VonYannick Hankeschließen
Manuel Neuer laboriert weiterhin an Rippenproblemen. Wie Bayern-Coach Kompany im Rahmen einer PK verriet, fällt der „wahrscheinlich“ bis Jahresende aus.
München/Gelsenkirchen – Der durch eine Rippenprellung gehandicapte Bayern-Kapitän Manuel Neuer wird seinem Team nicht nur im Champions-League Spiel gegen Schachtar Donezk fehlen. Im Rahmen der Pressekonferenz zur Partie gegen die Ukrainer ließ Trainer Vincent Kompany Folgendes verlauten: „Wahrscheinlich wird er dieses Jahr nicht mehr spielen. Wichtig ist, dass es jetzt heilt. Dann haben wir Manu im Januar wahrscheinlich wieder von Anfang an dabei“, so der Belgier.
Bayern-Coach bestätigt Rippenbruch von Manuel Neuer: FCB-Keeper fällt bis Jahresende aus
Bislang war die Rede von Rippenproblemen, die Neuer Schmerzen zufügen und ihn bereits die Partie gegen Heidenheim verpassen ließen. Nun hat Kompany im Rahmen der Pressekonferenz klar von einem Rippenbruch gesprochen. „Es ist nicht schlimm, nur mit so vielen Spielen kurzfristig, ist es wahrscheinlich zu früh“, fügte der Bayern-Coach nach seiner Neuer-Diagnose an.
Damit verpasst Neuer neben der Champions-League-Partie gegen Donezk auch die letzten Liga-Begegnungen in diesem Jahr gegen Mainz und Leipzig. Die zarte Hoffnung der Bajuwaren: Dass Neuer im neuen Jahr gegen Gladbach (11. Januar) wieder sein Tor hüten kann.
„In diesem Moment“: Neuer zog sich Rippenbruch beim bitteren Pokal-Aus gegen Leverkusen zu
Auf Nachfrage konnte Kompany auch bestätigen, dass sich Neuer die Verletzung bei seinem Foul an Jeremie Frimpong beim Pokal-Aus gegen Leverkusen (0:1) zugezogen hatte. Der Kapitän vom FC Bayern war in dieser Partie mit dem Bayer-Star zusammengeprallt und hatte anschließen die Rote Karte.
Dabei hat er sich laut dem Bayern-Coach auch noch die Rippe gebrochen, es sei „in diesem Moment“ passiert. Nun muss Kompany auf die Dienste von Ersatzmann Daniel Peretz zählen. „Er muss sein Spiel spielen. Er hat seine Spielminuten verdient. Es ist natürlich immer besser, wenn Manu auch fit ist. Das ist jetzt nicht der Fall. Aber es ist für uns jetzt nicht so, dass wir mit Peretz etwas anderes vorhaben“, so Kompany. Der Israeli hätte seine Chance „verdient“ und solle „einfach bei sich selbst bleiben“. (han)
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