Transfer bestätigt: Eintracht-Star wechselt nach Katar
VonIsabella Strehmann
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Eintracht Frankfurt hat den Wechsel eines Abwehrspielers nach Katar unter Dach und Fach gebracht. Der Transfer bringt der SGE etliche Millionen ein.
Frankfurt – Die Eintracht rüstet sich für die kommende Saison. Nachdem durch den Verkauf von Hugo Ekitiké bereits eine hohe Millionensumme auf das Konto geflossen ist, kann die Finanzabteilung jetzt einen weiteren Gewinn vermelden: Der Tuta-Transfer ist fix, der Abwehr-Star der Frankfurter verabschiedet sich nach Katar.
Die Hessen vermeldeten am Montagnachmittag auf ihrer Website, dass der erwartete Deal nun in trockenen Tüchern ist. Im Januar 2019 hatten die Frankfurter den Brasilianer aus Sao Paulo geholt, ihn allerdings kurze Zeit später nach Kortrijk ausgeliehen. Im Sommer 2020 kehrte der Defensivspieler zurück an den Main.
Transfer von Eintracht-Star Tuta nach Katar bringt Millionen
187 Pflichtspiele absolvierte Tuta für die SGE, reifte zum absoluten Leistungsträger. Eines der absoluten Highlights: Im Jahr 2022 gewann er mit den Adlern die Europa League. Der Verteidiger verlässt seine fußballerische Heimat, hinterlässt dabei auch einige traurige Gesichter. Auch Sportvorstand Markus Krösche schätzt den 26-Jährigen sehr.
„Tuta war in den vergangenen Jahren ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft und hat an der Entwicklung und dem Erfolg der Eintracht in dieser Zeit einen großen Anteil. Durch den Gewinn der UEFA Europa League wird er für immer Bestandteil der Klubgeschichte sein“, so Krösche in den klubeigenen Medien.
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Dabei verriet Krösche auch, dass Tuta den Verein verlassen wollte. „Für uns war es daher selbstverständlich, dass wir seinem Wechselwunsch entsprechen. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Weg nur das Beste.“ Der Brasilianer wird seine Zelte fortan in Katar aufschlage, wird künftig für Al-Duhail auflaufen.
Ein lukrativer Deal für die Eintracht, denn sie nimmt so die nächsten 15 Millionen Euro ein. Da sie vor einigen Jahren nicht einmal zwei Millionen für Tuta bezahlte, hat sich der Transfer absolut bezahlt gemacht. Der Vertrag wäre im Sommer 2026 ohnehin ausgelaufen, entsprechend darf der Verkauf als Win-Win-Situation betrachtet werden. (is)