Rätsel um Gesundheitszustand von Biathlon-Star – Verbandschef gibt Detail preis
VonSascha Mehr
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Julia Simon, die amtierende Gesamtweltcupsiegerin, fehlt weiterhin beim Training der französischen Mannschaft und gibt Rätsel auf.
Prémanon – Die einzelnen Wintersportarten sind in der Sommerpause, aber Erholung und Entspannung ist nicht angesagt für die Athletinnen und Athleten. Längst hat die Vorbereitung auf die nächste Saison begonnen, in der Fitness, Kraft und Ausdauer trainiert werden, damit ein erfolgreicher Winter möglich ist.
Julia Simon
Geboren:
9. Oktober 1996 (Alter: 26 Jahre), Albertville, Frankreich
Nationalität:
Frankreich
Sportart:
Biathlon
Biathlon-Star Simon fehlt erneut im Trainingslager
In der vergangenen Biathlon-Saison war Julia Simon die dominierende Athletin. Die Französin sicherte sich souverän die begehrte Kristallkugel für den Gewinn des Gesamtweltcups und holte im Februar bei der WM in Oberhof die Goldmedaille in der Verfolgung. Eine Saison nach Wunsch für die 26-Jährige, die auch im kommenden Winter als Favoritin auf den Gesamtweltcup an den Start gehen würde.
Doch derzeit ist unklar, wie fit Simon ist. Sie verpasste die ersten drei Trainingslager mit der französischen Mannschaft und soll offenbar individuell trainieren. Cheftrainer Cyril Burdet erlaubte der 26-Jährigen bereits im Frühjahr eine längere Erholungsphase, doch dass sie solch eine lange Zeit fehlen würde, dachte niemand.
Zumindest bestätigte Bouthiaux, dass Simon ein eigenes Trainingsprogramm absolviert. Der Umfang der Einheiten ist aber genauso unbekannt wie der derzeitige Fitnesszustand des Superstars. Wann Julia Simon zurückkehrt in den Kreis der französischen Mannschaft und sich mit ihren Teamkolleginnen gemeinsam auf die nächste Saison vorbereitet, steht in den Sternen.
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Für Cheftrainer Cyril Burdet ist dies allerdings offenbar kein Grund zur Sorge. „Mit Julia sind wir auf einer Wellenlänge und lassen uns Zeit. Wir verfolgen die Strategie, dass wir von Tag zu Tag handeln“, sagte er zuletzt zum Nordic Magazine. Es ist jedenfalls nicht auszuschließen, dass die Französin im nächsten Winter überhaupt nicht auf den Biathlon-Strecken des Weltcups zu sehen sein wird. (smr)