Eintracht Frankfurt hat den Transfer eines Bundesliga-Stars verpasst. Der FC Bayern erhielt den Zuschlag. Der Wechsel scheiterte knapp.
Frankfurt – Wenn Eintracht Frankfurt am 4. Oktober auf den FC Bayern trifft, duellieren sich die torgefährlichsten Teams der Bundesliga. Die SGE kennt die eigenen Stärken ebenso wie die defensiven Schwächen. Hätte die Mannschaft eine bessere Stabilität, wenn der Transfer von Tom Bischof geklappt hätte? Der jetzige Bayern-Star nämlich wäre um ein Haar an den Main gewechselt.
Tom Bischof (Mitte) hat sich gegen einen Wechsel nach Frankfurt entschieden.
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Das Mittelfeld-Juwel schloss sich im Sommer den Münchnern an, kam von 1899 Hoffenheim. Beim 4:0-Sieg der Bayern gegen Bremen durfte er erstmals durchspielen in der Liga, bereitete einen Treffer vor. Die Qualitäten des 20-Jährigen sind unbestritten hoch, entsprechend dürfte man bei den Hessen ab und an Traurigkeit verspüren, dass der Transfer nicht klappen wollte .
Eintracht Frankfurt stand kurz vor Transfer von Bayern-Star Bischof Anfang 2025 entschied sich Bischof für den Schritt an die Isar. Zuvor hatte sich die Eintracht intensiv um ihn bemüht, Sportvorstand Markus Krösche gab damals öffentlich zu: „Er ist ein guter Spieler, ja“. Nur wenige Wochen, bevor die Wahl auf den FCB fiel, weilte Bischof sogar in Frankfurt, schaute sich die Gegebenheiten der Eintracht genau an.
Trainingszentrum, Stadion, Kabine, der gebürtige Amorbacher (Unterfranken) erhielt exklusive Einblicke. Nach Informationen der BILD legten ihm die Verantwortlichen eine Art „Businessplan“ vor, wie seine Zeit bei den Adlerträgern genau aussehen sollte. Ein Platz in der ersten Elf, dadurch die Berufung in den DFB -Kader, ein Vertrag über fünf Jahre – Bischof kam ins Grübeln.
Die teuersten Neuzugänge in Eintracht Frankfurts Vereinsgeschichte Auf Platz eins der teuersten Neuzugänge in der Geschichte von Eintracht Frankfurt ist Hugo Ekitiké. Nach einem halben Jahr auf Leihbasis wechselte der Franzose im Sommer 2024 fest zur SGE – durch Bonuszahlungen kostete er die Eintracht 31,5 Millionen Euro. Mit seinem Wechsel zum FC Liverpool für 95 Millionen Euro ist er gleichzeitig auch Rekordabgang. © IMAGO/Jan Huebner Der zweitteuerste jemals von Eintracht Frankfurt getätigte Einkauf ist Elye Wahi. Satte 26 Millionen Euro zahlten die Hessen im Januar 2025, nachdem Omar Marmoush sich in Richtung Manchester City verabschiedet hatte. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand Luka Jovic spielte sich als Mitglied der berühmt-berüchtigten Büffelherde in den Fokus von Europas Elite. Nach zwei Jahren auf Leihbasis verpflichtete Eintracht Frankfurt den Stürmer 2019 für 22,34 Millionen Euro, nur um ihn umgehend für fast das Dreifache (63 Millionen Euro) an Real Madrid zu verkaufen. © Anke Waelischmiller/Sven Simon via www.imago-images.de Erst seit diesem Sommer neu in der Liste der teuersten Eintracht-Neuzugänge ist Jonathan Burkardt. Nach zähen Verhandlungen hat die SGE sich mit Mainz 05 auf eine Ablöse in Höhe von 21 Millionen Euro geeinigt. © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal Djibril Sow wechselte 2019 für 14 Mio. Euro von den BSC Young Boys nach Frankfurt und war Teil der Mannschaft, die 2022 die Europa League gewonnen hat. Zwei Jahre später wechselte er für zehn Mio. Euro zum FC Sevilla. Djibril Sow wechselte 2019 für 14 Millionen Euro von den BSC Young Boys nach Frankfurt und war Teil der Mannschaft, die 2022 die Europa League gewonnen hat. Zwei Jahre später wechselte er für zehn Millionen Euro zum FC Sevilla. © IMAGO Willian Pacho zählt zu den zahlreichen Top-Transfers, die Markus Krösche in den vergangenen Jahren getätigt hat. Mit einer Ablöse von 13,65 Mio. Euro ist er in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge auf Platz sieben angesiedelt. Nach nur einem Jahr kassierte Frankfurt 40 Mio. Euro von Paris Saint-Germain. Willian Pacho zählt zu den zahlreichen Top-Transfers, die Markus Krösche in den vergangenen Jahren getätigt hat. Mit einer Ablöse von 13,65 Millionen Euro ist er in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge auf Platz sieben angesiedelt. Nach nur einem Jahr kassierte Frankfurt 40 Millionen Euro von Paris Saint-Germain. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik Arthur Theate spielte zunächst ein halbes Jahr auf Leihbasis für Eintracht Frankfurt, bevor die SGE den Belgier im Februar 2025 mit einer Ablöse von 13 Mio. Euro zum acht teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte gemacht hat. Arthur Theate spielte zunächst ein halbes Jahr auf Leihbasis für Eintracht Frankfurt, bevor die SGE den Belgier im Februar 2025 mit einer Ablöse von 13 Millionen Euro zum acht teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte gemacht hat. © IMAGO/Grant Hubbs Ebenfalls Teil der Büffelherde war Sébastien Haller, der Eintracht Frankfurt 2017 zwölf Mio. Euro gekostet hat. Nach zwei starken Jahren in der Main-Metropole ging es für den Ivorer für 50 Mio. Euro bei West Ham United weiter. Ebenfalls Teil der Büffelherde war Sébastien Haller, der Eintracht Frankfurt 2017 zwölf Millionen Euro gekostet hat. Nach zwei starken Jahren in der Main-Metropole ging es für den Ivorer für 50 Millionen Euro bei West Ham United weiter. © Revierfoto via www.imago-images.de Zahlreiche europäische Top-Klubs buhlten im Sommer 2024 um die Dienste von Can Uzun. Den Zuschlag erhielt letztlich Eintracht Frankfurt, das für das türkische Offensivjuwel elf Mio. Euro an den 1. FC Nürnberg zahlte. Zahlreiche europäische Top-Klubs buhlten im Sommer 2024 um die Dienste von Can Uzun. Den Zuschlag erhielt letztlich Eintracht Frankfurt, das für das türkische Offensivjuwel elf Millionen Euro an den 1. FC Nürnberg zahlte. © IMAGO/Jürgen Kessler Für zehn Mio. Euro verpflichtete Eintracht Frankfurt Fares Chaibi 2023 aus Frankreich. Auch wenn der Algerier noch nicht sein volles Potenzial ausschöpfen konnte, taucht er in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge auf Platz elf auf. Für zehn Millionen Euro verpflichtete Eintracht Frankfurt Fares Chaibi 2023 aus Frankreich. Auch wenn der Algerier noch nicht sein volles Potenzial ausschöpfen konnte, taucht er in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge auf Platz elf auf. © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal Im Januar 2024 machte Eintracht Frankfurt den Transfer von Aurèle Amenda für 9,5 Mio. Euro fix, hat ihn aber umgehend an die BSC Young Boys zurück verliehen. Der Schweizer Nationalspieler gilt als großes Talent, hat bislang aber mit zu großer Konkurrenz in der Innenverteidigung zu kämpfen. Im Januar 2024 machte Eintracht Frankfurt den Transfer von Aurèle Amenda für 9,5 Millionen Euro fix, hat ihn aber umgehend an die BSC Young Boys zurück verliehen. Der Schweizer Nationalspieler gilt als großes Talent, hat bislang aber mit zu großer Konkurrenz in der Innenverteidigung zu kämpfen. © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal Martin Hinteregger hat Eintracht Frankfurt 2019 neun Mio. Euro gekostet und sich in zweieinhalb Jahren am Main in die Herzen der SGE-Fans gespielt. Mittlerweile ist der Innenverteidiger nur noch auf Amateur-Ebene unterwegs. Martin Hinteregger hat Eintracht Frankfurt 2019 neun Millionen Euro gekostet und sich in zweieinhalb Jahren am Main in die Herzen der SGE-Fans gespielt. Mittlerweile ist der Innenverteidiger nur noch auf Amateur-Ebene unterwegs. © IMAGO/osnapix Hugo Larsson könnte einer der nächsten Top-Deals von Eintracht Frankfurt werden. 2023 zahlte die SGE neun Mio. Euro für den Schweden. Inzwischen ist er ein Vielfaches wert und es gibt bereits Gerüchte um Interesse von Real Madrid und Co. Hugo Larsson könnte einer der nächsten Top-Deals von Eintracht Frankfurt werden. 2023 zahlte die SGE neun Millionen Euro für den Schweden. Inzwischen ist er ein Vielfaches wert und es gibt bereits Gerüchte um Interesse von Real Madrid und Co. © IMAGO/Grant Hubbs Eher wenig erfolgreich war die Verpflichtung von Dominik Kohr. Im Sommer 2019 kam der Defensivspieler für 8,5 Mio. Euro von Bayer Leverkusen, konnte sich bei Eintracht Frankfurt aber nie richtig durchsetzen. Drei Jahren wechselte Kohr für 1,5 Mio. Euro zu Mainz 05 und ist damit einer der SGE-Spieler in dieser Liste, die keinen Gewinn eingebracht haben. Eher wenig erfolgreich war die Verpflichtung von Dominik Kohr. Im Sommer 2019 kam der Defensivspieler für 8,5 Millionen Euro von Bayer Leverkusen, konnte sich bei Eintracht Frankfurt aber nie richtig durchsetzen. Drei Jahren wechselte Kohr für 1,5 Millionen Euro zu Mainz 05 und ist damit einer der SGE-Spieler in dieser Liste, die keinen Gewinn eingebracht haben. © Jan Huebner Jens-Petter Hauge muss in dieselbe Kategorie eingeordnet werden wie Kohr. Nach einer einjährigen Leihe, die bereits 1,6 Mio. Euro Leihgebühr gekostet hat, verpflichtete Eintracht Frankfurt den Offensivspieler 2022 fest für 8,2 Mio. Euro. Sein zweifellos vorhandenes Talent konnte der Norweger aber nie unter Beweis stellen, sodass er im Januar 2025 für 3,5 Mio. Euro zurück zu seinem Jugendklub Bodo/Glimt gewechselt ist. Jens-Petter Hauge muss in dieselbe Kategorie eingeordnet werden wie Kohr. Nach einer einjährigen Leihe, die bereits 1,6 Millionen Euro Leihgebühr gekostet hat, verpflichtete Eintracht Frankfurt den Offensivspieler 2022 fest für 8,2 Millionen Euro. Sein zweifellos vorhandenes Talent konnte der Norweger aber nie unter Beweis stellen, sodass er im Januar 2025 für 3,5 Millionen Euro zurück zu seinem Jugendklub Bodo/Glimt gewechselt ist. © IMAGO/Jürgen Kessler Nicht weniger talentiert ist Jean-Matteo Bahoya, für den Eintracht Frankfurt 2024 bereit war, acht Mio. Euro zu zahlen. Der Durchbruch ist ihm noch nicht gelungen, dennoch ist sein Talent zweifelsfrei zu erkennen. Nicht weniger talentiert ist Jean-Matteo Bahoya, für den Eintracht Frankfurt 2024 bereit war, acht Millionen Euro zu zahlen. Der Durchbruch ist ihm noch nicht gelungen, dennoch ist sein Talent zweifelsfrei zu erkennen. © IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images Für Niels Nkounkou war die SGE bereit, 7,5 Mio. Euro an die AS St.-Etienne zu überweisen. Nach einer starken Debütsaison war der Linksverteidiger in der Spielzeit 2024/25 nur Rotationsspieler. Für Niels Nkounkou war die SGE bereit, 7,5 Millionen Euro an die AS St.-Etienne zu überweisen. Nach einer starken Debütsaison war der Linksverteidiger in der Spielzeit 2024/25 nur Rotationsspieler. © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal Als Luka Jovic Eintracht Frankfurt verlassen hatte, brauchte man einen treffsicheren Ersatz. Die Wahl fiel auf Bas Dost, der die SGE sieben Mio. Euro kostete und die Bundesliga bereits aus seiner Zeit beim VfL Wolfsburg kannte. Nach nur 15 Toren in 43 Spielen zog der Stürmer nach eineinhalb Jahren für vier Mio. Euro weiter nach Belgien zu Club Brügge. Als Luka Jovic Eintracht Frankfurt verlassen hatte, brauchte man einen treffsicheren Ersatz. Die Wahl fiel auf Bas Dost, der die SGE sieben Millionen Euro kostete und die Bundesliga bereits aus seiner Zeit beim VfL Wolfsburg kannte. Nach nur 15 Toren in 43 Spielen zog der Stürmer nach eineinhalb Jahren für vier Millionen Euro weiter nach Belgien zu Club Brügge. © EIBNER/Rene Weiss via www.imago-images.de Platz 20 in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge ist Kevin Trapp. Bereits zwischen 2012 und 2015 lief er für die Eintracht auf, ehe der Wechsel zu Paris Saint-Germain folgte. Nach drei Jahren in Paris kam der Torhüter zu seinem Herzensklub zurück, kostete die Hessen damals sieben Mio. Euro. Bis heute ist er Kapitän. Platz 20 in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge ist Kevin Trapp. Bereits zwischen 2012 und 2015 lief er für die Eintracht auf, ehe der Wechsel zu Paris Saint-Germain folgte. Nach drei Jahren in Paris kam der Torhüter zu seinem Herzensklub zurück, kostete die Hessen damals sieben Millionen Euro. Bis heute ist er Kapitän. © IMAGO/HMB Media/Claus Ein weiteres Beispiel für die starke Transferstrategie von Eintracht Frankfurt ist Jesper Lindström. 2021 kam der Däne für sieben Mio. Euro aus seiner Heimat nach Frankfurt, nur um zwei Jahre später für 30 Mio. Euro an die SSC Neapel verkauft zu werden. Ein weiteres Beispiel für die starke Transferstrategie von Eintracht Frankfurt ist Jesper Lindström. 2021 kam der Däne für sieben Millionen Euro aus seiner Heimat nach Frankfurt, nur um zwei Jahre später für 30 Millionen Euro an die SSC Neapel verkauft zu werden. © IMAGO/Jürgen Kessler Junior Dina Ebimbe kam 2022 als vielversprechendes Mittelfeld-Talent von Paris Saint-Germain zu Eintracht Frankfurt. Nach einem Jahr auf Leihbasis wechselte er schließlich für 6,5 Mio. Euro fest zu den Hessen. Seine Zeit in der Main-Metropole ist leider geprägt von zahlreichen Verletzungen, die ihn teilweise monatelang außer Gefecht gesetzt haben. Junior Dina Ebimbe kam 2022 als vielversprechendes Mittelfeld-Talent von Paris Saint-Germain zu Eintracht Frankfurt. Nach einem Jahr auf Leihbasis wechselte er schließlich für 6,5 Millionen Euro fest zu den Hessen. Seine Zeit in der Main-Metropole ist leider geprägt von zahlreichen Verletzungen, die ihn teilweise monatelang außer Gefecht gesetzt haben. © IMAGO/Ulrik Pedersen Filip Kostic kam 2019 als gescheiterter Bundesliga-Spieler für 6,3 Mio. Euro vom Hamburger SV, nachdem er zuvor bereits ein Jahr leihweise in Frankfurt gespielt hatte. Über insgesamt vier Jahre bespielte der Serbe die linke Seite der SGE und steuerte in 172 Partien 33 Tore und 64 Vorlagen bei. Filip Kostic kam 2019 als gescheiterter Bundesliga-Spieler für 6,3 Millionen Euro vom Hamburger SV, nachdem er zuvor bereits ein Jahr leihweise in Frankfurt gespielt hatte. Über insgesamt vier Jahre bespielte der Serbe die linke Seite der SGE und steuerte in 172 Partien 33 Tore und 64 Vorlagen bei. © IMAGO/HMB Media Erst im Sommer 2025 wechselte Rasmus Kristensen für fixe sechs Mio. Euro von Leeds United zu Eintracht Frankfurt. Zuvor hatte er sich ein Jahr auf Leihbasis bei der SGE bewiesen und ist mit seiner aufopferungsvollen Spielweise schnell zum Fan-Liebling avanciert. Erst im Sommer 2025 wechselte Rasmus Kristensen für fixe sechs Millionen Euro von Leeds United zu Eintracht Frankfurt. Zuvor hatte er sich ein Jahr auf Leihbasis bei der SGE bewiesen und ist mit seiner aufopferungsvollen Spielweise schnell zum Fan-Liebling avanciert. © IMAGO/Jürgen Kessler Ebenfalls aus der Kategorie erfolgloser Eintracht-Transfer stammt Lucas Alario. Der Stürmer kam 2022 für sechs Mio. Euro von Bayer Leverkusen, konnte in Frankfurt aber nie richtig Fuß fassen. In insgesamt 26 Partien erzielte er nur zwei Treffer. Nach nur eineinhalb Jahren trennten sich die Wege wieder – am Ende stand ein Transferverlust von 5,5 Mio. Euro. Ebenfalls aus der Kategorie erfolgloser Eintracht-Transfer stammt Lucas Alario. Der Stürmer kam 2022 für sechs Millionen Euro von Bayer Leverkusen, konnte in Frankfurt aber nie richtig Fuß fassen. In insgesamt 26 Partien erzielte er nur zwei Treffer. Nach nur eineinhalb Jahren trennten sich die Wege wieder – am Ende stand ein Transferverlust von 5,5 Millionen Euro. © IMAGO/Jürgen Kessler Die Entscheidung aber fiel zu Gunsten des deutschen Rekordmeisters aus. Brisant: Die BILD will wissen, dass es hinter den Frankfurter Kulissen einige gibt, die der Meinung sind: Main statt Isar, bei der Eintracht wäre das junge Talent besser aufgehoben gewesen. Bundestrainer Julian Nagelsmann nominierte Bischof nicht für die kommenden Länderspiele , ließ mit folgendem Statement aufhorchen:
„Es ist nicht gut für mich als Nationaltrainer, wenn ein Spieler von 100 Prozent Spielzeit auf 15 Prozent Spielzeit zurückfällt. Die bringen mir als Nationaltrainer wenig. Da ist er dann bei einem großen Klub, spielt aber weniger. Dann lieber bei einem Tick kleineren Klubs und mehr Spielzeit. Die Spieler müssen clevere Entscheidungen treffen.“ Eine Motivation für Bischof, es im direkten Duell mit seinem Fast-Arbeitgeber allen zu zeigen? (is)
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