sondern vom ecuadorianischen Pendant aus Guayaquil. Nach einem Jahr mit Verletzungsproblemen und nur vier Einsätzen ging es wieder zurück nach Ecuador, wo er bis heute spielt. © imago
Training Eintracht Frankfurt Ali Akman (Eintracht Frankfurt, 30) auf dem Rad. Training von Eintracht Frankfurt am 28. Ju
Platz 9: Ali Akman kam 2019 mit vielen Vorschusslorbeeren und reichliche Drama von Buraspor zur Eintracht. Weil er einen Vorvertrag in Deutschland unterschrieb, ließ Buraspor sein Toptalent für die restliche Vertragslaufzeit nicht mehr auflaufen. Die SGE zahlte ein wenig drauf, Akman kam noch früher. Der Stürmer kann sich aber bis heute nicht durchsetzten. Bis Sommer 2023 ist er an Göztepe ausgeliehen. Bislang ist er noch ohne Torerfolg in der Türkei. Der Durchbruch in Frankfurt wird ihm wohl nicht mehr gelingen. © Kessler/imago
31.10.2020, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Werder Bremen emspor, v.l. Bas Dost (Eintracht Frankfurt
Platz 8: Bas Dost schloss sich für stolze 7 Mio. Euro der SGE von Sporting aus Lissabon an. Nach einem vielversprechenden Start mit drei Treffern in fünf Spielen folgten in seiner Premierensaison nur noch fünf weitere Tore. Nach anderthalb Jahren ging er für 4 Mio. Euro - ein satter Verlust von 3 Millionen. © Huebner/imago
Lucas Alario fotografiert beim Fußball Freundschaft Spiel Eintracht Frankfurt gegen den SV Sandhausen am 2.12..22. in Fr
Platz 7: Für einen ähnlich hohen Betrag (6 Mio. Euro) kam Lucas Alario im Sommer 2022 von Bayer Leverkusen zu Eintracht Frankfurt. Mit nur 200 Spielminuten und nur einem mageren Törchen ist der Argentinier ein großer Flop - eigentlich. Denn noch hat Alario die Chance, das Ruder herumzureißen und sich mit Toren am Fließband aus dieser Liste zu katapultieren. © Schmidt/imago
Nelson VALDEZ F verletzt mit Krücken Fussball 1 Bundesliga 3 Spieltag Eintracht Frankfurt F
Platz 6: Bundesliga-Veteran Nelson Valdez kam 2014 immerhin ablösefrei aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an den Main. Doch der Paraguayer riss sich bereits in seiner dritten Partie das Kreuzband. Zum Ende der Spielzeit kam er für acht Einsätze nochmal zurück, eher er die SGE wieder verließ. Immerhin: Bei seinem Comeback gegen Paderborn traf der Angreifer und sorgte für große Emotionen. © imago
Tommy Berntsen 2001 im Trikot von Eintracht Frankfurt
Platz 5: Nur die wenigsten Eintracht-Fans werden sich noch an Tommy Berntsen erinnern. 2001 für die damals schwindelerregende Ablösesumme von rund 1,9 Mio. Euro aus dem norwegischen Lillestrom nach Frankfurt gewechselt, reichte es nur zu drei Kurzeinsätzen in zwei Monaten. Neun Monate lang wurde der Norweger nicht mehr eingesetzt, ehe es wieder in die Heimat ging. © imago
Ümit Korkmaz von Eintracht Frankfurt mit Trainer Armin Veh
Platz 4: Als Toptalent von Rapid Wien für 2,3 Mio. Euro unter Vertrag genommen, konnte Ümit Korkmaz die Erwartung bei der Eintracht nie erfüllen. Zahlreiche Verletzungen verhinderten, dass der Österreicher mal viele Spiele in Folge absolvieren konnte. Dennoch ist der mittlerweile 37-Jährige immer ein gern gesehener Gast in Frankfurt. © imago
11.12.2019, xmhx, Fussball UEFA Europa League, Eintracht Frankfurt - Training und PK emspor, v.l. Dejan Joveljic (Eintr
Platz 3: Mit ähnlich großen Erwartungen schloss sich Dejan Joveljic den Adlerträgern an. Satte 4 Mio. Euro zahlte der Klub 2019 für das hoffnungsvolle Talent an Roter Stern Belgrad. Doch der Serbe setzte sich nie durch. Nach zwei Leihgeschäfte folgte im Sommer 2021 der Schritt nach Los Angeles - ohne je einen Bundesliga-Treffer erzielt zu haben. Mit einer Ablösesumme von 3,5 Mio. Euro konnte zumindest der finanzielle Schaden in Grenzen gehalten werden. © Huebner/imago
15.05.2021, Fussball, Saison 2020/2021, 1. Bundesliga, 33.Spieltag, FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt, Steven Zuber (E
Platz 2: 3 Milo. Euro ließ sich die Eintracht Steven Zuber Kosten. In 23 Einsätzen konnte er sich nicht in die Herzen der SGE-Fans spielen und enttäuschte größtenteils. Sein Leihgeschäft und anschließender Transfer-Deal nach Athen spülten immerhin 2 Mio. Euro wieder zurück in die Kassen der Hessen. © Rehbein/imago
Sam Lammers 9 (Eintracht Frankfurt), Bayer Leverkusen vs. Eintracht Frankfurt, Fussball, 1. Bundesliga, 32. Spieltag, 0
Platz 1: Schon die Rahmenbedingungen des größten Eintracht-Flops aller Zeiten machten stutzig. 3,6 Mio. Euro zahlten die Frankfurter für das einjährige Leihgeschäft von Sam Lammers an Atalanta Bergamo. Der Niederländer wirkt in jeder seiner größtenteils kurzen Einsätze wie ein Fremdkörper im Spiel der SGE. Der völlig überteuerte Leih-Deal wurde zur großen Enttäuschung. Ein anschließender Kauf stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte, sodass der Angreifer nach einem Jahr wieder zurück nach Italien gehen musste. © Niemeyer/imago

Ein Thema bei Verantwortlichen und Spielern war auch, dass keine Fans von Eintracht Frankfurt beim Rückspiel im Stadion sein werden. „Natürlich hätten wir die Fans gerne dabei. Aber wir konzentrieren uns darauf, was wir beeinflussen können. Auch wenn sie nicht körperlich anwesend sein können, wissen wir um ihre Unterstützung“, sagte Glasner. Kapitän Rode hofft, dass es nicht das letzte Auswärtsspiel in der Champions League sein wird und die Anhänger der SGE im Viertelfinale wieder dabei sein können: „Es wäre schön gewesen, die Fans dabei zu haben, weil wir auswärts schon viele Feste gemeinsam gefeiert haben. Wir geben alles, dass wir das nach dem einen oder anderen Tor woanders nachholen können.“ (smr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jan Huebner

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