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Der VfB Stuttgart und Brighton & Hove Albion ringen um Deniz Undav. Eine Rechnung zeigt aber: Es bleibt kompliziert, vor allem für die Schwaben.
Stuttgart - Dass Deniz Undav gerne beim VfB Stuttgart bleiben würde, ist offensichtlich. Dies unterstrich er nochmal damit, als er zuletzt trotz seines Urlaubs als Beobachter beim Training an der Mercedesstraße erschien. Das Kuriose daran ist, dass Undav nach seiner abgelaufenen Leihe faktisch nicht mehr beim VfB unter Vertrag steht, sondern bei seinem Stammverein Brighton & Hove Albion.
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Überblick über die bisherige Verhandlung zwischen VfB und Brighton wegen Undav
Kein Geheimnis ist aber auch, dass der VfB den Stürmer gerne an den Neckar zurück lotsen würde. Diesbezüglich laufen im Hintergrund Gespräche mit den Verantwortlichen aus England. Doch die Bosse von Brighton sind hartnäckig und wollen aus den Verhandlungen mit dem VfB das Optimum herausholen.
Und dies scheint längst nicht erreicht, wie ein Rückblick auf die Verhandlungen zeigt. Erst hat der VfB die Kaufoption für Undav in Höhe von 20 Millionen Euro gezogen, woraufhin Brighton die Rückkaufoption für 25 Millionen Euro aktivierte. Anschließend haben die Schwaben ein Angebot von 23,5 Millionen Euro abgegeben. Seitdem sind die Verhandlungen ins Stocken geraten.
VfB-Verantwortliche glauben an Undav-Verbleib
Aber ist es nicht logisch, dass die Brighton-Bosse diesen Deal ablehnen? Immerhin haben sie einen aufstrebenden Spieler unter Vertrag, der in der vergangenen Saison 18 Bundesligatore erzielte und sich zu einem Nationalspieler entwickelte. Warum sollten sie also ein Angebot annehmen, das ihnen letztendlich einen Verlust von 1,5 Millionen Euro einbringt (23,5 Millionen Euro minus 25 Millionen Euro)?
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Natürlich, ganz so einfach ist es nicht. Denn der VfB hat auch zwei Asse im Ärmel. Erstens: Stuttgart hat Zeit, weil Brighton in diesem Sommer an niemand anderen als an den VfB verkaufen kann. Zweitens, wie bereits erwähnt, möchte der Spieler unbedingt in Stuttgart bleiben. Dieses Argument sehen die VfB-Chefs nach Informationen unserer Redaktion als entscheidend an, da sie nicht glauben, dass Brighton das Risiko eingehen wird, einen unzufriedenen Spieler in seinen Reihen zu haben.
Aber ist diese Sichtweise nicht etwas zu romantisch? Brighton spielt zwar keine Champions League, ist aber ein ambitionierter Verein. Und die Premier League gilt als die beste Liga der Welt, also kein schlechtes Los. Und letztendlich ist klar: Sollte Brighton tatsächlich einen Wechsel blockieren, wird Undav, der mit 27 Jahren im besten Fußballeralter ist, professionell genug sein, um sein Bestes im Trikot der Engländer zu geben.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Pressefoto Rudel/Herbert Rudel

