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Im Training stürzt die österreichische Skirennfahrerin Sophia Waldauf und zieht sich schwere Verletzungen zu. Die nächste Saison wird ohne sie ausgetragen.
München – Während eines intensiven Slalomtrainings in Argentinien stürzte die 23-jährige Tirolerin Sophia Waldauf schwer. Die Diagnose, die nach ihrer sofortigen Rückkehr nach Österreich und einer MRT-Untersuchung in Innsbruck gestellt wurde, ist niederschmetternd: ein Riss des vorderen Kreuzbandes und des Außenmeniskus im linken Knie sowie eine Schultergelenkssprengung, wie der österreichische Ski-Verband mitteilte.
Ski-Ass zieht sich Kreuzbandriss zu
Die Verletzungen erfordern eine sofortige Operation am Knie, die in den nächsten Tagen im Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck durchgeführt wird. Die Schulterverletzung hingegen wird konservativ behandelt, ohne chirurgischen Eingriff. Für Waldauf bedeutet dies das vorzeitige Ende der anstehenden Saison und der Beginn eines langen Rehabilitationsprozesses, um wieder fit zu werden.
Sophia Waldauf, die bereits in jungen Jahren ihr Talent auf den nationalen und internationalen Pisten unter Beweis stellte, hatte erst im Januar dieses Jahres nach einer ähnlichen Kreuzbandverletzung ein starkes Comeback gefeiert. Ihre Teilnahme an zwei Weltcup-Slaloms zeigte, dass sie trotz der Rückschläge zu den vielversprechendsten Technikspezialistinnen des ÖSV zählt.
Die erneute Verletzung wirft nicht nur Fragen nach der Zukunft ihrer Karriere auf, sondern testet erneut ihre psychische und physische Widerstandsfähigkeit. Waldauf hat bereits bewiesen, dass sie sich von schweren Rückschlägen erholen kann. Ihre Entschlossenheit und ihr Kampfgeist werden erneut auf die Probe gestellt.
Saison für Skirennfahrerin gelaufen
Obwohl die aktuelle Verletzung ein schwerer Schlag für Waldauf und ihr Team ist, bleibt die Hoffnung, dass sie mit der richtigen medizinischen Betreuung und ihrer bekannten Zähigkeit wieder auf die Beine und letztendlich zurück auf die Pisten kommt.
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Die schwere Verletzung im Februar 2023, ihre bisherigen Erfolge und die Fähigkeit, Widrigkeiten zu überwinden, lassen darauf hoffen, dass sie auch diese Herausforderung meistern wird. Ihr Ziel wird es sicherlich sein, zur Saison 2025/26 wieder völlig fit und in Form zu sein, um dann wieder im Ski-Weltcup angreifen zu können. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg der 23-jährigen Technikspezialisten aus Tirol.
Vor einigen Monaten verletzte sich erst Ski-Star Charlie Raposo schwer und musste die Saison 2023/24 vorzeitig beenden. (smr)
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