13. September 1989 (Alter 34 Jahre), Weilheim in Oberbayern
Verein:
FC Bayern München
Bundesligaspiele (Tore)
447 (144); Stand: 6. Oktober 2023
Thomas Müller: Sind die dicken Jahre beim FC Bayern vorbei?
Bereits 2019 fand sich Müller des Öfteren auf der Bank wieder. Für den damaligen Trainer Niko Kovac war der damals 30-Jährige nicht mehr gut genug. Nach dessen Entlassung kam der Mittelfeldspieler stärker denn je zurück und führte die Bayern zum Triple. Doch mittlerweile ist der Weltmeister von 2014 34 Jahre alt.
In dieser Saison spielt er bisher eine eher untergeordnete Rolle beim FC Bayern. Der junge Jamal Musiala hat ihm die Position auf der Zehn streitig gemacht. Nur in zwei der bisher sechs ausgetragenen Bundesligaspiele des FC Bayern durfte er von Beginn an starten. Zwar führte er die Mannschaft gegen Gladbach und Leverkusen als Kapitän aufs Feld, allerdings durfte er lediglich starten, da Musiala an einer Verletzung laborierte. Im Spitzenspiel gegen RB Leipzig blieb er 90 Minuten auf der Bank.
Angesprochen auf die Personalie Müller, sprach Bayern-Coach Tuchel in Rätseln. „Jedes Spiel ist ein Thomas-Müller-Spiel, wir müssen ihn nur aufstellen“, sagte der Übungsleiter vor dem Spiel gegen den SC Freiburg. Angesichts des kleinen Kaders der Bayern und des harten Programms könnte der 34-Jährige in die Startaufstellung rutschen, da er in Kopenhagen auch nur 13 Minuten spielte.
„Es ist ganz normal in der Phase seiner Karriere, dass es nicht mehr 50 Mal von Beginn an sein kann. Er ist ein Kandidat, gegen Freiburg zu beginnen“, fügte Tuchel hinzu und sprach damit die Partie gegen den Sportclub an. Gegen Kopenhagen hatte der erfahrene Offensivspieler den Siegtreffer von Mathys Tel vorbereitet.
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Tuchel über Spielstil von Müller: „nicht ökonomisch“
„Das ist ja nicht ökonomisch. Er hat sich immer über Pressing, Laufwege und Aufwand definiert. Er ist in einem gewissen Alter, ohne da jetzt einen Abgesang zu starten“, erklärte er über den Spielstil von Müller. Mit 447 Spielen in der Bundesliga ist er auf einem guten Weg zum Spieler mit den meisten Einsätzen im deutschen Oberhaus für den FC Bayern zu werden. Aktuell liegt nur noch Sepp Maier mit 473 Spielen vor ihm.
Doch Tuchel stellte auch die unnachahmlichen Qualitäten des 123-fachen Nationalspielers heraus. „Das Spiel wird schneller. Die Spieler werden immer schneller. Wir brauchen ihn immer noch, denn er hat herausragende Fähigkeiten. Wie er Räume erkennt, wie er sich bewegt“, erklärte der 50-Jährige den Pressevertretern. Ob Müller gegen den SC Freiburg starten darf, wird sich zeigen. (jari)