Am Rande des Heimspiels gegen Wolfsburg gab es unerfreuliche Nachrichten: Die weitere Ausfallzeit von Jonathan Burkardt wurde bekannt.
Frankfurt – Es gab die Hoffnung, dass Jonathan Burkardt möglicherweise noch in diesem Jahr auf den Platz zurückkehren könnte. Der Stürmer von Eintracht Frankfurt hatte sich im Champions-League-Spiel gegen Atalanta Bergamo eine Wadenverletzung zugezogen. Es wird allerdings noch eine Weile dauern, ehe ein Comeback des 25-Jährigen ein Thema werden könnte.
Eintracht Frankfurt muss in den nächsten Wochen auf Stürmer Jonathan Burkardt verzichten.
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Denn Burkardt fällt für den Rest des Jahres aus. Das bestätigte Trainer Dino Toppmöller am Rande des Spiels gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag bei DAZN. Für die Eintracht ist der Ausfall bitter, denn Burkardt hat seit seinem Wechsel im Sommer elf Tore erzielt, acht davon in der Bundesliga. Der Transfer war ein Volltreffer, weshalb die Eintracht in der aktuellen Lage kaum auf ihn verzichten kann.
Eintracht Frankfurt: Fällt Burkardt bis Ende Januar aus? Möglicherweise ist es mit Prognose „Ende des Jahres“ aber nicht getan. Denn wie die Bild bereits im Vorfeld berichtete, könnte sich der Ausfall sogar bis Ende Januar ziehen, denn es soll sich bei der Verletzung um eine ernste Muskelverletzung handeln. Demnach wollen die Hessen bei Burkardt kein Risiko eingehen, auch wenn er damit noch einige Spiele verpassen würde.
Die Eintracht startet bereits am 9. Januar 2026 mit dem Spiel gegen Borussia Dortmund in das neue Jahr. Im Januar steigen auch die finalen Ligaphasen-Spiele bei Qarabag und den Tottenham Hotspur, dann fällt die Entscheidung, ob die Hessen in der Champions League die K.o.-Runde erreichen oder vorzeitig ausscheiden.
Europapokal in Frankfurt: Galatasaray-Fans sorgen für prickelnde Atmosphäre – die Fotos des Tages Am Donnerstagabend startet Eintracht Frankfurt im Waldstadion gegen Galatasaray Istanbul in die Champions-League-Saison. Tausende Fans des türkischen Spitzenklubs werden erwartet. © IMAGO/ingo kutsche Helmut (links) fiebert der Partie an der Konstablerwache schon am Vormittag entgegen. Erhan empfängt am Flughafen Frankfurt befreundete Gala-Fans. © Fritz Landenberger/Felix Fehre Bernd Rück (links) und Uwe Mägerle am Stand von Bauer Rück‘s „Wetterauer Kartoffel GbR“. Die Paprika in Galatasaray-Farben sind „Zufall“. © Fritz Landenberger In der ganzen Stadt ist die Vorfreude vor dem Aufeinandertreffen der Eintracht mit dem türkischen Spitzenklub zu spüren. © Fritz Landenberger Nicht wenige Fanherzen der türkischen Community im Rhein-Main-Gebiet schlagen für beide Vereine. Nicht wenige Fanherzen der türkischen Community im Rhein-Main-Gebiet schlagen für beide Vereine. Verkäuferin Laura ist aus Kaiserslautern angereist. © Fritz Landenberger Vahit (links) ist aus Stuttgart angereist. Vahit (links) ist aus Stuttgart angereist. © Fritz Landenberger Sonniger Blick nach Frankfurt Ganz nebenbei ist der Spätsommer mit voller Kraft in Frankfurt angekommen. Bis zum Anstoß herrscht bestes Wetter. Hier der Blick von Oberursel aus auf Frankfurt am Donnerstagvormittag. © Imago/Jan Eifert Bereits am Nachmittag duellieren sich die U19-Teams von der Eintracht und Galatasaray in der Youth League im Sportpark Dreieich. Bereits am Nachmittag duellieren sich die U19-Teams von der Eintracht und Galatasaray in der Youth League im Sportpark Dreieich. © Imago/Joaquim Ferreira Mehmet, Hadem, Mehmet und Emre (von links nach rechts) haben sich gerade erst auf dem Römerberg kennengelernt. Mehmet, Hadem, Mehmet und Emre (von links nach rechts) haben sich gerade erst auf dem Römerberg kennengelernt. © Fritz Landenberger Fan Azat bemalt die Gesichter der Gästefans in den Vereinsfarben. Fan Azat bemalt die Gesichter der Gästefans in den Vereinsfarben. © Fritz Landenberger Fans aus Höxter (Nordrhein-Westfalen), der Türkei und Rumänien stimmen sich auf das Spiel ein. Fans aus Höxter (Nordrhein-Westfalen), der Türkei und Rumänien stimmen sich auf das Spiel ein. © Fritz Landenberger Trommler Burak heizt am Römer ein. Er lebt seit zwei Jahren in Dortmund, stammt aus Izmir. Karten für das Spiel hat er diesmal nicht ergattert, trotzdem ist die Vorfreude groß. Trommler Burak heizt am Römer ein. Er lebt seit zwei Jahren in Dortmund, stammt aus Izmir. Karten für das Spiel hat er diesmal nicht ergattert, trotzdem ist die Vorfreude groß. © Fritz Landenberger Los geht‘s: Der Fanmarsch setzt sich in Bewegung. Vom Römerberg geht es zum Hauptbahnhof. Dann per Bahn weiter ins Stadion. Los geht‘s: Der Fanmarsch setzt sich in Bewegung. Vom Römerberg geht es zum Hauptbahnhof. Dann per Bahn weiter ins Stadion. © Fritz Landenberger Rund 1.000 Fans sind auf dem Weg Richtung Hauptbahnhof. Rund 1.000 Fans sind auf dem Weg Richtung Hauptbahnhof. © Fritz Landenberger Mit Fangesängen stimmen sich die Anhänger von Galatasaray auf das Spiel ein. Mit Fangesängen stimmen sich die Anhänger von Galatasaray auf das Spiel ein. © Boris Roessler/dpa Gefährliche Situation: Immer wieder zünden Fans Böller und Pyros in der Menge. Gefährliche Situation: Immer wieder zünden Fans Böller und Pyros in der Menge. © Boris Roessler/dpa Erinnerungsfoto vom Fanmarsch. Erinnerungsfoto vom Fanmarsch. © Michael Brandt/dpa Das Medieninteresse ist groß: Mehrere Journalisten begleiten den Fanzug. Das Medieninteresse ist groß: Mehrere Journalisten begleiten den Fanzug. © Fritz Landenberger Immer wieder stockt der Fanzug. Diesmal wurde der Marsch unterbrochen, weil Fans wohl Raketen zündeten. Immer wieder stockt der Fanzug. Diesmal wurde der Marsch unterbrochen, weil Fans wohl Raketen zündeten. © Fritz Landenberger Die Galatasaray-Anhänger füllen die Gutleutstraße – mit lautstarken Fangesängen marschieren sie gemeinsam zum Hauptbahnhof. Die Galatasaray-Anhänger füllen die Gutleutstraße – mit lautstarken Fangesängen marschieren sie zum Hauptbahnhof. © Fritz Landenberger Der Fanmarsch wird von zahlreichen Einsatzkräften der Polizei begleitet. Der Fanmarsch wird von zahlreichen Einsatzkräften der Polizei begleitet. © Boris Roessler/dpa Vorneweg der Wasserwerfer der Polizei. Vorneweg: Der Wasserwerfer der Polizei. © Fritz Landenberger Das Spezialfahrzeug mit großen Wassertanks. Das Spezialfahrzeug mit großen Wassertanks. © Boris Roessler/dpa Ein weiteres Mal stoppt die Polizei den Fanmarsch wegen gezündeter Pyrotechnik. Ein weiteres Mal stoppt die Polizei den Fanmarsch wegen gezündeter Pyrotechnik. © Fritz Landenberger Die Vorfreude auf das Spiel scheint riesig zu sein. Die Vorfreude auf das Spiel scheint riesig zu sein. © Boris Roessler/dpa Fans zünden Pyros auf dem Weg zum Hauptbahnhof. Fans zünden Pyros auf dem Weg zum Hauptbahnhof. © Michael Brandt/dpa Die Galatasaray-Fans sind am Hauptbahnhof angekommen. Nun werden am Südeingang die Spieltickets kontrolliert. Nur mit diesen kommen sie mit den Sonderzügen zum Stadion. Die Galatasaray-Fans sind am Hauptbahnhof angekommen. Nun werden am Südeingang die Spieltickets kontrolliert. Nur mit diesen kommen sie mit den Sonderzügen zum Stadion. © Fritz Landenberger Viel los am Hauptbahnhof: Mit Polizeibegleitung geht es mit S-Bahnen zum Stadion. Viel los am Hauptbahnhof: Mit Polizeibegleitung geht es mit S-Bahnen zum Stadion. © Boris Roessler/dpa Diese S8 ist mit Fans und Polizisten ordentlich gefüllt. Sie bringt die Fußballanhänger nun zum Stadion. Diese S8 ist mit Fans und Polizisten ordentlich gefüllt. Sie bringt die Fußballanhänger nun zum Stadion. © Fritz Landenberger Die Fans von Galatasaray Istanbul begrüßen ihre Mannschaft im Waldstadion. Die Fans von Galatasaray Istanbul begrüßen ihre Mannschaft im Waldstadion. © Uwe Anspach/dpa Emotionaler Moment vor Spielbeginn: Kevin Trapp verabschiedet sich von den SGE-Fans. Emotionaler Moment vor Spielbeginn: Kevin Trapp verabschiedet sich von den SGE-Fans. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik Konfetti und Choreo der Frankfurter Fans. Konfetti und Choreo der Frankfurt-Fans. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik Die SGE führt zur Halbzeitpause 3:1 – das gefällt den Fans. Die SGE führt zur Halbzeitpause 3:1 – das gefällt den Fans. © Uwe Anspach/dpa Interessant dabei: Obwohl Burkardt ausfiel, tauchte Elye Wahi nicht einmal im Kader auf. Der teure Sommertransfer sucht seit Wochen vergeblich nach seiner Form – und das hat nun Konsequenzen. Toppmöller sprach von einer „rein sportlichen Entscheidung“. Die Eintracht habe zwei Stürmer im Aufgebot gehabt, und das müsse für den Moment genügen. (anre)
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