Krauss brach Bergung ab

Seilpartnerin auf immer mit Dahlmeiers Tod verbunden: „Trauma, das bleibt“

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Marina Krauss war die Seilpartnerin von Laura Dahlmeier, sie hatte über Stunden erfolglos versucht, die Ex-Biathletin zu retten.

Karakorum-Gebirge – Marina Krauss hat alles versucht. Über „viele Stunden“ probierte sie als Seilpartnerin im pakistanischen Karakorum-Gebirge, die verunglückte Laura Dahlmeier zu bergen, wie das Management der früheren Biathletin mitteilte. Außerdem setzte Krauss sofort einen Notruf ab.

Aufgrund der Schwere des Geländes und des weiterhin anhaltenden Steinschlags sei eine Bergung unmöglich gewesen, heißt es in dem Statement weiter. Krauss zog deshalb die Notbremse und musste Dahlmeier zurücklassen. Sie wurde inzwischen für tot erklärt - alle Entwicklungen im Live-Ticker.

Dahlmeier-Unglück: Seilpartnerin entscheidet sich für Rückzug

„Nachdem die Seilpartnerin außerdem keine Lebenszeichen vernehmen konnte, entschied sie sich während der Nachtstunden für einen Rückzug aus der Gefahrenzone und den weiteren Abstieg“, so das Management weiter. Dahlmeier hatte zudem schriftlich verfügt, dass von einer Rettung oder Bergung abgesehen werden soll, falls sich sonst andere Menschen in Lebensgefahr begeben würden.

„Eine Königin des Wintersports“: Die Reaktionen auf den tragischen Tod von Laura Dahlmeier

Der bayerische Ministerpräsident meldete sich nach der tragischen Nachricht umgehend bei Social Media: „Bayern trauert um eine Königin des Wintersports. (…) Laura Dahlmeier war ein großes Vorbild und eine herausragende Botschafterin Bayerns. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie. Wir werden Laura Dahlmeier ein ehrendes Andenken bewahren.“
Der bayerische Ministerpräsident meldete sich nach der tragischen Nachricht umgehend bei Social Media: „Bayern trauert um eine Königin des Wintersports. (…) Laura Dahlmeier war ein großes Vorbild und eine herausragende Botschafterin Bayerns. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie. Wir werden Laura Dahlmeier ein ehrendes Andenken bewahren.“ © via www.imago-images.de
Auch Bundespräsident Frank Walter Steinmeier war schockiert: „Wie so viele Menschen in unserem Land habe ich bis zuletzt um Laura Dahlmeier gebangt und gehofft, dass sie nach ihrem tragischen Bergunfall in Pakistan doch noch lebend geborgen werden könnte. Laura Dahlmeier war eine Botschafterin unseres Landes in der Welt, ein Vorbild für ein friedliches, fröhliches und faires Miteinander über Grenzen hinweg. So wird sie mir, so wird sie vielen Menschen in unserem Land in Erinnerung bleiben.“
Auch Bundespräsident Frank Walter Steinmeier war schockiert: „Wie so viele Menschen in unserem Land habe ich bis zuletzt um Laura Dahlmeier gebangt und gehofft, dass sie nach ihrem tragischen Bergunfall in Pakistan doch noch lebend geborgen werden könnte. Laura Dahlmeier war eine Botschafterin unseres Landes in der Welt, ein Vorbild für ein friedliches, fröhliches und faires Miteinander über Grenzen hinweg. So wird sie mir, so wird sie vielen Menschen in unserem Land in Erinnerung bleiben.“ © Annegret Hilse / SVEN SIMON
Auch Kanzler Friedrich Merz meldete sich zu Wort: „Als Weltmeisterin und Olympiasiegerin vollbrachte sie Leistungen, die in die Biathlon-Geschichte unseres Landes eingegangen sind. Die traurige Gewissheit über den Tod von Laura Dahlmeier macht mich sehr betroffen. Wir trauern mit ihren Angehörigen, Freunden und Weggefährten.“
Auch Kanzler Friedrich Merz meldete sich zu Wort: „Als Weltmeisterin und Olympiasiegerin vollbrachte sie Leistungen, die in die Biathlon-Geschichte unseres Landes eingegangen sind. Die traurige Gewissheit über den Tod von Laura Dahlmeier macht mich sehr betroffen. Wir trauern mit ihren Angehörigen, Freunden und Weggefährten.“ © IMAGO/dts Nachrichtenagentur
„Schweren Herzens nehmen wir Abschied von Laura Dahlmeier. Ihr plötzlicher Tod macht uns fassungslos. Sie war mehr als eine Olympiasiegerin – sie war ein Mensch mit Herz, Haltung und Vision. Deine Geschichte wird weiterleben, Laura“, schrieb der DOSB.
„Schweren Herzens nehmen wir Abschied von Laura Dahlmeier. Ihr plötzlicher Tod macht uns fassungslos. Sie war mehr als eine Olympiasiegerin – sie war ein Mensch mit Herz, Haltung und Vision. Deine Geschichte wird weiterleben, Laura“, schrieb der DOSB. © IMAGO/imageBROKER/Timon Schneider
Auch der DSV meldete sich mit einem Statement:„Wir trauern um unsere ehemalige Athletin und Biathlon-Legende Laura Dahlmeier. (…) Sie war nicht nur eine der erfolgreichsten Athletinnen in der Geschichte des Deutschen Skiverbandes, sondern auch ein außergewöhnlicher Mensch voller Lebensfreude, Mut und Herzlichkeit (…) Wir werden Laura stets als großartige Sportlerin und wunderbaren Menschen in Erinnerung behalten. Ruhe in Frieden, Laura.“
Auch der DSV meldete sich mit einem Statement: „Wir trauern um unsere ehemalige Athletin und Biathlon-Legende Laura Dahlmeier. (…) Sie war nicht nur eine der erfolgreichsten Athletinnen in der Geschichte des Deutschen Skiverbandes, sondern auch ein außergewöhnlicher Mensch voller Lebensfreude, Mut und Herzlichkeit. (…) Wir werden Laura stets als großartige Sportlerin und wunderbaren Menschen in Erinnerung behalten. Ruhe in Frieden, Laura.“ © IMAGO/Ulrich Wagner
DOSB-Chef Thomas Weikert war untröstlich: „Der DOSB und der gesamte deutsche Sport trauern um Laura Dahlmeier. Wir sind zutiefst erschüttert über den plötzlichen und viel zu frühen Tod dieses wunderbaren Menschen. (...) Ihr Einsatz für den Sport, ihre Leidenschaft für die Natur und ihr Engagement für die Gesellschaft machen sie zu einer inspirierenden Persönlichkeit. Ihre Geschichte bleibt. Als Tochter, Schwester, Freundin, Olympionikin und Biathlon-Legende. Laura wird für immer ein fester Teil von Team Deutschland bleiben. Sie wird uns fehlen.“
DOSB-Chef Thomas Weikert war untröstlich: „Der DOSB und der gesamte deutsche Sport trauern um Laura Dahlmeier. Wir sind zutiefst erschüttert über den plötzlichen und viel zu frühen Tod dieses wunderbaren Menschen. (...) Ihr Einsatz für den Sport, ihre Leidenschaft für die Natur und ihr Engagement für die Gesellschaft machen sie zu einer inspirierenden Persönlichkeit. Ihre Geschichte bleibt. Als Tochter, Schwester, Freundin, Olympionikin und Biathlon-Legende. Laura wird für immer ein fester Teil von Team Deutschland bleiben. Sie wird uns fehlen.“ © IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images
„Ruhe in Frieden, Laura. Was für ein unfassbar tragischer Verlust. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Freunden“, postete der DFB.
„Ruhe in Frieden, Laura. Was für ein unfassbar tragischer Verlust. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Freunden“, postete der DFB. © IMAGO/Fotostand / Fantini
Hertha BSC meldete sich in zahlreichen Kommentarspalten: „Ruhe in Frieden, Laura! Unser aufrichtiges Beileid an Lauras Familie und Freunde. Viel Kraft in dieser schweren Zeit.“
Hertha BSC meldete sich in zahlreichen Kommentarspalten: „Ruhe in Frieden, Laura! Unser aufrichtiges Beileid an Lauras Familie und Freunde. Viel Kraft in dieser schweren Zeit.“ © IMAGO/Michael Taeger
Auch „Auf Schalke“ fühlte sich Dahlmeier beim großen Biathlon-Event pudelwohl. Der Klub verfasste ein offizielles Statement: „Mit Laura Dahlmeier geht eine große Sportlerin und ein herzlicher Mensch von uns. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind bei ihren Angehörigen, Freunden und der gesamten Biathlon-Familie. Ruhe in Frieden, Laura“.
Auch „Auf Schalke“ fühlte sich Dahlmeier beim großen Biathlon-Event pudelwohl. Der Klub verfasste ein offizielles Statement: „Mit Laura Dahlmeier geht eine große Sportlerin und ein herzlicher Mensch von uns. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind bei ihren Angehörigen, Freunden und der gesamten Biathlon-Familie. Ruhe in Frieden, Laura“. © Revierfoto via www.imago-images.de
Dahlmeiers Weggefährtin Magdalena Neuner postete ein Bild mit einem schwarzen Herzen darunter auf Instagram.
Dahlmeiers Weggefährtin Magdalena Neuner postete ein Bild mit einem schwarzen Herzen darunter auf Instagram. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON
„Worte fehlen. Ruhe in Frieden, Laura. Du bleibst unvergessen“, kommentierte der deutsche Eishockey-Star Yannic Seidenberg.
„Worte fehlen. Ruhe in Frieden, Laura. Du bleibst unvergessen“, kommentierte der deutsche Eishockey-Star Yannic Seidenberg. © IMAGO/kolbert-press/Ulrich Gamel
„Laura, du bist und bleibst nicht nur eine der erfolgreichsten Biathletinnen aller Zeiten, sondern vor allem ein echtes Vorbild - für uns Athletinnen und Athleten und für den ganzen deutschen Wintersport. Deine Entschlossenheit und deine Bescheidenheit werden wir nie vergessen! Danke, Laura, für deinen Weg, dein Vorbild und deine Spuren, die du hinterlassen hast - im Schnee und in unseren Herzen. Ruhe in Frieden“, schrieb der Weltklasse-Rodler Felix Loch.
„Laura, du bist und bleibst nicht nur eine der erfolgreichsten Biathletinnen aller Zeiten, sondern vor allem ein echtes Vorbild – für uns Athletinnen und Athleten und für den ganzen deutschen Wintersport. Deine Entschlossenheit und deine Bescheidenheit werden wir nie vergessen! Danke, Laura, für deinen Weg, dein Vorbild und deine Spuren, die du hinterlassen hast – im Schnee und in unseren Herzen. Ruhe in Frieden“, schrieb der Weltklasse-Rodler Felix Loch.  © IMAGO/kristen-images.com / Michael Kristen
Giulia Gwinn, die vor gar nicht allzu langer Zeit zusammen mit Dahlmeier auf dem Instagram-Kanal der Bayern-Frauen zu sehen war, konnte es nicht fassen: „Ruhe in Frieden … Du hast das Biathlon wie keine andere geprägt und bereichert. Deine Erinnerung bleibt für immer unvergessen. In Gedanken bei deiner Familie und allen Angehörigen.“
Giulia Gwinn, die vor gar nicht allzu langer Zeit zusammen mit Dahlmeier auf dem Instagram-Kanal der Bayern-Frauen zu sehen war, konnte es nicht fassen: „Ruhe in Frieden … Du hast das Biathlon wie keine andere geprägt und bereichert. Deine Erinnerung bleibt für immer unvergessen. In Gedanken bei deiner Familie und allen Angehörigen.“ © IMAGO/Fotostand / Fantini
ZDF-Sport-Moderatorin Amelie Stiefvater meldete sich bei Instagram: „Furchtbar. Viel Kraft an die Familie“
ZDF-Sport-Moderatorin Amelie Stiefvater meldete sich bei Instagram: „Furchtbar. Viel Kraft an die Familie“ © IMAGO/nordphoto GmbH / Hafner
Biathlon-Ikone Magdalena Forsberg postete ein gebrochenes Herz.
Biathlon-Ikone Magdalena Forsberg postete ein gebrochenes Herz. © IMAGO/JAN COLLSIÖÖ
Der ehemalige norwegische Biathlet Emil Hegle Svendsen meldete sich auf X: „Ein ganz, ganz trauriger Tag für den Biathlon. Ruhe in Frieden, Laura.“
Der ehemalige norwegische Biathlet Emil Hegle Svendsen meldete sich auf X: „Ein ganz, ganz trauriger Tag für den Biathlon. Ruhe in Frieden, Laura.“ © CARL SANDIN
„Ruhe in Frieden, Laura“, schrieb Langlauf-Ikone Tobias Angerer.
„Ruhe in Frieden, Laura“, schrieb Langlauf-Ikone Tobias Angerer. © imago sportfotodienst
Die französische Biathlon-Weltmeisterin Lou Jeanmonnot postete ein Herz und eine Taube in Gedenken an Dahlmeier.
Die französische Biathlon-Weltmeisterin Lou Jeanmonnot postete ein Herz und eine Taube in Gedenken an Dahlmeier. © IMAGO/Gabor Baumgarten
Auch ihr Teamkollege Emilien Claude zeigte sein Mitgefühl mit einer weißen Taube.
Auch ihr Teamkollege Emilien Claude zeigte sein Mitgefühl mit einer weißen Taube. © IMAGO/GEPA pictures/ Thomas Bachun
Tessa Worley, zweifache Weltmeisterin im Riesenslalom, meldete sich mit einem weißen Herz.
Tessa Worley, zweifache Weltmeisterin im Riesenslalom, meldete sich mit einem weißen Herz.  © IMAGO/GEPA pictures/ Thomas Bachun
„Weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Ich hoffe, dass sie nicht leiden musste und jetzt im Himmel friedlich über ihre Family und Freude wacht“, kommentierte die mehrfache Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel.
„Weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Ich hoffe, dass sie nicht leiden musste und jetzt im Himmel friedlich über ihre Family und Freude wacht“, kommentierte die mehrfache Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel. © IMAGO
Auch Reality-Star und Schauspielerin Michaela Schaffrath meldete sich zu Wort: „Es ist so unfassbar tragisch und traurig.“
Auch Reality-Star und Schauspielerin Michaela Schaffrath meldete sich zu Wort: „Es ist so unfassbar tragisch und traurig.“ © IMAGO/Stephan Wallocha
„So traurig. RIP“, schrieb der ehemalige DFB-Torwart Timo Hildebrand.
„So traurig. RIP“, schrieb der ehemalige DFB-Torwart Timo Hildebrand.  © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Kult-Moderator Willi Witzel postete einen emotionalen Beitrag auf Instagram: „Liebe Laura, Ruhe in Frieden. Dein treuer Follower.“
Kult-Moderator Willi Weitzel postete einen emotionalen Beitrag auf Instagram: „Liebe Laura, Ruhe in Frieden. Dein treuer Follower.“ © Ulrich Stamm via www.imago-images.de
Der ehemalige Tennis-Star Sabine Lisicki postete ein Herz und eine Träne.
Der ehemalige Tennis-Star Sabine Lisicki postete ein Herz und eine Träne. © IMAGO/Claudio Gärtner

Es ist nur zu erahnen, wie Krauss sich nach dem tragischen Unglück fühlen muss. Bergsteiger-Legende Reinhold Messner wurde von der Bild gefragt, was es mit der Psyche macht, wenn man sich entscheiden muss, zu gehen. Das könne man nicht verallgemeinern, sagte Messner. „Da ist jeder Fall anders. Wenn ich 100-prozentig sicher bin, dass die Partnerin verstorben ist – aufgrund von Steinschlag wie in diesem Fall – dann werde ich alles versuchen, mein Leben zu retten.“

Laura Dahlmeier kam bei einem Bergunglück ums Leben.

Aber: „Solange eine winzige Hoffnung besteht, die Partnerin zu retten und mit hinunterzunehmen – zum Beispiel durch die berühmte Technik des Abseilens – dann werde ich das tun“, stellte Messner klar.

Wie geht es der Seilpartnerin von Laura Dahlmeier?

Im Moment der Entscheidung treibe der Instinkt einen an, „mit Partner oder Partnerin, gemeinsam die Flucht nach unten anzutreten. Wenn das aber nicht mehr möglich ist, weil einer der beiden verstirbt, dann wird die andere nicht oben hockenbleiben, sondern sie wird versuchen, ihr Leben ins Tal zu retten“. Wie wird Marina Krauss mit dieser Erfahrung umgehen? „Das ist ein Trauma, das bleibt“, weiß Messner.

Laura Dahlmeier: Olympia-Rekorde, plötzliches Biathlon-Aus und ein privater Schicksalsschlag

Laura Dahlmeier wird am 22. August 1993 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Ihre Eltern Andreas Dahlmeier und Susi waren erfolgreiche Mountainbike-Fahrer der 1990er Jahre.
Laura Dahlmeier wird am 22. August 1993 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Ihre Eltern Andreas Dahlmeier und Susi waren erfolgreiche Mountainbike-Fahrer der 1990er Jahre. © imago sportfotodienst
Im Alter von sieben Jahren beginnt Laura mit dem Biathlon. Zunächst probiert sie sich auch im alpinen Skirennsport aus, entscheidet sich aber nach zwei Jahren für den Biathlon.
Im Alter von sieben Jahren beginnt Laura mit dem Biathlon. Zunächst probiert sie sich auch im alpinen Skirennsport aus, entscheidet sich aber nach zwei Jahren für den Biathlon. © imago sportfotodienst
Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Obertilliach im Jahr 2013 gewinnt Laura Dahlmeier dreimal Gold (Sprint, Einzel, Staffel) und einmal Silber (Verfolgung).
Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Obertilliach im Jahr 2013 gewinnt Laura Dahlmeier dreimal Gold (Sprint, Einzel, Staffel) und einmal Silber (Verfolgung). © imago sportfotodienst
Im Jahr 2013 wird Dahlmeier als beste Nachwuchsbiathletin des Jahres ausgezeichnet und erhält zudem in der Münchner BMW-Welt den Bayerischen Sportpreis.
Im Jahr 2013 wird Dahlmeier als beste Nachwuchsbiathletin des Jahres ausgezeichnet und erhält zudem in der Münchner BMW-Welt den Bayerischen Sportpreis. © imago sportfotodienst
Ein Jahr später gelingt ihr dann der endgültige Durchbruch mit der Teilnahme an ihren ersten Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi.
Ein Jahr später gelingt ihr dann der endgültige Durchbruch mit der Teilnahme an ihren ersten Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi. © imago sportfotodienst
Obwohl Laura Dahlmeier 2014 noch jung und recht unerfahren ist, gewinnt sie Olympia-Silber mit der Staffel.
Obwohl Laura Dahlmeier 2014 noch jung und recht unerfahren ist, gewinnt sie Olympia-Silber mit der Staffel. © imago sportfoto
Auch bei der Biathlon-WM 2015 im finnischen Kontiolahti bringt Laura Dahlmeier Medaillen mit nach Hause.
Auch bei der Biathlon-WM 2015 im finnischen Kontiolahti bringt Laura Dahlmeier Medaillen mit nach Hause. © imago sportfoto
Bei der Biathlon-WM 2015 gewinnt sie Silber in der Verfolgung (10 Kilometer) und Gold mit der 4x6-Kilometer-Staffel. Auch mit dabei: Franzi Preuß (r.).
Bei der Biathlon-WM 2015 gewinnt sie Silber in der Verfolgung (10 Kilometer) und Gold mit der 4x6-Kilometer-Staffel. Auch mit dabei: Franzi Preuß (r.).  © imago sportfotodienst, via www.imago-images.de
Bei all den Medaillen darf sich auch mal ein tiefer Schluck aus dem Bierglas gegönnt werden.
Bei all den Medaillen darf sich auch mal ein tiefer Schluck aus dem Bierglas gegönnt werden. © imago sportfotodienst
Noch mehr Erfolge hagelt es bei der WM 2016 in Oslo. Dort steht Dahlmeier sogar fünfmal auf dem Treppchen.
Noch mehr Erfolge hagelt es bei der WM 2016 in Oslo. Dort steht Dahlmeier sogar fünfmal auf dem Treppchen. © imago sportfotodienst
Insgesamt holt sie in Oslo fünf Medaillen in fünf Rennen – darunter Gold in der Verfolgung. Obendrauf gab es sogar noch eine Privataudienz bei König Harald V. von Norwegen.
Insgesamt holt sie in Oslo fünf Medaillen in fünf Rennen – darunter Gold in der Verfolgung. Obendrauf gab es sogar noch eine Privataudienz bei König Harald V. von Norwegen. © imago sportfoto
Gekrönt wird ihre Märchensaison mit dem Gewinn des Gesamtweltcups 2016/17 – zum ersten Mal in ihrer Karriere.
Gekrönt wird ihre Märchensaison mit dem Gewinn des Gesamtweltcups 2016/17 – zum ersten Mal in ihrer Karriere. © imago sportfotodienst, via www.imago-images.de
Bei der Weltmeisterschaft 2017 in Hochfilzen dominiert sie ebenfalls die Wettkämpfe und gewinnt fünf Goldmedaillen.
Bei der Weltmeisterschaft 2017 in Hochfilzen dominiert sie ebenfalls die Wettkämpfe und gewinnt fünf Goldmedaillen. © Eibner-Pressefoto/JFK
Im selben Jahr wird Laura Dahlmeier zu Deutschlands „Sportlerin des Jahres“ 2017 gewählt.
Im selben Jahr wird Laura Dahlmeier zu Deutschlands „Sportlerin des Jahres“ 2017 gewählt.  © Hansjürgen Britsch
Dabei teilte sich Dahlmeier die Bühne mit Sportstars wie Kira Walkenhorst und Laura Ludwig (Mannschaft des Jahres) sowie Johannes Rydzek (Sportler des Jahres).
Dabei teilte sich Dahlmeier die Bühne mit Sportstars wie Kira Walkenhorst und Laura Ludwig (Mannschaft des Jahres) sowie Johannes Rydzek (Sportler des Jahres).  © Hansjürgen Britsch via www.imago-images.de
Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang erreicht Dahlmeier den Höhepunkt ihrer Karriere.
Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang erreicht Dahlmeier den Höhepunkt ihrer Karriere. © IMAGO/Yonhap News
Sie gewinnt zweimal Gold (Sprint und Verfolgung) und einmal Bronze. Als erste Athletin gewinnt sie das Double aus Sprint und Verfolgung bei Olympischen Spielen.
Sie gewinnt zweimal Gold (Sprint und Verfolgung) und einmal Bronze. Als erste Athletin gewinnt sie das Double aus Sprint und Verfolgung bei Olympischen Spielen. © Schreyer / Imago
Das Jahr 2019 gehört dann wohl zu einem der schwersten Jahre in der Laufbahn von Laura Dahlmeier.
Das Jahr 2019 gehört dann wohl zu einem der schwersten Jahre in der Laufbahn von Laura Dahlmeier. © Frank Hoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de
Mit nur 25 Jahren gibt Laura Dahlmeier 2019 überraschend ihr Karriereende bekannt.
Mit nur 25 Jahren gibt Laura Dahlmeier 2019 überraschend ihr Karriereende bekannt. © FrankHoermann/SVEN SIMON, via www.imago-images.de
In ihrer Erklärung zum frühen Karriereende schreibt Laura Dahlmeier: „Nach einer unfassbar harten Saison voller Höhen und Tiefen verspüre ich nicht mehr die hundertprozentige Leidenschaft, die für den Profisport erforderlich ist.“
In ihrer Erklärung zum frühen Karriereende schreibt Laura Dahlmeier: „Nach einer unfassbar harten Saison voller Höhen und Tiefen verspüre ich nicht mehr die hundertprozentige Leidenschaft, die für den Profisport erforderlich ist.“ © FrankHoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de
Im Jahr 2022 musste Dahlmeier dann einen schweren persönlichen Rückschlag verkraften: Ihr Ex-Freund Robert Grasegger stirbt bei einem Lawinenunglück in Patagonien im Alter von nur 29 Jahren.
Im Jahr 2022 musste Dahlmeier dann einen schweren persönlichen Rückschlag verkraften: Ihr Ex-Freund Robert Grasegger stirbt bei einem Lawinenunglück in Patagonien im Alter von nur 29 Jahren.  © Laura Dahlmeier Instagram
Doch auch nach ihrer aktiven Karriere blieb sie dem Biathlon treu – jedoch in der Rolle als TV-Expertin.
Doch auch nach ihrer aktiven Karriere blieb sie dem Biathlon treu – jedoch in der Rolle als TV-Expertin.  © IMAGO/Marcel Rotzoll
2019 gab Dahlmeier ihr Debüt als TV-Expertin und erfreute die Zuschauer mit ihrer authentischen Art und Expertise.
2019 gab Dahlmeier ihr Debüt als TV-Expertin und erfreute die Zuschauer mit ihrer authentischen Art und Expertise.  © Eberhard Thonfeld via www.imago-images.de
Im Juli 2025 herrscht allerdings große Sorge um Laura Dahlmeier, nachdem die Biathlon-Ikone bei einem Bergunfall in Pakistan verunglückt ist.
Im Juli 2025 herrscht allerdings große Trauer um Laura Dahlmeier, nachdem die Biathlon-Ikone bei einem Bergunfall in Pakistan tödlich verunglückt ist. © IMAGO/Steffen Proessdorf
Dahlmeier wurde beim Bergsteigen im Karakorum-Gebirge am Laila Peak durch einen Steinschlag mindestens schwer verletzt, teilte ihr Management mit.
Dahlmeier wurde beim Bergsteigen im Karakorum-Gebirge am Laila Peak durch einen Steinschlag getroffen. Wenige Tage nach dem Unglück wurde der tragische Tod der Biathlon-Königin von ihrem Management bestätigt.  © IMAGO

Krauss hatte vor längerer Zeit auf Instagram etwas zum Thema Tod gepostet. „Der Tod! Er ist Teil des Spiels. Trotzdem redet man selten darüber. Wenn er dann da ist, reißt es einem den Boden unter den Füßen weg. Gerade wir Bergsteiger/-innen fördern unser Glück öfter heraus als andere. Wirklich gut darauf vorbereiten kann man sich nicht. Meiner Meinung nach ist es aber hilfreich sich vorher schon damit zu befassen und vor allem auch mit Familie und Freunden darüber redet, sodass - wenn es passiert - nicht völlig aus dem Blauen heraus geschieht, denn das wäre wiederum etwas blauäugig.“ (anre)

Rubriklistenbild: © ZDF / Maik Floeder

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