Reicht‘s für die WM?

Kein Start auf der Streif: Nächster Rückschlag für deutsches Ski-Ass

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Keine Kitzbühel-Rennen für den Deutschen Simon Jocher. Die Fußverletzung lässt für den 28 Jahre alten Schongauer den Start auf der Streif nicht zu.

Kitzbühel – Das an sich schon überschaubare Speed-Team des Deutschen Skiverbandes wird noch weiter ausgedünnt. Nach Jacob Schramm, der am Mittwoch im Training heftig gestürzt ist und sich dabei eine Gehirnerschütterung sowie eine komplexe Verletzung im linken Kniegelenk zugezogen hat, wird auch Simon Jocher die Speed-Rennen von Kitzbühel nicht bestreiten können.

Ski-Ass Jocher muss weiter pausieren

Der 26 Jahre alte Speed-Spezialist zog sich im Dezember bei der harten Landung nach dem weiten Sprung am San-Pietro in Bormio eine schwere Prellung des rechten Fersenbeins zu und musste bereits auf die Teilnahme an den Lauberhorn-Rennen verzichten.

Simon Jocher beim 1. Training zur Weltcup-Abfahrt von Kitzbühel.

„Leider gehts mir nicht so rosig. Ich habe starke Schmerzen im Fuß“, teilt Jocher, der am Dienstag das erste Abfahrtstraining auf der Streif bestritten hatte, am Mittwoch dann aber pausieren musste, mit. „Wengen habe ich bewusst ausgelassen, um dem Fuß die nötige Zeit zu geben, um heilen zu können. Es war denn am Dienstag auch deutlich besser als noch in Wengen. Ich konnte zwar nicht schmerzfrei fahren, aber es ging ganz ordentlich. Danach aber hat der Fuß mit einer Schwellung und Schmerzen reagiert. Deswegen haben wir jetzt in einer größeren Runde mit Coaches und der medizinischen Abteilung entscheiden müssen, dass Kitzbühel für mich keine Option ist.“

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Deutsches Speed-Team schrumpf weiter

Jocher reist heute (23. Januar) aus Kitzbühel und und hofft, dass er in Garmisch-Partenkirchen und für die WM wieder fit genug ist. „Ich muss jetzt Tag für Tag schauen und entscheiden“, sagt Jocher.

Nach den Rücktritten von Thomas Dreßen und Joseph Ferstl ist das Deutsche Speed-Team auf diesen Winter hin bereits geschrumpft. Jetzt fallen auch noch mehrere Athleten aufgrund von Verletzungen aus – keine guten Voraussetzungen im Hinblick auf die Ski-Weltmeisterschaften von Saalbach.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

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