Einen Heiratsantrag zu bekommen, das ist für viele ein großer Traum. Ski-Ass Ragnhild Mowinckel fühlt sich durch die Frage plötzlich ziemlich erwachsen.
München – „Willst du mich heiraten?“ ist vielleicht eine der schönsten Fragen, die man in seinem Leben stellt oder gestellt bekommt. Ein ganz besonderer Moment, den auch der norwegische Ski-Star Ragnhild Mowinckel Ende April erleben durfte. Auf Instagram teilte sie mit ihren Fans einige Fotos, auf dem sie und ihr Partner Mathias Tangenes zu sehen sind. Dazu schrieb sie: „Du bist jetzt ein Leben lang an mich gebunden.“
Ragnhild Mowinckel
Alter:
30 Jahre (12. September 1992)
Disziplin:
Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Kombination
Größte Erfolge:
2x Olympisches Silber, 2x Bronze bei Weltmeisterschaften, 13x Weltcup-Podium
Ski-Star Ragnhild Mowinckel verlobt: So machte ihr Mathias Tangenes den Antrag
Zahlreiche Fans und Stars aus der Wintersport-Welt gratulierten, unter anderem auch Felix Neureuther, der den Post mit einem Emoji und „Congrats“ (zu Deutsch: „Gratulation“) kommentierte. Doch wie lief der Antrag überhaupt ab? Das hat die 30-Jährige der norwegischen Zeitung Verdens Gang rund fünf Wochen später nun verraten.
„Es war sehr schön“, sagte sie. Tangenes habe ihr den Antrag zu Hause gemacht, worüber sie sehr froh sei. „Es gab keinen Flashmob auf der Straße oder sonst irgendwas. Zum Glück, denn da wäre ich gestorben“, sagte sie lachend. „Es war sehr gemütlich, sehr angenehm und perfekt für uns geeignet.“
Ski-Star Ragnhild Mowinckel dachte: „Verdammt, ich werde alt“
Doch zwischen all das Glück mischte sich bei Mowinckel auch ein anderes Gefühl, wie sie mit einem Augenzwinkern verrät: „Ich hatte das Gefühl, dass wir sofort 10.000 Erwachsenenpunkte dazubekommen haben. Ich bin jetzt nicht mehr jemand, der im Leben einfach nur so umhertingelt, sondern dachte mir: ‚Verdammt, ich werde alt.‘“, wird sie in der norwegischen Zeitung Verdens Gang zitiert.
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Wann die Hochzeit stattfinden wird, weiß Mowinckel noch nicht. „Das Einzige, was ich weiß, ist, dass ich in dieser Saison nicht heiraten werde“, sagte sie. Die Norwegerin möchte sich erst einmal auf ihre Karriere konzentrieren, die in der vergangenen Saison wieder richtig Fahrt aufnahm und in den Gewinn der Bronzemedaille im Riesenslalom bei der WM mündete. Ein verdienter Lohn für ihre harte Arbeit, die in den vergangenen Jahren auch immer wieder durch Verletzungen geprägt war.
Das französische Biathlon-Paar Célia Aymonier und Simon Desthieux ist schon einen Schritt weiter, als Mowinckel und Tangenes. Sie wurden bereits 2021 Eltern eines Sohnes und gaben sich kürzlich das Ja-Wort bei einer Traumhochzeit.(msb)