Ernährung als zentrales Thema

Felix Neureuther staunt über Küchentricks von Ehefrau Miriam: „Keine Ahnung, wie es funktioniert“

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Miriam Neureuther präsentiert sich als kreative Köchin. Felix Neureuther erklärt die unkonventionelle Strategie seiner Ehefrau.

Garmisch-Partenkirchen – Der Familie Neureuther ist das Thema Ernährung ein wichtiges Anliegen. Das macht sich auch zu Hause in den eigenen vier Wänden bemerkbar. Das Wintersport-Traumpaar Felix Neureuther, ehemaliger Spitzen-Skifahrer, und seine Frau Miriam, ehemalige Top-Biathletin, achten genau darauf, was ihre Kinder zu essen bekommen. Dabei beweist Miriam Neureuther ihre kreativen Kochkünste.

Felix Neureuther
Geboren: 26. März 1984 (Alter: 39 Jahre), Pasing, München
Eltern: Christian Neureuther, Rosi Mittermaier-Neureuther
Verheiratet mit Miriam Neureuther, Kinder: Matilda Neureuther, Leo Neureuther, Lotta Neureuther

Felix Neureuther enthüllt Küchengeheimnis seiner Frau Miri

„Sie schaut sehr darauf, was auf den Tisch kommt. Das ist auch gut und richtig so“, verrät Felix Neureuther in seinem Podcast „Pizza & Pommes“ mit BR-Reporter Philipp Nagel über seine Ehefrau Miriam Neureuther. Ernährung sei im Hause Neureuther ein „wichtiges Thema“.

„Miri ist Ernährungsberaterin, hat das Thema studiert“, erzählt der 39-Jährige über Miriam Neureuther, die zuletzt an einem Projekt zu einem „Tabuthema“ arbeitete. „Das schöne ist bei ihr, sie kocht nicht nach Rezept, sondern haut irgendwas rein und dann kommt was Fantastisches dabei raus und ich habe keine Ahnung, wie es funktioniert“, lobt Felix Neureuther, der von seiner Frau als hervorragende Köchin schwärmt.

Miriam und Felix Neureuther achten bei ihren Kindern auf gesunde Ernährung.

Miriam Neureuther und die Resteverwertung: „Wie kleine Pfannkuchen backen“

Am Dienstagvormittag (4. April) überraschte Miriam Neureuther die Familie mal wieder mit einer einfallsreichen Kreation. „Porridge-Reste verwerten“, schrieb die 32-Jährige in ihrer Instagram-Story zu einem Video, in dem eine Teigmasse in der Pfanne brutzelt. „1 Ei und 1 geraspelte Karotte zum nicht aufgegessenen Porridge geben und in der Pfanne wie kleine Pfannkuchen backen.“

Wer hat denn sein Frühstück da nicht aufgegessen? Papa Felix oder doch die drei Kinder: eine fünfjährige Tochter, ein dreijähriger Sohn und eine bald einjährige Tochter? Die Kinder lieben eigentlich das Zaubermüsli von Miriam Neureuther, die auf eine beliebte Heilpflanze setzt.

Rosi Mittermaier tot: Bayern trauert um Skistar – ihr Leben in Bildern

Rosi Mittermaier, der bodenständigste und vielleicht verplanteste Ski-Superstar Bayerns. Ein Leben in Bildern.
Rosi Mittermaier, der bodenständigste und vielleicht verplanteste Ski-Superstar Bayerns. Ein Leben in Bildern. © Imag/dpa/dpa
Rosi Mittermaier wächst mitten in der Winkelmoos-Alm auf, ein weit verzweigtes Almgebiet und Hochplateau im südlichen Oberbayern
Rosi Mittermaier wächst mitten in der Winkelmoos-Alm auf, ein weit verzweigtes Almgebiet und Hochplateau im südlichen Oberbayern (Gemeinde Reit im Winkl). Ihr Vater, Kaufmann und Gastwirt, ist staatlich geprüfter Skilehrer. Er verlangt früh viel von der kleinen Rosi. Bei zwei Skiunfällen mit zwölf Jahren brach sie sich erst einen Knöchel, kurz vor der Verheilung den Unterschenkel am selben Bein und konnte mehrere Monate nicht Ski fahren. Doch schon ein Jahr später nahm sie an den Jugendmeisterschaften teil und trainierte 1965 erstmals in der Nationalmannschaft. © Münchner Merkur
In Aktion: Rosi Mittermaier beim Training vor ihrem größten Triumph auf der Axamer Lizum im Stubaital 1976.
In Aktion: Rosi Mittermaier beim Training vor ihrem größten Triumph auf der Axamer Lizum im Stubaital 1976. © Münchner Merkur
Olympischen Winterspielen in Innsbruck im Februar 1976
Ihr größter Triumph: Rosie Mittermaier nach ihrer Abfahrt bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck im Februar 1976. Dort gwann Mittermaier bei allen drei alpinen Ski-Wettbewerben eine Medaille: Am 8. Februar entschied sie die Abfahrt mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Brigitte Totschnig für sich und gewann damit als erste deutsche Skirennläuferin seit Heidi Biebl 1960 eine olympische Goldmedaille – zuvor hatte Mittermaier im Weltcup nie in einem Abfahrtsrennen gesiegt. Drei Tage später gewann sie auch im Slalom mit der Laufbestzeit im zweiten Durchgang, nachdem zunächst ihre Teamkollegin Pamela Behr in Führung gelegen hatte. Im abschließenden Riesenslalom am 13. Februar belegte sie den zweiten Rang mit zwölf Hundertstelsekunden Rückstand auf die Kanadierin Kathy Kreiner. © Münchner Merkur
Rosi Mittermaier Ski Alpin Olympia 1976 in Innsbruck 05 02 1976 Goldmedaille in Abfahrt Slalom
Zweimal Gold bei den Abfahrten und einmal Silber beim Riesenslalom: Für diese Olympischen Spiele hatte Rosi Mittermaier nach eigenen Angaben auch ausnahmsweise im Sommer intensiv trainiert, um es angesichts ihres nahenden Karriereendes „es endlich zu mehr bringen“. © Imago
Weil sie so schön strahlt, hier nochmal ein Medaillenfoto.
Weil sie so schön strahlt, hier nochmal ein Medaillenfoto.  © dpa
Mittermaier mit Mann Neureuther beim Skifahren.
Mittermaier mit Mann Neureuther beim Skifahren.  © Münchner Merkur
Die Liebe ihres Lebens, Christian Neureuther, ebenfalls Skirennläufer, hier bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 1974 in St. Moritz, heiratete Rosi Mittermaier 1980.
Die Liebe ihres Lebens, Christian Neureuther, ebenfalls Skirennläufer, hier bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 1974 in St. Moritz, heiratete Rosi Mittermaier 1980. © dpa
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther bei ihrer Hochzeit 1980.
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther bei ihrer Hochzeit 1980. © Imago
Hier genießen die beiden bei ihrer Hochzeitsreise in der Dominikanischen Republik. Rosi Mittermaier war leidenschaftliche Taucherin und Surferin.
Hier genießen die beiden bei ihrer Hochzeitsreise in der Dominikanischen Republik 1980. Rosi Mittermaier war leidenschaftliche Taucherin, Fallschirmspringerin und Surferin. Im Frühjahr 1973 verletzte sie sich auf Hawaii beim Surfen und verpasste dadurch den Saisonabschluss und den möglichen Sieg im Slalom-Weltcup. © Imago
Einige Jahre später bekommen Christian Neureuther und Rosi Mittermaier zwei Kinder: Felix und Amelie Neureuther.
Einige Jahre später bekommen Christian Neureuther und Rosi Mittermaier zwei Kinder: Felix und Amelie Neureuther. © Imago
Hier mit ihren Kindern Felix, der gerade die Bronzemedaille im Slalom bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2017 in St. Moritz gewonnen hat und Amelie, eine erfolgreiche Modedesignerin.
Hier mit ihren Kindern Felix, der gerade die Bronzemedaille im Slalom bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2017 in St. Moritz gewonnen hat und Amelie, eine erfolgreiche Modedesignerin. © Sammy Minkoff/Imago
Rosi Mittermaier mit Mann Christian Neureuther bei ihrer dritten Leidenschaft nebst Tauchen und Skifahren: dem Fallschirmspringen.
Rosi Mittermaier mit Mann Christian Neureuther bei ihrer dritten Leidenschaft nebst Tauchen und Skifahren: dem Fallschirmspringen. © Imago
Rosi Mittermaier war auch lange nach ihrem Kariereende immer geliebter Teil der bayerischen Öffentlichkeit. Hier im Gespräch mit dem damaligen Oberbürgermeister von München, Christian Ude. Das Foto mit den Garmischer Alpen im Hintergrund hat unser Merkur-Fotograf Klaus Haag aufgenommen.
Rosi Mittermaier war auch lange nach ihrem Kariereende immer geliebter Teil der bayerischen Öffentlichkeit. Hier im Gespräch mit dem damaligen Oberbürgermeister von München, Christian Ude. Das Foto mit den Garmischer Alpen im Hintergrund hat unser Merkur-Fotograf Klaus Haag aufgenommen. © Klaus Haag
Rosi Mittermaier 1997 in Bonn bei ihrer Ernennung zur ersten deutschen "Botschafterin für Sport, Toleranz und Fairplay". In ihrem anderen Leben war Mittermaier übrigens Sportlehrerin.
Rosi Mittermaier 1997 in Bonn bei ihrer Ernennung zur ersten deutschen «Botschafterin für Sport, Toleranz und Fairplay». In ihrem anderen Leben war Mittermaier übrigens Sportlehrerin. © dpa
Rosi Mittermaier und ihr Mann gehörten zu denjenigen, die Nordic Walking in Deutschland groß gemacht haben, hier bei einer Buchpräsentation am Chinesischen Turm in München.
Rosi Mittermaier und ihr Mann gehörten zu denjenigen, die Nordic Walking in Deutschland groß gemacht haben, hier bei einer Buchpräsentation am Chinesischen Turm in München. © Sigi Jantz
Den Bergen ewig verbunden: Rosi Mittermaier bei einer Tour in den Alpen.
Den Bergen ewig verbunden: Rosi Mittermaier bei einer Tour in den Alpen. © tz
Rosi Mittermaier mit ihrem Freund und Weggefährten Markus Wasmaier bei der Verleihung des Bayerischen Verdienstordens im Maximilianeum.
Rosi Mittermaier mit ihrem Freund und Weggefährten Markus Wasmaier bei der Verleihung des Bayerischen Verdienstordens im Maximilianeum.  © Marcus Schlaf
Für jeden Spaß zu haben: Rosi Mittermaier bei der Feier zum 70. der Firma Bogner in historischem Skioutfit inklusive Holzski.
Für jeden Spaß zu haben: Rosi Mittermaier bei der Feier zum 70. der Firma Bogner in historischem Skioutfit inklusive Holzski. © Jantz
Für jeden Spaß zu haben: Rosi Mittermaier bei der Feier zum 70. der Firma Bogner in historischem Skioutfit inklusive Holzski.
Für jeden Spaß zu haben: Rosi Mittermaier bei der Feier zum 70. der Firma Bogner in historischem Skioutfit inklusive Holzski. © Sigi Jantz
Oder wie hier beim Apfelstrudel backen in ihrem Zuhause in Raum Garmisch-Partenkirchen.
Oder wie hier beim Apfelstrudel backen in ihrem Zuhause in Raum Garmisch-Partenkirchen. © Imago
Rosi Mittermaier bäckt Apfelstrudel auf der Almhütte Christian Neureuther zu Besuch in Garmisch P
Hier mit dem Ergebnis und ihrem Mann. © Imago
Rosi Mittermaier engagierte sich für zahlreiche karitative Projekte: Hier als Schirmherrin der bundesweiten Kinder-Rheumastiftung mit rheumakranken Kindern in Garmisch-Partenkirchen.
Rosi Mittermaier engagierte sich für zahlreiche karitative Projekte: Hier als Schirmherrin der bundesweiten Kinder-Rheumastiftung mit rheumakranken Kindern in Garmisch-Partenkirchen. © dpa
Immer für ein Lächeln gut: Rosi Mittermaier zu ihrem 70. Geburtstag. Danach wurde es ruhig um den bayerischen Superstar. Rosi Mittermaier starb am 4. Januar nach langer Krankheit.
Immer für ein Lächeln gut: Rosi Mittermaier zu ihrem 70. Geburtstag. Danach wurde es ruhig um den bayerischen Superstar. Rosi Mittermaier starb am 4. Januar nach langer Krankheit. © Angelika Warmuth/dpa

Zaubermüsli wird zu Pfannkuchen: Miriam Neureuthers Küchen-Trick

„Zaubermüsli, Obst reingerieben. Die Kinder lieben es“, erklärt Felix Neureuther den einfachen Trick für eine gesunde Ernährung. „Dann lässt du es etwas orange leuchten, reibst leicht Karotte darüber und dann essen die Kinder es auch gerne in der Früh.“

Ab und zu dürfen die Neureuther-Kids auch mal Pommes verspeisen – aber nur oben beim Skifahren. „Es gibt doch nichts Schöneres, die lieben das”, so Neureuther, der seine Tochter beim Skifahren filmte, Miriam erlaubte sich dabei einen „kleinen Scherz“. (ck)

Rubriklistenbild: © Sammy Minkoff/Imago/Miriam Neureuther/Instagram

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