Startelf in der Champions League

Bayern-Aufstellung gegen Donezk: Kompany lüftet Sturm-Rätsel – Überraschung im Mittelfeld

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Der FC Bayern muss in der Champions League gegen Donezk viele Ausfälle verkraften. Welche Aufstellung wählt Trainer Vincent Kompany?

Update vom 10. Dezember, 19.48 Uhr: Und da ist sie, die Aufstellung der Bayern gegen Donezk. Vincent Kompany hat das Rätsel, wer Harry Kane im Sturmzentrum ersetzt, gelüftet. Trotz Rückenprobleme in den letzten Tagen fiel die Wahl des Belgiers auf Thomas Müller. Und auch im Mittelfeld gibt es eine kleine Überraschung. So setzt Kompany auf Leon Goretzka als Partner für Joshua Kimmich und nicht auf Aleksandar Pavlovic. Diese Elf schickt Kompany aufs Feld:

Peretz – Laimer, Upamecano, Kim, Guerreiro – Goretzka , Kimmich – Olise, Musiala, Sané – Müller.

Update vom 10. Dezember, 19.08 Uhr: In einer guten halben Stunde wird die Bayern-Aufstellung gegen Donezk erwartet. Wer im Tor der Münchner steht, ist mittlerweile klar. Auch die Abwehr stellt sich eigentlich von selbst auf.

Wen FCB-Coach Vincent Kompany allerdings in der Offensive aufbietet, bleibt zunächst noch ein Rätsel. Jamal Musiala, Michael Olise und Leroy Sane dürften gesetzt sein. Wer ersetzt aber den verletzten Harry Kane im Sturmzentrum? Thomas Müller gilt als Option – die Bayern-Legende könnte allerdings aufgrund von Rückenproblemen nicht ganz schmerzfrei sein. Auch Mathys Tel könnte zum Einsatz kommen, der Franzose war allerdings zuletzt krank. Und auch hinter Serge Gnabry stand vor der CL-Partie am Dienstag aufgrund von Kniebeschwerden noch ein Fragezeichen. Schon bald wird Kompany das Offensiv-Rätsel lüften.

Update vom 10. Dezember, 17.30 Uhr: In gut zwei Stunden erfahren wir, welche Aufstellung Bayern-Trainer Vincent Kompany für das Champions-League-Spiel gegen Donezk wählt. Die Optionen sind rar gesät. Fest steht: Daniel Peretz wird erneut den Platz im Tor von Manuel Neuer, der sich einen Rippenbruch zugezogen hat, einnehmen.

Damit feiert der 24-jährige Israeli sein Debüt in der Königsklasse. „Er muss einfach sein Spiel spielen“, forderte Kompany von Peretz. „Es ist nicht so, dass wir mit Peretz etwas anderes vorhaben.“

Bayern-Aufstellung gegen Donezk: Kompany verkündet Neuer-Entscheidung

Update vom 10. Dezember, 9.30 Uhr: Manuel Neuer fällt für das Champions-League-Spiel gegen Shakhtar Donezk mit einem Rippenbruch aus – und wohl auch für die restlichen Partien des Jahres. „Wahrscheinlich wird er dieses Jahr nicht mehr spielen“, sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany am Vorabend auf der Pressekonferenz. Damit schlägt die Stunde von Ersatzkeeper Daniel Peretz.

„Er hat es gut gemacht“, sagte Kompany über den 24-jährigen Israeli, der in der vergangenen Winterpause zu den Bayern gekommen war. „Er hat es sich verdient.“ Peretz kam schon vor einer Woche für Neuer ins Tor, als dieser beim DFB-Pokal-Aus gegen Bayer Leverkusen (0:1) wegen seines Checks gegen Jeremie Frimpong die Rote Karte gesehen hatte. In jener verhängnisvollen Szene brach sich Neuer eine Rippe, wie Kompany am Vorabend des Spiels gegen Donezk bestätigt hatte.

Bayern-Aufstellung gegen Donezk: Neuer fällt aus – Peretz übernimmt

Beim 4:2 in der Liga gegen den 1. FC Heidenheim, als Neuer offiziell wegen Rippenbeschwerden schon nicht dabei war, kassierte Peretz bei zwei Torschüssen der Gäste zwei Tore. Dennoch haben die Bayern keine Bedenken, allerdings auch keine echte Wahl. Denn Routinier Sven Ulreich (36) fehlt aus privaten Gründen. Gegen Donezk, das seine Heimspiele wegen des Krieges in der Ukraine auf Schalke austrägt, stehen am Abend als Ersatz die Youngster Max Schmitt (18) und Leon Klanac (17) im Kader.

„Er muss einfach sein Spiel spielen“, forderte Kompany von Peretz. „Es ist nicht so, dass wir mit Peretz etwas anderes vorhaben.“ Auch vom Team bekommt der Neuer-Ersatz volles Vertrauen. „Daniel ist sehr abgeklärt und hat es bislang sehr ruhig gemacht“, sagte Mittelfeldspieler Konrad Laimer. 

Bayern-Trainer Vincent Kompany und Manuel Neuer nach seinem Platzverweis gegen Leverkusen.

Bayern-Aufstellung gegen Donezk: zehn Stars verletzt oder angeschlagen – Kompany bangt um Neuer

Erstmeldung: München/Gelsenkirchen – In den letzten Spielen des Jahres wächst das Bayern-Lazarett – die Anzahl der Ausfälle steigt aufgrund der Belastung der letzten Wochen erheblich an. Vincent Kompany muss gegen Shakhtar Donezk in der Champions League auf Schalke auf ein Duo verzichten. Der Trainer des FC Bayern steht vor einer anspruchsvollen Aufgabe, die beste Aufstellung für das Königsklassen-Duell gegen die Ukrainer auszuwählen.

Bayern-Aufstellung gegen Donezk: Kompany muss auf Duo verzichten – Bangen um Neuer

Beim 4:2-Sieg gegen Heidenheim in der Bundesliga am Samstag verletzten sich auch noch Alphonso Davies und Kingsley Coman. Beide zogen sich einen Muskelfaserriss zu und werden in diesem Jahr wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. Coman, der erst Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, musste in der Nachspielzeit wieder ausgewechselt werden.

Damit gehen Kompany in der Offensive allmählich die Optionen aus. Denn Topstürmer Harry Kane laboriert ebenfalls an einem Faserriss im Oberschenkel. Serge Gnabry plagen Knieprobleme. Mathys Tel war zuletzt krank. Bei Thomas Müller zwickt nach einem Fallrückzieher der Rücken, allerdings gab der 35-Jährige am Sonntag gegenüber der Bild bereits Entwarnung: „Läuft ganz gut! Der Rücken ist schon wieder ein bisschen besser.“

Bayern-Trainer Vincent Kompany hat in seiner Aufstellung gegen Donezk wenig Spielraum.

Müller für Bayern-Aufstellung gegen Donezk wohl wieder fit – Musiala zurück in der Startelf

Für Müller wurde kurz nach der Pause Jamal Musiala eingewechselt, der gegen Heidenheim aufgrund der vielen intensiven Spiele in den letzten Wochen von Kompany geschont wurde. Und auf Musiala war wie so oft in dieser Saison Verlass. Nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung traf er zum wichtigen 2:1 und erzielte in der Nachspielzeit den 4:2-Endstand.

Gegen Donezk wird Musiala wieder in Startelf stehen, der 21-Jährige trägt die Offensivlast beim FC Bayern in diesen Tagen fast ganz alleine. Auf den Außen könnten erneut Leroy Sané und Michael Olise zum Zug kommen.

Harry Kanes Vorgänger: Legendäre Neuner des FC Bayern München

Gerd Müller jubelt über einen Treffer für den FC Bayern
Die erste große Nummer 9 des FC Bayern trug den Namen Gerd Müller. Über ein Jahrzehnt lief der mittlerweile verstorbene „Bomber der Nation“ mit dieser Zahl auf, insgesamt schoss er in 611 Pflichtspielen 568 Tore für die Münchner. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Dieter Hoeneß bei einem Spiel des FC Bayern
Auch Dieter Hoeneß, jüngerer Bruder von FCB-Patron Uli, trug in den 80er Jahren das Jersey mit der 9. Der Mittelstürmer erzielte in seiner Zeit an der Isar 145 Tore und bereitete 14 weitere vor. © imago sportfotodienst
Roland Wohlfarth bei einem Spiel des FC Bayern
Roland Wohlfarth wechselte mehrfach seine Rückennummer, am häufigsten lief er aber mit der 9 auf. Bis zu seinem Abgang zum französischen Klub AS Saint-Etienne netzte der gebürtige Bocholter in 332 FCB-Spielen 156 Mal. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Michael Rummenigge bei einem Spiel des FC Bayern
Lediglich in der Saison 1983/84 zierte die 9 das Trikot von Michael Rummenigge, in der Spielzeit schoss der offensive Mittelfeldspieler in 44 Pflichtspielen 18 Buden. Am häufigsten spielte er übrigens mit der 10, sowohl beim FC Bayern als auch bei Borussia Dortmund. © imago sportfotodienst
Bruno Labbadia bei einem Spiel des FC Bayern
Vor seiner Zeit als Bundesliga-Trainer war Bruno Labbadia in der höchsten deutschen Spielklasse als Stürmer unterwegs. Seine Zeit beim FCB fand mit der deutschen Meisterschaft 1993/94 ein erfolgreiches Ende. Auf dem Rücken: die Nummer 9. © Imago Images / Sven Simon
Alexander Zickler bei einem Spiel des FC Bayern
Mittlerweile als Co-Trainer bei RB Leipzig unter Marco Rose tätig, trieb Alexander Zickler in den 90er und 2000er Jahren in gegnerischen Strafräumen sein Unwesen. In der Spielzeit 94/95 auch zeitweise mit der legendären Nummer auf dem Rücken. Zehn Tore erzielte er in dieser Saison, insgesamt traf er für den FCB 70 Mal. © Imago Images / Sven Simon
Jürgen Klinsmann bei einem Spiel des FC Bayern
Als Trainer der DFB-Elf war Jürgen Klinsmann hauptverantwortlich für das Sommermärchen 2006, zuvor machte er sich als brandgefährlicher Mittelstürmer einen Namen. Schon beim VfB Stuttgart und bei Inter Mailand trug er die 9 auf dem Rücken, die Tradition setzte sich 95/96 auch in München fort. © imago sportfotodienst
Giovane Elber jubelt über einen Treffer für den FC Bayern
Der Brasilianer mit dem verschmitzten Grinsen kickte sechs Jahre für den deutschen Rekordmeister und durfte 131 Bundesliga-Treffer bejubeln. Bis heute Platz drei unter ausländischen Torschützen im deutschen Oberhaus. Egal ob mit links, rechts oder dem Kopf – bei allen hatte er die 9 auf dem Trikot.  © imago sportfotodienst
Luca Toni jubelt einen Treffer für den FC Bayern
Apropos Jubel: Wenn nach einem Tor mal wieder am Ohr geschraubt wurde, war Luca Toni für den FC Bayern zur Stelle. Von 2007 bis 2010 kickte der großgewachsene Italiener in München, gewann zwei Meistertitel und ein Mal den DFB-Pokal – natürlich trug er dabei die 9. © imago sportfotodienst
Mario Mandzukic jubelt über einen Treffer für den FC Bayern
Nachdem er beim VfL Wolfsburg gemeinsam mit Zvjezdan Misimovic und Grafite die Liga verzauberte, ging Mario Mandzukic für rund 13 Millionen Euro nach München. Mit dem kroatischen Angreifer gewann der FCB die Champions League, Mandzukic steuerte auf dem Weg zum Titel drei Treffer bei. Auch im legendären Finale gegen den BVB netzte er zum 1:0. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Robert Lewandowski bejubelt einen Treffer für den FC Bayern
Der jüngste Vorgänger von Harry Kane – und auch einer der erfolgreichsten. Kaum ein Angreifer prägte die Bundesliga und den FC Bayern über so eine lange Zeit wie Robert Lewandowski. 2022 ging er nach acht Saisons, 375 Pflichtspielen und 344 Toren ablösefrei zum FC Barcelona. Dort sicherte er sich, wie zuvor schon in München, das Oberteil mit der Rückennummer 9. © Imago / Action Pictures
Harry Kane bei einem Spiel des FC Bayern
Nun also Harry Kane. Für kolportierte 100 Millionen Euro plus möglichen Boni kam der Engländer Mitte August von Tottenham an die Isar und soll die Münchner bestenfalls zu einigen Titeln schießen. © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.

Bayern-Aufstellung: Kompany bangt um Neuer-Einsatz gegen Donezk

Doch nicht nur in der Offensive, auch in der Defensive drückt der Schuh. Raphael Guerreiro, der gegen Heidenheim im Mittelfeld agierte, dürfte Davies auf der linken Abwehrseite ersetzen. Auf der rechten Abwehrseite könnte Konrad Laimer den Vorzug vor Sacha Boey bekommen.

Dazu bangt Kompany weiterhin um den Einsatz von Kapitän Manuel Neuer, der sich gegen Leverkusen eine Rippenprellung zugezogen hatte und gegen Heidenheim ausgefallen war. „Tatsächlich müssen wir jetzt von Tag zu Tag gucken. Das ist relativ schmerzhaft!“, sagte Sportvorstand Max Eberl.

Sollte der Torhüter noch angeschlagen sein, würde erneut Daniel Peretz den Platz zwischen den Pfosten einnehmen. Neben den Langzeitverletzten Josip Stanisic (Außenbandriss), Hiroki Ito (Mittelfußbruch) und Palhinha (Muskelbündelriss) gibt es beim FC Bayern aktuell also zehn Stars, die entweder verletzt oder angeschlagen sind.

Voraussichtliche Aufstellung des FC Bayern gegen Donezk

Neuer (Peretz) – Laimer, Upamecano, Kim, Guerreiro – Goretzka (Pavlovic), Kimmich – Olise, Musiala, Sané – Müller

Im Mittelfeld muss sich der Bayern-Trainer für seine Aufstellung gegen Donezk zwischen Aleksandar Pavlovic, der gegen Heidenheim sein Startelf-Comeback feierte, und Leon Goretzka, der als Joker einen Treffer beisteuerte, als Partner von Joshua Kimmich entscheiden. (ck)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Tim Rehbein/RHR-FOTO

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