Ter Stegen vor unfreiwilligem Barça-Abschied? Keeper spricht über seine Zukunft
VonFlorian Bajus
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Muss Marc-André ter Stegen den FC Barcelona im Sommer verlassen? Am Sonntag redete der deutsche Nationaltorhüter Klartext.
München – Eigentlich sollte es um das anstehende Nations-League-Halbfinale zwischen Deutschland und Portugal (Mittwoch, 21 Uhr) gehen. Hauptsächlich sprach Marc-André ter Stegen auf der DFB-Pressekonferenz am Sonntag aber über seine Situation beim FC Barcelona.
Will der FC Barcelona Marc-André ter Stegen loswerden?
So berichtete Sky Sport, Barça-Präsident Joan Laporta sei bei der Suche nach Spielern, die finanziellen Raum für Neuverpflichtungen schaffen sollen, auf ter Stegen gestoßen. Der sei einer der Spitzenverdiener und müsste sich offenbar keine Sorgen um seine Nachfolge machen. Demnach beschäftigen sich die Blaugrana mit Joan García von Stadt-Rivale Espanyol Barcelona. Die Gespräche zwischen den Klubs und mit dem 24-jährigen Spanier seien im Gange.
„Mit mir hat niemand gesprochen, dementsprechend weiß ich nicht, wie sich die Situation darstellt. Ich beschäftige mich auch nicht wirklich damit. Ich weiß, dass ich nächstes Jahr in Barcelona bin, für mich ändert sich die Situation grundsätzlich nicht“, sagte ter Stegen, der einst bei Borussia Mönchengladbach den Durchbruch im Profifußball gefeiert hat.
Ter Stegen hat keine Angst vor Konkurrenzkampf in Barcelona
Auch die Transfergerüchte um Joan García lassen den mittlerweile 33-Jährigen kalt. „Wir hatten auch in den Vorjahren immer tolle Torhüter, es gibt auf jeder Position Konkurrenzkampf“, sagte ter Stegen und betonte: „Barça ist einer der größten Vereine der Welt, da gibt es nun einmal Konkurrenzsituationen. Dass sich Barça immer versucht zu verbessern, ist klar. Ich werde immer versuchen, meine Leistung abzurufen.“
Zumal Gerüchte eben Gerüchte seien und noch keine Transfers vollzogen wurden. „Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, haben wir für die nächste Saison zwei Torhüter, das sind Iñaki Peña und ich“, betonte ter Stegen und bekräftigte: „Jeder, der kommt, wird sich immer dem Konkurrenzkampf stellen müssen. Für mich geht es eigentlich immer um das Gleiche, ich möchte mich immer präsentieren und auf dem Platz stehen.“
„Ich fühle mich sehr gut. Ich weiß, dass es eine schwere Verletzung war, die ich erlitten habe, aber ich hatte den klaren Fokus darauf, so schnell wie möglich zurückzukommen und auf das gleiche Niveau zu kommen. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, bei der Nationalmannschaft zu sein und dem Team meine Erfahrungen weiterzugeben.“
Was danach kommt, soll auch erst danach eine Rolle spielen.