2x Champions-League-Siegerin, 7x Deutsche Meisterin, 12x DFB-Pokalsiegerin, 1x Olympiasiegerin (2016)
Alexandra Popp im DFB-Aufgebot für Spiele gegen Dänemark und Island
Unmittelbar danach bedankte sich die Kapitänin via Instagram für die Unterstützung, gab aber kein Statement zu ihrer Zukunft im DFB-Team ab. „Vielen Dank an alle Fans, die uns hinterhergereist sind und unterstützt haben. Ebenso Danke an alle, die zu Hause vor dem Fernseher die Daumen gedrückt und mit uns gefiebert haben. Wir werden aufstehen und wiederkommen“, schrieb die Stürmerin des VfL Wolfsburg.
Die erste Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich nun am Freitag (22. September) in der Nations League beim Gastspiel in Dänemark, vier Tage später steht noch das Kräftemessen mit Island an. Im Kader für die beiden Begegnungen befindet sich auch Popp, die höchstwahrscheinlich von Beginn an auflaufen dürfte. Aber was passiert im Anschluss?
Alexandra Popp zur DFB-Zukunft: „Entscheidung noch nicht getroffen“
„Die Entscheidung habe ich noch nicht getroffen. Ich will jetzt erstmal der Mannschaft helfen, die Spiele zu gewinnen“, machte die 32-Jährige am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit den Skandinavierinnen klar.
Eine große Aufarbeitung der Auftritte bei der Weltmeisterschaft sei bislang nicht passiert, vielmehr habe es einen „Mini-Rückblick“ gegeben. Eine Reaktion in den anstehenden Spielen forderte sie trotzdem: „Niemand ist gerade glücklich über die Situation, aber die müssen wir bestmöglich annehmen. Es geht um die Olympia-Qualifikation. Deswegen heißt es jetzt: zusammenstehen und arbeiten.“
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Alexandra Popp zur erkrankten Martina Voss-Tecklenburg: „Hoffen, dass sie wieder gesund wird“
Erschwerend kommt noch hinzu, dass Martina Voss-Tecklenburg für die Partien in der Nations League, über die auch zwei Tickets für Olympia 2024 in Paris vergeben werden, nicht zur Verfügung steht. Die Bundestrainerin fehlt aufgrund einer Erkrankung, Assistentin Britta Carlson wird das Team daher betreuen.
Auch zur Zukunft von Voss-Tecklenburg wurde Popp befragt und äußerte sich eher zurückhaltend. „Wir hoffen, dass Martina wieder gesund wird und voll genesen irgendwann wieder da ist. Alles andere entscheidet der Verband und nicht wir. Es ist grundsätzlich nicht unsere Entscheidung“, so Popp.
Neben der 55-Jährigen wird auch Svenja Huth, deren Ehefrau kürzlich ein Kind zur Welt brachte, nicht dabei sein. Auch Sara Däbritz steht aufgrund eines Todesfalls in der Familie nicht im Kader. Dafür ist Bayern-Star Giulia Gwinn wieder mit von der Partie und könnte gegen Dänemark ihr Comeback geben. (masc)