VonMelanie Gottschalkschließen
Urs Kryenbühl wollte in diesem Weltcup-Winter wieder an den Start gehen. Doch die Vorbereitung lief nicht wie geplant.
München – Wenn man nur nach dem Können geht, war der schweizerische Ski-Star Urs Kryenbühl auf dem besten Weg, einer der besten seiner Sportart zu werden. Doch Verletzungen warfen den heute 29-Jährigen immer wieder zurück, weshalb er teilweise zu langen Pausen gezwungen war. Im Winter 2022 folgte dann der nächste Rückschlag. Er riss sich erneut das Kreuzband. Sein Comeback wollte er in der kommenden Weltcup-Saison feiern – doch daraus wird nichts.
| Urs Kryenbühl | |
|---|---|
| Geboren am: | 28. Januar 1994 (Alter 29 Jahre), Schweiz |
| Disziplin: | Skirennfahrer |
| Größte Erfolge: | 3x Weltcup-Podium |
Skirennfahrer Kryenbühl nimmt sich Auszeit
Denn wie mehrere Medien in Berufung auf den Schweizer Ski-Verband berichten, wird Kryenbühl im kommenden Weltcup-Winter kein Rennen bestreiten. Der 29 Jahre alte Skirennfahrer nimmt sich eine Auszeit. Laut der Berichte braucht sein Körper noch Zeit, zudem soll es persönliche Gründe für seine Pause geben.
Im März hatte sich Skirennfahrer Kryenbühl noch positiv geäußert, im Winter wieder an den Start gehen zu können. „Mir geht es körperlich und psychisch gut! Nach langem Hin und Her und einigen schlaflosen Nächten habe ich mich entschieden, mein Kreuzband konservativ zu behandeln und somit auf eine Operation zu verzichten“, schrieb er damals auf Instagram.
Skirennfahrer Kryenbühl denkt nicht an Karriereende
Er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits „einige Skitage in den Beinen“ und es mache ihm richtig Spaß. „Jetzt braucht es einen guten Plan, ein tolles Sommertraining und das nötige Glück, damit ich für den nächsten Winter bereit bin“, teilte er seinen Fans mit.
Daraus ist nun nichts geworden, an das Ende seiner Karriere denkt er aber offenbar trotzdem noch nicht. Denn schon im März begann er seinen Post mit den Worten: „Nein, dies ist kein Rücktrittspost!“ Seitdem haben sich zwar einige Dinge geändert, im Frühling hatte er noch die Hoffnung, im Winter wieder an den Start gehen zu können. Die Pause gibt ihm aber vielleicht die nötige Energie, um 2026 bei den Olympischen Winterspielen angreifen zu können. Bisher stand Kryenbühl dreimal auf dem Weltcup-Treppchen, das soll aber noch nicht das Ende sein.
Ein ähnliches Schicksal ereilte erst kürzlich den italienischen Kombinierer Alessandro Pittin. Mitten in der Vorbereitung zog er sich bei einem Sturz eine schwere Verletzung zu und wird ebenfalls den Weltcup-Winter verpassen. (msb)
