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David Alaba kämpft nach seiner schweren Verletzung um seinen Platz bei Real Madrid. Doch offenbar planen die Königlichen nicht mehr mit dem Österreicher.
Madrid/München – Monatelang musste David Alaba wegen eines Kreuzbandrisses pausieren, erst Ende Februar feierte der 32-Jährige sein Startelf-Comeback bei Real Madrid. Doch die Freude über seine Rückkehr währte nicht lange: Laut des Portals „Bernabeu Digital“ spielt Alaba in den Planungen der Madrilenen keine Rolle mehr und könnte bereits im Sommer den Verein verlassen.
Real Madrid will sich wohl von Alaba trennen
Dem Bericht zufolge sollen die Verantwortlichen dem Österreicher bereits nahegelegt haben, sich nach neuen Optionen umzusehen. Sein Vertrag bei den Königlichen läuft noch bis 2026, doch Real scheint sich im Sommer auf der Innenverteidiger-Position neu aufstellen zu wollen.
Mit Antonio Rüdiger, Éder Militão, Raúl Asencio und Jesús Vallejo verfügt Real Madrid bereits über mehrere Innenverteidiger – und plant offenbar weitere Verstärkungen. Namen wie Dean Huijsen (AFC Bournemouth), Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) und Cristian Romero (Tottenham Hotspur) kursieren als potenzielle Neuzugänge.
Konkurrenz und Kritik setzen Alaba unter Druck
Alaba, der nach seinem Kreuzbandriss bereits mit weiteren Blessuren zu kämpfen hatte, steht unter besonderer Beobachtung. Nach der 2:3-Niederlage gegen Real Betis Anfang März hagelte es Kritik in der spanischen Presse. Die „Marca“ bezeichnete seinen Auftritt gemeinsam mit Antonio Rüdiger als „geistesabwesend“, die „AS“ sah in Alaba einen Verteidiger, dem es „an Automatismen fehlt“.
Im Dezember 2023 hatte sich Alaba einen Kreuzbandriss zugezogen. Zwischenzeitlich gab es sogar Gerüchte, nach denen dem 32-Jährigen das Karriereende drohte. Eine Adduktorenverletzung bremste dann das erste Comeback im Januar 2025 aus. Nach fast 14 Monaten kehrte der österreichische Nationalspieler Ende Februar in die Startelf der Madrilenen zurück.
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Rückkehr zum FC Bayern eine Option?
Ob der FC Bayern seinen langjährigen Abwehrchef im Sommer zurückholen könnte, bleibt offen. Alaba spielte insgesamt 13 Jahre für die Münchner, gewann dabei unter anderem zehn deutsche Meisterschaften, sechs DFB-Pokale und zweimal die Champions League (2013, 2020). Erst 2021 verließ er den Rekordmeister ablösefrei und schloss sich Real Madrid an.
Klar ist: Alaba braucht nach seiner Verletzung Zeit, um wieder zur Topform zu finden. Doch bei Real Madrid scheint die Geduld der Verantwortlichen langsam am Ende. Nach der Länderspielpause trifft Real am 29. März auf CD Leganés – ob Alaba dann noch eine Chance bekommt, bleibt abzuwarten. (BenHot)
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