Erste Diagnose zur Verletzung

Ski-Ikone auf der Streif schwer verletzt – Ehefrau weint mit Baby im Arm

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    Korbinian Kothny
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Der Ski-Champion Alexis Pinturault erleidet einen schweren Sturz beim Super-G in Kitzbühel. Seine Ehefrau ist geschockt, erste Informationen zur Verletzung sind nun verfügbar.

Update vom 26. Januar: Alexis Pinturault hat sich nach seinem Sturz beim Super-G in Kitzbühel schwer verletzt. „Alexis erlitt eine schwere Knochenprellung des inneren Schienbeinplateaus mit einer zugehörigen Fraktur sowie eine Verletzung des Innenmeniskus“, teilte der französische Skiverband in einer ersten Diagnose mit. Ein Kreuzbandriss wie vor einem Jahr konnte jedoch glücklicherweise ausgeschlossen werden, in Frankreich soll es nun weitere Untersuchungen geben.

Wie lange der Ski-Superstar ausfällt, der 2021 den Gesamtweltcup gewinnen konnte, war zunächst nicht bekannt. Dennoch stellt die L’Équipe nun erneut die Frage nach einem Karriereende.

Ski-Superstar schwer verletzt auf der Streif – Ehefrau mit Baby im Arm leidet unter Tränen

Besonders Pinturaults Ehefrau Romane war der Schock nach dem Sturz ins Gesicht geschrieben. Sie hielt die einjährige Tochter Olympe im Arm und schlug sich erschrocken die Hände vors Gesicht.

Später erzählte Red-Bull-Alpinchef Patrick Riml im Interview mit der Tiroler Tageszeitung, dass bei Romane Pinturault Tränen geflossen seien und sie getröstet werden musste. „Es ist wirklich tragisch für ihn. Er war wieder gut drauf. Das tut brutal weh“, sagte Riml. Es bleibt zu hoffen, dass sich Pinturault schnell erholt und in Zukunft von Verletzungen verschont bleibt.

Die Ehefrau mit Kind auf dem Arm leidet nach dem Sturz von Alexis Pinturault.

„Das tut weh“: Ski-Star stürzt auf der Streif und muss mit Heli abtransportiert werden

Erstmeldung vom 24. Januar: Kitzbühel – Rund ein Jahr ist es her, dass Alexis Pinturault beim Super-G in Wengen schwer stürzte und sich das Kreuzband im linken Knie riss. Erst im Dezember feierte der Gesamt-Weltcupsieger der Saison 2020/21 sein Comeback nach fast einem Jahr Pause.

Pinturault stürzt bei Super-G in Kitzbühel

Auch im Ski-Mekka von Kitzbühel feierte der 33-Jährige schon große Erfolge: 2014, 2015 und 2016 siegte Pinturault in der Super-Kombination. Kurz nach seinem Comeback stürzte der Franzose nun aber am Freitag (24. Januar) im Super-G schwer. Schon nach rund zwei Sekunden verkantete Pinturault und verdrehte sich sein linkes Knie.

Zwar konnte der Franzose zunächst aufstehen, musste sich aber nach wenigen Sekunden wieder in den Schnee setzen. Schließlich musste Pinturault sogar mit dem Helikopter abtransportiert werden.

Im Ziel der legendären und berüchtigten Streif wartete Pinturaults Frau Romane, mit der gemeinsamen Tochter auf dem Arm auf den Papa – als dieser stürzte, schlug sich seine Ehefrau erschrocken die Hand vor den Mund.

Alexis Pinturault musste abtransportiert werden.

Marco Odermatt leidet mit Kollegen nach Sturz in Kitzbühel

„Das schmerzt extrem. Wenn man Alexis‘ Geschichte ein bisschen kennt: Er ist einer der nettesten auf der Tour. Diese Bilder sieht man nicht gerne. Aber es hat leider nicht gut ausgeschaut. Das tut weh“, analysierte auch der zum Sturz-Zeitpunkt führende Marco Odermatt im Interview mit dem ZDF.

Wie schwer die Verletzung von Pinturault ist, war zunächst nicht klar. Allerdings war es wieder das linke Knie, dass sich der dreimalige Weltmeister verdrehte – und auch ZDF-Experte Marco Büchel ging beim Anblick der Bilder von einer schwereren Verletzung aus.

Beim Training am Mittwoch war bereits der Deutsche Jacob Schramm schwer gestürzt und zog sich Kreuzbandrisse in beiden Knien zu. Und das DSV-Ass war nicht der einzige Athlet, der an diesem Tag den Einsatz eines Helikopters erforderte. Der österreichische Skifahrer Felix Hacker, derzeit Führender im Europacup, musste ebenfalls per Hubschrauber abtransportiert werden. So wie jetzt auch Pinturault … (kk)

Rubriklistenbild: © Screenshot/ZDF

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