Eintracht-Aufstellung in Gladbach: Startelf-Comeback von Schlüsselspieler
VonChristopher Michel
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Eintracht Frankfurt tritt bei Borussia Mönchengladbach an. Ein wichtiger Akteur kehrt zurück in die Startelf. Die Aufstellung.
Update, Samstag, 27. September, 17.30 Uhr: Eintracht Frankfurt kämpft am Samstagabend bei Borussia Mönchengladbach (18.30 Uhr) um wichtige Punkte. Trainer Dino Toppmöller nimmt drei Veränderungen an der Startelf vor: Rückkehrer Ellyes Skhiri, Ansgar Knauff und Jonathan Burkardt rücken für Hugo Larsson, Jean-Matteo Bahoya und Elye Wahi ins Team.
Update, Samstag, 27. September, 09.00 Uhr: Bleibt es dabei, dass Eintracht Frankfurt dem neutralen Fußballfan Freude bereitet? Die bisherigen sechs Saisonspiele brachten ein Torverhältnis von 21:10 Treffern ans Tageslicht, der Schnitt also kommt auf satte 5,16 Tore pro Partie. Da passt das 1:1, das es im jüngsten Match gegen Gladbach gegeben hat, eigentlich gar nicht ins Bild.
Frankfurt – Eintracht Frankfurt reist am Samstagabend (18.30 Uhr, alle TV-Infos) zum Traditionsduell zu Borussia Mönchengladbach. Die Hessen müssen dabei weiterhin auf Rasmus Kristensen verzichten. Der Däne wird nach seiner Muskelverletzung frühestens für die Partie gegen den FC Bayern München am 6. Spieltag Thema werden. Mario Götze steht zwar im Kader, ist aber noch keine Option für die erste Elf.
Und es steht ein dickes Fragezeichen hinter Nnamdi Collins. Der Neu-Nationalspieler verpasste zwei Trainingseinheiten wegen Adduktorenproblemen. Sollte Collins am Freitagvormittag grünes Licht geben, ist er aber am Niederrhein dabei. Toppmöller wird daher wohl auch weiterhin am System mit Viererkette festhalten.
Eintracht-Leistungsträger meldet sich fit
Für die defensive Stabilität, die zuletzt fehlte, könnte Ellyes Skhiri sorgen. Der Tunesier meldete sich zurück und Toppmöller sagte: „Ellyes ist mit Sicherheit so weit, dass er ein Kandidat für die Startelf ist. Er kann uns defensive Stabilität verleihen, weil er eine gewisse Ruhe am Ball hat.“ Genau diese Faktoren wären für den gesamten Verbund eine große Hilfe.
Frankfurt wackelte in den Partien in Leverkusen (3:1) und gegen Union Berlin (4:3) viel zu häufig. Einfachste individuelle Fehler führten zu Gegentreffern. In der Mitte hatte das Team zu wenig Zugriff, die Innenverteidigung sah dadurch sehr schlecht aus. Selbst ein Ballverlust im Mittelfeld sorgte sofort für „Alarmstufe Rot“ im hintersten Bereich.
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„Neun Gegentore sind viel zu viele“, klagte Toppmöller, der allerdings kein Schema ausmachen konnte. Stattdessen hätten sich die Patzer unterschieden. Einmal seien es „fünf krasse Fehlpässe in vier Sekunden“ gewesen. Dann habe man trotz „super Restverteidigung“ anschließend „jeden Zweikampf“ verloren. Toppmöller betonte: „Wir müssen mit Ball am Fuß sauberer sein und im Zweikampf eine andere Schärfe an den Tag legen.“
Die Installation einer Doppelspitze spielt in den Gedankengängen dabei eher keine Rolle. Jonathan Burkardt und Elye Wahi könnten „vielleicht in einem Spiel“ zusammen auflaufen. Ansonsten gilt: „Das passiert aber nicht auf Dauer, weil wir nicht genug Stürmer haben.“ Es klingt wie eine versteckte Botschaft, in der Wintertransferperiode noch einmal aktiv werden zu müssen.