Nächstes Talent weg

Urbig-Wechsel zum FC Bayern: Effzeh-Legende äußert Kritik

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Der 21-jährige Jonas Urbig wird nun beim FC Bayern spielen. Er verlässt den 1. FC Köln. Jedoch ist nicht jeder von diesem Wechsel begeistert.

München - Der FC Bayern München hat am Montagabend den Transfer von Torhüter Jonas Urbig endgültig abgeschlossen. Der talentierte Spieler wechselt vom 1. FC Köln und könnte dem Verein Einnahmen von bis zu zehn Millionen Euro bescheren. Patrick Helmes, eine Legende des 1. FC Köln, äußerte sich bei RTL/ntv und sport.de dazu: „Für den FC Bayern ist es natürlich super, sich so ein großes Talent geschnappt zu haben.“

Helmes übt Kritik am Effzeh

Helmes bedauert jedoch den Verlust für den 1. FC Köln. Er kritisierte: „Schade. Klar, sie bekommen viel Geld, haben aber auch wieder ein großes Talent verloren, das sie nicht zu Ende gefördert haben.“ Nachdem es sportlich nicht mehr rund lief, entschied sich Trainer Gerhard Struber nach zehn Ligaspielen, den Torhüter zu wechseln und setzte fortan auf Marvin Schwäbe.

Jonas Urbig wechselt zum FC Bayern.

Obwohl die Ergebnisse danach stimmten, wurde die Entwicklung von Urbig unterbrochen. Der 21-Jährige musste 20 Gegentore hinnehmen und wirkte nicht immer souverän. Dennoch sind die Erwartungen an ihn hoch. Helmes schaut optimistisch in die Zukunft: „Jetzt wird man erst einmal ein halbes Jahr lang sehen, wie er das hinter Manuel Neuer macht. Im Sommer würde ich dazu tendieren, dass es in Richtung einer Leihe geht.“

Kahn zweifelt an Urbig

Es könnte sein, dass Neuer einige Spiele an Urbig abgibt. Helmes meinte dazu: „Das wäre auch für Urbig eine gute Nummer.“ Es bleibt abzuwarten, ob Urbig in die Fußstapfen von Neuer treten kann. Oliver Kahn, der ehemalige Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, äußerte bei Bild seine Bedenken: „Die Fußstapfen sind für jeden Nachfolger gewaltig. Vielleicht holt Bayern noch eine richtige Rakete. Ich sehe jedoch derzeit keine.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl

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