Vor einem Jahr gestorben

Felix Neureuther teilt emotionale Erinnerungen an Mama Rosi: „Kannst dich darauf nicht vorbereiten“

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Vor rund einem Jahr jährte sich der traurige Tod von Rosi Mittermaier. Für ihren Sohn Felix Neureuther ist es noch immer ein sehr sensibles Thema.

Garmisch-Partenkirchen – Felix Neureuther tritt bei Themen, in denen er Expertise vorweisen kann, gerne mal dominant auf. In der Vergangenheit schimpfte er zum Beispiel über die asiatischen Winterspiele 2029 in Saudi-Arabien, oder schob Frust wegen der fehlenden Bewegung vieler Kinder. Doch Neureuther hat auch eine extrem emotionale Seite, vor allem wenn es um seine Mutter geht.

Felix Neureuther
Geburtsdatum:26. März 1984 (Alter 39 Jahre), Pasing, München
Einzel-Weltcupdebüt:4. Januar 2003
Einzel-Weltcupsieg:13
Karriereende:17. März 2019

Felix Neureuther erinnert sich: Tod von Rosi Mittermaier jährte sich zum ersten Mal

Am 4. Januar dieses Jahres jährte sich der Tod von Rosi Mittermaier zum ersten Mal. Die deutsche Ski-Legende war im Alter von 72 Jahren nach einem Krebsleiden verstorben. Ihr Sohn Felix Neureuther muss heute noch schlucken, wenn er mit jemandem über den Tod seiner Mutter spricht. So geschehen im Interview mit der Zeit.

„Der Moment der Diagnose war schrecklich“, erinnert sich Neureuther. „Du kannst dich darauf nicht vorbereiten. Es trifft dich ins Herz, es trifft mich immer noch, wenn ich darüber nachdenke.“ Es scheint so, als sei der 39-Jährige noch immer emotional sehr mitgenommen, als er zu seiner vor etwa einem Jahr verstorbenen Mutter befragt wird.

Felix Neureuther trauert noch immer um seine verstorbene Mutter Rosi Mittermaier.

Felix Neureuther spricht über Rosi Mittermaier: „Es gab nie ein Klagen“

Während seiner aktiven Karriere war Neureuther auf die alpinen Disziplinen Slalom und Riesenslalom spezialisiert und holte insgesamt 13 Einzel-Weltcupsiege. Selbstverständlich beschäftigte sich auch Rosi Mittermaier mit den Rennen ihres Sohnes.

„Wenn ich früher heimgekommen bin, nachdem ich ein Weltcuprennen gewonnen hatte, da hat sie sich natürlich gefreut, aber im Endeffekt war ihr der Sieg nicht wichtig“, so Neureuther rückblickend über seine Mutter. „Das Wichtigste war für sie: Ist alles in Ordnung, geht’s dir gut? So ist sie auch mit ihrer Diagnose umgegangen, unfassbar realistisch. Es gab nie ein Klagen, im Gegenteil, sie war es, die uns getröstet und aufgebaut hat. Sie fehlt uns allen sehr.“ (aoe)

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Rubriklistenbild: © Ulrich Wagner via www.imago-images.de

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